Jennifer Lawrence bestätigt Comeback als Katniss nach elf Jahren
Elf Monate lang war es nur eine Meldung aus anonymen Branchenkreisen, jetzt hat Jennifer Lawrence (36) ihre Rückkehr als Katniss Everdeen selbst bestätigt – und dabei verraten, dass auch Woody Harrelson (65) am Set war. Lionsgate schweigt zur Größe der Rollen bis heute.
Elf Jahre nach ihrem letzten Auftritt als Katniss Everdeen hat Jennifer Lawrence (36) ihr Comeback selbst bestätigt – und dabei einen Namen mitgeliefert, den bis dahin niemand offiziell genannt hatte. In der „Call Her Daddy“-Folge vom 28. Oktober 2026 sagte sie über die Rückkehr an den Set: „Es war unglaublich. Es war so verrückt. Es war dieselbe Crew.“
Offiziell ist das erst jetzt – ausgesprochen von der Schauspielerin, nicht von Lionsgate. Elf Monate lang blieb die Rückkehr eine Meldung auf Basis anonymer Branchenkreise, in den veröffentlichten Trailern ist weder Lawrence noch Josh Hutcherson zu sehen. CBR über die nie kommentierten Berichte hält fest: Vor diesem Auftritt hat sie sich nie dazu geäußert.
Bei der Schilderung des Wiedersehens wurde Lawrence konkret: dieselbe Crew wie 2012, dieselben Kameramänner, derselbe Regieassistent, mit dem sie „schon eine Million Mal“ gearbeitet habe. Varietys Bericht über das emotionale Wiedersehen am Set gibt diese Sätze wieder:
„Es war so emotional. Josh und ich sind nicht einmal ohne umschlungene Arme zum Badezimmer gegangen. Es war so schön.“
Jennifer Lawrence, Schauspielerin
Drei Rückkehrer, ein Epilog
Der eigentliche Neuigkeitswert des Auftritts steckt in einem Detail über Woody Harrelson (65). Seine Rückkehr als Haymitch Abernathy war bis dahin weder berichtet noch offiziell bestätigt. „Woody kam natürlich unangemeldet durch das Fenster meines Hotelzimmers“, sagte Lawrence. „Es wäre nicht dasselbe, wenn er Grenzen respektieren und eine Tür benutzen würde.“
Erzählt wird in „The Hunger Games: Sunrise on the Reaping“ die Jugend von Haymitch. Die Handlung setzt 24 Jahre vor dem ersten Film an. Katniss, Peeta und der alte Haymitch kommen in Suzanne Collins’ Vorlage von 2025 nur im Epilog vor – dort werden Lawrence, Hutcherson und Harrelson erwartet, vermutlich mit überschaubarer Screentime. Regie führt erneut Francis Lawrence, Kinostart ist der 20. November 2026.
Ein Jahr der Andeutungen
Die Bestätigung beendet eine lange Kette von Hinweisen. Schon 2023 sagte Lawrence „Variety“, sie sei „total“ offen für eine Rückkehr: „Wenn Katniss jemals in mein Leben zurückkommen könnte, zu 100 Prozent.“ Im Januar 2026 antwortete sie im Podcast „Happy Sad Confused“ auf den Vorschlag, sich bei Regisseur Francis Lawrence zu melden: „Vielleicht haben wir das schon.“
Von Katniss’ erstem Auftritt bis zum Prequel-Kinostart
März 2012
„The Hunger Games“ startet
Jennifer Lawrence wird als Katniss Everdeen weltberühmt.
November 2015
„Mockingjay – Part 2“ beendet die Originalreihe
Letzter gemeinsamer Auftritt von Lawrence, Hutcherson und Harrelson – für elf Jahre.
2023
Lawrence signalisiert Offenheit
Gegenüber „Variety“ sagt sie, sie sei „total“ offen für eine Rückkehr als Katniss: „zu 100 Prozent“.
Dezember 2025
Erste Berichte ohne Bestätigung
„Variety“ und „Hollywood Reporter“ melden die Mitwirkung von Lawrence und Hutcherson, offiziell bestätigt wird nichts.
Januar 2026
„Vielleicht haben wir das schon“
Im Podcast „Happy Sad Confused“ deutet Lawrence ein Treffen mit Regisseur Francis Lawrence an.
28. Oktober 2026
Bestätigung im Podcast
Bei „Call Her Daddy“ bestätigt Lawrence ihre Rückkehr sowie Josh Hutcherson und Woody Harrelson.
20. November 2026
Geplanter Kinostart
„The Hunger Games: Sunrise on the Reaping“ kommt in die Kinos.
Elf Jahre, 3,3 Milliarden Dollar
Zwischen 2012 und 2015 spielte Lawrence Katniss in vier Filmen, zuletzt in „Mockingjay – Part 2“. Die Reihe hat bislang rund 3,3 Milliarden Dollar an den Kinokassen eingespielt, inklusive des Prequels „The Ballad of Songbirds and Snakes“ mit Rachel Zegler. Für Lawrence ist die Rückkehr damit auch eine zu ihrem größten Franchise.
Ihre erste Zeit in der Rolle war ambivalent. In demselben Gespräch sagte sie: „Was mich nervös machte, war, wie es sich negativ auf meine Schauspielkarriere und mein Privatleben auswirken könnte.“ Sie habe schon damals sicher gewusst, dass sie Mutter sein wolle – das habe nicht zu Independent-Produktionen gepasst. „Twilight“ sei gerade erschienen, „und jeder hat gesehen, was das war“.
Was bis zum 20. November offen bleibt
Ein zweites Thema des Gesprächs: ein Vorfall an einem nicht genannten Set, bei dem – wie sie schilderte – während einer Nacktszene Crewmitglieder ohne Genehmigung anwesend waren. Lawrence benennt solche Dinge, zuletzt auch ihre Bruststraffung nach der zweiten Schwangerschaft. Und sie erklärte, sie habe sich 2013 den Pixie-Schnitt zugelegt, um gegen die „Mockingjay“-Produzenten zu protestieren, die ihr keine Perücke genehmigen wollten.
Wie lang der Auftritt der drei im fertigen Film ist, hat Lawrence nicht verraten; Lionsgate äußert sich zur Größe der Rollen bis heute nicht. Am 20. November läuft „The Hunger Games: Sunrise on the Reaping“ an – dann entscheidet sich, ob das Wiedersehen mehr ist als ein Epilog für Fans.