Kritiker werfen Paris Hilton (45) vor, sie habe sich auf dem Familien-Halloweenfoto selbst die Hauptrolle genommen und ihre Kinder zur Staffage gemacht. Die Unternehmerin und Reality-Star hält dagegen – und liefert eine Erklärung, die den Streit nicht beendet, sondern um eine Facette erweitert.
Ihre Tochter habe sich das Kostüm selbst gewünscht, lässt Hilton wissen: „London hat gesagt, sie wollte sich als Chip verkleiden. Sie sagte, das sei ihre Lieblingsfigur in dem Film.“ Der Satz ist ihre ganze Verteidigung – und er verschiebt den Vorwurf: Wer die Zweijährige als Teetasse sieht, muss erklären, warum daraus ein Problem wird.
Mein Leben ist ein Märchen, und die Magie endet nie 💛👑🌹🕯️✨
Ein Kerzenleuchter und eine Teetasse
Auslöser ist ein Fotoshooting vom 26. Oktober 2026. Darin posiert Hilton als Prinzessin Belle, Ehemann Carter Reum als das Biest, der dreijährige Phoenix als Kerzenleuchter Lumière und die zweijährige London als Teetasse Chip. Unter die Bilder setzt Hilton den Satz „My life is a fairytale, and the magic never ends“ – mein Leben ist ein Märchen, und die Magie endet nie.
Dazu stellte sie einen Making-of-Clip, der die Kinder beim Toben im Belle-Kleid zeigt. Die Aufnahmen sind harmlos. Der Streit entzündet sich an der Rollenverteilung auf dem Foto: Die Mutter ist die Prinzessin, die Kinder sind Möbelstücke und Geschirr.
Von der Geburt der Kinder bis zur Kostüm-Debatte
- Januar 2023Sohn Phoenix kommt zur Welt
Hilton und Reum werden via Leihmutterschaft Eltern.
- November 2023Tochter London wird geboren
Die Geschwister sind nur elf Monate auseinander.
- 26. Oktober 2026Das Familien-Fotoshooting erscheint
Hilton postet die Bilder als Belle, Biest, Lumière und Chip mit dem Text „My life is a fairytale, and the magic never ends“.
- 27. Oktober 2026Kritik und Hiltons Antwort
Die Vorwürfe breiten sich in Kommentarspalten und auf X aus. Hilton erklärt in der Kommentarspalte eines Instagram-Reels, ihre Tochter habe sich Chip gewünscht.
- 28. Oktober 2026US-Medien greifen die Erklärung auf
Komikerin Ashley Lindsay widerspricht der falschen Behauptung, London sei als Frau Potts verkleidet gewesen.
- 29. Oktober 2026Die Debatte erreicht Deutschland
Auch deutsche Promi-Medien fassen Kritik und Verteidigung zusammen.
Antwort aus der Kommentarspalte
Am 27. Oktober breitet sich die Kritik in den Kommentarspalten und auf X aus. Hilton reagiert nicht mit einer Pressemitteilung, sondern dort, wo der Streit läuft: in der Kommentarspalte unter einem Instagram-Reel.
Dort erklärt sie auch, warum die Märchenfiguren überhaupt auf dem Plan standen: „Die Schöne und das Biest ist einer ihrer Lieblingsfilme.“ Die Erklärung gilt für beide Kinder – sie begründet die Filmwahl, nicht die Rollenverteilung.
US-Medien greifen die Aussage am 28. Oktober auf. Metro dokumentiert, wie Hilton das Chip-Kostüm ihrer Tochter verteidigt – und wie wenig die Kritiker das überzeugt.
Die falsche Spur zu Frau Potts
Ein Teil der Debatte läuft inzwischen ins Leere. Manche Kommentatoren behaupten, London sei gar nicht als Chip, sondern als Frau Potts verkleidet worden – als die Teekanne aus dem Film. Die Verwechslung ist geeignet, die ganze Aufregung ins Lächerliche zu ziehen.
Die Komikerin Ashley Lindsay widerspricht der falschen Darstellung. Ihre Ansage ist der schärfste Ton in der ganzen Auseinandersetzung:
„Das ist Chip!!! Das ist Chip. Mir ist völlig egal, wer sich als Belle verkleidet oder sonst was – das ist Chip. … Man muss kein Disney-Erwachsener sein, um zu sehen, dass das Chip ist.“
Lindsays Einwand zeigt, wie weit sich die Diskussion vom Foto entfernt hat. Aus einer Frage der Rollenverteilung wurde eine Frage der Fakten – und selbst die wird in den Kommentarspalten noch bestritten. Wer Chip nicht von Frau Potts unterscheidet, diskutiert über ein Bild, das es nicht gibt.
Kritik, Gegenwehr und ein offenes Ende
Am 29. Oktober erreicht die Debatte die deutschen Promi-Medien. Promiflash hält fest, wie Hilton sich gegen die Halloween-Kritik wehrt, und fasst Kritik wie Verteidigung zusammen.
Der Fall reiht sich in eine Serie von Debatten über Promi-Kinder ein. Anfang Oktober stand Sophia Katzenberger in der Kritik, weil sie in einem Clip ihrer Mutter zwei Armbänder für mindestens 2.500 Euro trug – auch damals ging es um die Frage, wie viel Öffentlichkeit Kinder vertragen: Sophia Katzenbergers Luxusschmuck und die Kritik daran.
Ein Teil des Publikums verteidigt Hilton ohnehin und verweist darauf, dass die Kinder im Making-of-Clip sichtbar ihren Spaß hatten. Ob Hilton noch einmal öffentlich auf die Debatte eingeht, ist nicht bekannt. Sicher ist nur: Beim nächsten Familienfoto der Hiltons kommt die Frage nach der Rollenverteilung sofort zurück.
