Vanessa Mai weist Kritik an knappen Bühnenoutfits zurück
Bild: KI-generiert
Podcast Schön laut

Vanessa Mai weist Kritik an knappen Bühnenoutfits zurück

Vanessa Mai wehrt sich gegen Vorwürfe, sie zeige auf der Bühne zu viel Haut. In ihrem Podcast erklärt sie, warum sie in Bikini-Oberteilen und Baggy-Jeans auftritt – und was sie an der Kritik nicht versteht.

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Vanessa Mai (34) wehrt sich gegen die Kritik an ihren knappen Bühnenoutfits. In der Podcast-Folge „Zündstoff aus dem Zetteltopf“ der Reihe „Schön laut“, die am 27. Oktober 2026 erschien, sagte die Sängerin: „Ich find’s mega, so wenig anzuhaben auf der Bühne.“

Der Streit begleitet sie seit ihrer Tour. Vor allem während ihrer Tour hätten sich Zuschauer über ihre Kleidung beschwert, erinnert sich Mai. Sie hält dagegen: Ihre Outfits seien Mode und persönlicher Geschmack, keine erotische Inszenierung.

Instagram · @vanessa.mai

Bikini-Oberteile und Baggy-Jeans

Ihren Lieblingslook beschreibt sie sehr genau: Bikini-Oberteile, dazu eine weite Jeans. Auch kurze Röcke und bauchfreie Tops gehören zu ihrem Bühnenstil – die Kritik daran prallt an ihr ab.

„Ich liebe Bikini-Oberteile und Jeans, so ne richtige Baggy-Jeans, das ist so mein Lieblingsstyle.“
Vanessa Mai, Sängerin

Als Begründung nennt Mai Bewegungsfreiheit beim Singen und Tanzen – und die Hitze auf der Bühne. „Ich brauche nichts, was mich nervt. Ich will nicht schwitzen“, sagt sie. Ein Kostüm, das einengt, kommt für sie nicht infrage.

Kritik kam während der Tour

Die Ablehnung erreichte sie nach eigener Erinnerung vor allem im Netz, in Kommentaren auf Facebook. „Gerade im Tourzeitraum, ich hatte ja meine Outfits, die waren wie sie waren“, sagt Mai. Kritik an ihren Bühnenoutfits, wurde sie mit dem Vorwurf konfrontiert, mit viel Haut von fehlendem Talent ablenken zu wollen.

Konkret verteidigt sie auch den seitlich sichtbaren glitzernden Tanga. Für Mai ist er Mode und persönlicher Geschmack, kein bewusst erotischer Effekt. Ihre Kleidung versteht sie nicht als sexuell, sondern als Teil ihrer Show.

Britney Spears als Vorbild

Für ihren Stil beruft sie sich auf zwei Popstars ihrer Jugend: Britney Spears und Christina Aguilera. Die beiden hätten ihr gezeigt, wie selbstverständlich freizügige Looks zu einer Show gehören.

Zwei Tage nach der Outfit-Folge, am 29. Oktober, gaben Mai und Podcast-Partnerin Lola Weippert in „Schön laut“ zu, dass ihr Aussehen ihre Karrieren befeuert – die Folge über ihr Pretty Privilege ordnet das Verhältnis von Auftritt und Aufmerksamkeit ein.

Erste Berichte am 29. Oktober

Öffentlich wurden ihre Aussagen am 29. Oktober: schlager.de (10.00 Uhr), t-online (11.38 Uhr) und Schlagerplanet griffen sie auf. Der Bericht von t-online über ihre freizügigen Outfits fasst ihre Aussage sinngemäß so zusammen: Sie liebe es, mit wenig Kleidung auf der Bühne zu stehen.

Am 30. Oktober folgten GALA, tz/promipool und BUNTE/KUKKSI, am 31. Oktober zog FOCUS online mit einer weiteren Fassung nach. Ein Signal, dass Mai ihren Stil ändert, kam bislang nicht – im Gegenteil, ihr Lieblingslook bleibt Bikini-Oberteil und Baggy-Jeans. Ob ihre Kritiker das akzeptieren, ist offen.

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