Helene Fischer holt drei internationale Gäste, Fans kritisieren Auswahl
Bild: KI-generiert
Weihnachtsshow 2026

Helene Fischer holt drei internationale Gäste, Fans kritisieren Auswahl

Das ZDF nennt sie „Weltstars“, ein Teil der Fans sieht vor allem bekannte Gesichter: Die zweite Gästerunde der „Helene Fischer Show“ 2026 löst Kritik aus – an fehlenden internationalen Namen, Männerüberschuss und Playback.

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Die zweite Gästerunde der „Helene Fischer Show“ 2026 verärgert einen Teil der Fans: Sie vermissen internationale Größen, beklagen „immer die gleichen Leute“ und einen Männerüberschuss. Einige kündigen an, nur wegen Helene Fischer (42) einzuschalten, wie die Reaktionen der Fans auf die Gästeliste zeigen.

Am 26. Oktober wurden weitere Namen für die Aufzeichnung am 30. und 31. Oktober in der Messehalle 6 in Düsseldorf bekannt. Das ZDF hatte das Comeback der Show bereits am 21. August offiziell bestätigt – nach einem Jahr Pause.

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Ausgestrahlt wird die Ausgabe am 25. Dezember 2026 um 20.15 Uhr im ZDF, parallel bei ORF und SRF. Der Vorverkauf für die beiden Aufzeichnungsabende über Ticketmaster hatte im September begonnen und traf auf große Nachfrage.

Keating, Groban, Lang Lang – und viele deutschsprachige Namen

Zur zweiten Namensrunde gehören der Ire Ronan Keating, der US-Sänger Josh Groban und der chinesische Pianist Lang Lang. Dazu kommen Melissa Naschenweng, Die Prinzen, Reinhold Beckmann, Zauberer Hans Klok und Jodok Cello sowie „MJ – Das Michael Jackson Musical“ und die Cirque-du-Soleil-Show „ALIZE“.

Bereits am 21. und 22. Oktober waren die ersten Gäste bekannt geworden: Roland Kaiser, Kerstin Ott, Giovanni Zarrella, Unheilig, Wincent Weiss, Nina Chuba und Carolin Kebekus. Zusammen ergibt das eine Mischung aus Schlager, Pop, Klassik, Comedy, Zauberei und Musical.

Der Begriff „Weltstars“, mit dem Boulevardmedien die Ankündigung zuspitzten, hält der Prüfung nur teilweise stand: Keating, Groban und Lang Lang sind international etabliert, Naschenweng, Die Prinzen oder Jodok Cello sind vor allem im deutschsprachigen Raum bekannt – so ordnen die Schlagerprofis die Weltstars-Frage ein.

Kritik an Männerüberschuss und Playback

Unter den Ankündigungen dominieren bei einem Teil der Anhänger enttäuschte Töne. Genannt werden fehlende internationale Topacts, ein Übergewicht männlicher Künstler und der Vorwurf, es werde Playback gesungen. Andere reagieren gelassen und erklären, sie kämen ohnehin nur wegen Helene Fischer.

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Für Fischer ist es die erste Ausgabe ihrer Personality-Show seit Dezember 2024. Die Erwartungen an die Rückkehr sind hoch – und die Gästeliste ist der erste Prüfstein, an dem sich die Show messen lassen muss.

Von der Premiere 2011 zum Comeback 2026

Die Show hat eine lange Vorgeschichte: Sie läuft seit 2011, pausierte 2025 und kehrt in diesem Jahr zurück. Die wichtigsten Stationen im Überblick.

Die „Helene Fischer Show“: Stationen bis zum Comeback

  1. 2011
    Premiere des Formats

    Die „Helene Fischer Show“ startet und etabliert sich als Weihnachtsritual am ersten Feiertag.

  2. Dezember 2024
    Letzte reguläre Ausstrahlung

    Vor der Pause läuft die Show zum bislang letzten Mal – mit 3,61 Millionen Zuschauern die schwächste Ausgabe der Formatgeschichte.

  3. 2025
    Pause nach der Geburt des zweiten Kindes

    Helene Fischer nimmt sich Zeit für die Familie, die Show fällt aus.

  4. 21. August 2026
    ZDF bestätigt das Comeback

    Die Rückkehr wird für den 25. Dezember 2026, 20.15 Uhr, angekündigt; Aufzeichnung am 30. und 31. Oktober in Düsseldorf.

  5. 21./22. Oktober 2026
    Erste Gäste genannt

    Roland Kaiser, Kerstin Ott, Giovanni Zarrella, Unheilig, Wincent Weiss, Nina Chuba und Carolin Kebekus.

  6. 26. Oktober 2026
    Zweite Namensrunde

    Ronan Keating, Josh Groban, Lang Lang und weitere folgen – und lösen Kritik aus.

  7. 25. Dezember 2026
    Ausstrahlung im ZDF

    Die Show läuft um 20.15 Uhr, parallel bei ORF und SRF.

Das ZDF nennt die Show ein Weihnachtsgeschenk

Beim ZDF wird die Rückkehr als Ereignis gefeiert. Der Leiter der Hauptredaktion Show, Oliver Heidemann, nennt Fischer „eine außergewöhnliche Künstlerin, die 2026 großartige Momente feiern konnte“ und die Personality-Show „endlich wieder das große Weihnachtsgeschenk für das TV-Publikum“.

An der Quote wird sich die Rechnung messen lassen müssen. Die Ausgabe im Dezember 2024 kam auf 3,61 Millionen Zuschauer und war damit die schwächste Quote der Formatgeschichte.

Fischer selbst beschreibt die Show als Ort, an dem sehr unterschiedliche Künstler zusammenkommen und gemeinsam etwas entwickeln. Genau dieser Anspruch ist der Maßstab, an dem die Gästeliste jetzt gemessen wird.

„Ich freue mich total, dass es in diesem Jahr wieder die Helene Fischer Show geben wird. Für mich ist sie jedes Mal etwas ganz Besonderes, weil wir so viele unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler zusammenbringen und gemeinsam etwas entwickeln, das man so nur in dieser Show sieht.“
Helene Fischer, Sängerin und Gastgeberin

Bei der Aufzeichnung am 30. und 31. Oktober in Düsseldorf wird sich zeigen, ob die Kritik aus den Kommentaren im Saal ankommt. Entscheidend ist der 25. Dezember: Wenn die Show um 20.15 Uhr läuft, zählt nicht mehr die Ankündigung, sondern die Einschaltquote.