Aurora Ramazzotti erzählt von ihrem Therapiebeginn mit sieben
Die Jury wollte mehr Spontaneität, Aurora Ramazzotti antwortete mit einem Geständnis: Seit ihrem siebten Lebensjahr macht sie Therapie. Auch ihre Eifersucht auf Ehemann Goffredo Cerza hätte die Beziehung fast zerstört.
Aurora Ramazzotti (29) geht seit ihrem siebten Lebensjahr in Therapie. Das hat die Tochter von Michelle Hunziker und Eros Ramazzotti am Samstagabend auf Rai 1 öffentlich gemacht — ausgerechnet als die Jury ihr vorwarf, sie wirke nicht spontan genug.
In der vierten Ausgabe von „Ballando con le stelle“ am 24. Oktober schilderte Ramazzotti in einem Einspieler vor ihrem Auftritt, warum sie so früh Hilfe suchte. Ihre Eltern hatten sich getrennt, als sie noch sehr klein war. Die Therapie habe ihr damals geholfen, mit der Situation umzugehen.
Ein Geständnis als Antwort auf die Jury-Kritik
Auslöser war eine Kritik der Jury, sie solle spontaner wirken. Ramazzotti antwortete mit einem Satz, der im Studio für Stille sorgte: „Ich habe so viel Therapie gemacht, dass ich bereit bin.“ Sie machte damit öffentlich, was sie sonst nur im Privaten bespricht, und konterte den Vorwurf mangelnder Natürlichkeit mit jahrelanger Arbeit an sich selbst.
Ihre erste Therapie begann sie mit sieben Jahren, um die Trennung ihrer Eltern zu verarbeiten. Öffentlich wurde die Trennung 2002, rechtskräftig geschieden wurden Hunziker und Ramazzotti 2009. Die Therapie habe „sowohl ihnen als auch mir einen Weg gegeben, besser damit umzugehen“, sagte Ramazzotti, wie today.it das Geständnis bei Ballando wiedergibt.
Eifersucht, die sie innerlich auffraß
Die zweite Therapiephase hatte nichts mit den Eltern zu tun, sondern mit Goffredo Cerza (30), ihrem heutigen Mann. „Ich hatte eine solche Eifersucht, dass sie mich innerlich auffraß, und ich konnte sie nicht kontrollieren“, sagte sie. Ohne die Arbeit an sich selbst hätte sie „den Menschen verloren, den ich liebte“, wie Blick über die Beichte der Hunziker-Tochter berichtet.
Cerza und Ramazzotti heirateten am 3. Juli 2026 in Militello in Val di Catania auf Sizilien, wo Aurora Ramazzottis dreitägiger Hochzeitsmarathon gefeiert wurde. Heute sagt sie, die Eifersucht sei überwunden. Und sie gibt anderen einen Rat mit: „Ich war so eifersüchtig auf meinen Mann, aber jetzt habe ich es überwunden, also geht in Therapie!“
Nach der Geburt zurück in die Sitzungen
Im März 2023 kam Sohn Cesare zur Welt. Danach nahm Ramazzotti die Sitzungen wieder auf. Die Mutterschaft habe „Dinge hervorgeholt, von denen ich nicht wusste, dass ich sie habe“, sagte sie. Sie spricht von Problemen, von denen sie nicht einmal gedacht habe, dass sie sie habe.
Drei Phasen nennt Ramazzotti: die Trennung der Eltern, die Eifersucht auf Cerza, die Geburt des Sohnes. Die Therapie zieht sich durch alle drei. Ein Ende dieser Sitzungen nennt sie in der Sendung nicht.
Von der Trennung der Eltern zur Therapie-Offenbarung
Dezember 1996
Aurora Ramazzotti wird geboren
Sie ist die Tochter von Michelle Hunziker und Eros Ramazzotti.
1998
Hunziker und Ramazzotti heiraten
März 2002
Das Paar macht seine Trennung öffentlich
Aurora ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein.
2003/2004
Mit sieben Jahren beginnt die erste Therapie
Die Sitzungen sollen helfen, die Trennung der Eltern zu verarbeiten.
März 2023
Sohn Cesare kommt zur Welt
Ramazzotti nimmt die Therapie wieder auf.
3. Juli 2026
Hochzeit mit Goffredo Cerza
Die Feier findet in Militello in Val di Catania auf Sizilien statt.
24. Oktober 2026
Therapie-Geständnis bei „Ballando con le stelle“
In der vierten Ausgabe schildert sie ihre Eifersucht und tanzt Tango.
36 Punkte für einen Tango zu Anna Oxa
Getanzt hat sie an diesem Abend trotzdem. Mit Partner Nikita Perotti legte Ramazzotti einen Tango zu „Un'emozione da poco“ von Anna Oxa aufs Parkett und holte 36 Punkte. Die Wertung fiel solide aus — die Schlagzeilen bestimmte der Einspieler davor.
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Ob die Jury ihre Forderung nach mehr Spontaneität zurücknimmt, ist offen. Die nächste Ausgabe von „Ballando con le stelle“ dürfte zeigen, ob Ramazzotti weiter erklären muss, warum sie sich so gut im Griff hat.