Andrej Mangold kündigt Comeback an und rechnet mit Reality-Shows ab
Bild: KI-generiert
Fernsehen

Andrej Mangold kündigt Comeback an und rechnet mit Reality-Shows ab

Erst sagte Andrej Mangold mehrere TV-Angebote ab, nun will der Ex-Bachelor zurück vor die Kamera – aber nur für Formate, die er für echt hält. Vielen Reality-Shows wirft er vor, nur Sendezeit produzieren zu wollen.

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Andrej Mangold (39) will zurück vor die Kamera – aber nicht um jeden Preis. In einer Instagram-Story in der Nacht auf den 30. Oktober 2026 sagte der Ex-Basketballprofi, über ihn und sein Management liefen bereits Gespräche, erste Anfragen seien eingegangen.

Namen, Sender oder Termine nannte er nicht; konkrete Projekte dürfe er noch nicht nennen. Dafür beschrieb er, worauf er Lust hat: Wettbewerbsformate mit Sport, Wissen, Competition und Taktik, dazu Shows, in denen er persönliche Grenzen testen kann.

Vom Bachelor zurück vor die Kamera

Ein Comeback wäre keine Premiere, sondern die Rückkehr in ein Milieu, das ihn seit 2019 begleitet. Damals wurde er als neunter „Bachelor“ bei RTL bekannt und wählte Jennifer Lange, 2020 folgte das „Sommerhaus der Stars“ mit ihr – kurz darauf die Trennung.

Mangolds Weg zurück ins Fernsehen

  1. 2019
    Neunter Bachelor bei RTL

    Mangold wird als neunter „Bachelor“ bekannt und wählt Jennifer Lange.

  2. 2020
    Sommerhaus und Trennung

    Teilnahme mit Jennifer Lange am „Sommerhaus der Stars“, kurz darauf folgt die Trennung.

  3. 2021 – 2025
    Weitere Reality-Auftritte

    Unter anderem „Kampf der Realitystars“, „Exatlon“ und „Promi Big Brother“ – 2025 Platz sechs nach einer Voting-Panne.

  4. 15. Mai 2026
    Trauung am Tegernsee

    Standesamtliche Hochzeit mit Annika Jung.

  5. Juli 2026
    Sohn geboren

    Die Familie lebt in München.

  6. 24. Oktober 2026
    Niederlage bei „Schlag den Star“

    Mangold verliert an der Seite von Paul Janke gegen Dr. Rick und Dr. Nick.

  7. 29./30. Oktober 2026
    Comeback angekündigt

    In einer nächtlichen Story nennt er laufende Gespräche und kritisiert fehlende Authentizität vieler Shows.

Abrechnung mit der Branche

Deutlich schärfer als über seine eigenen Pläne sprach Mangold über die Branche, aus der er kommt. Seine Kritik trifft die Macher, nicht die Kollegen: die Abrechnung mit manchen Reality-Shows fällt grundsätzlich aus.

„Mir fehlt dort ziemlich häufig die Authentizität und ich habe oft das Gefühl, dass zu sehr versucht wird, um jeden Preis stattzufinden und Sendezeit zu produzieren, statt die eigentliche Idee eines guten Formats und guter Unterhaltung einfach wirken zu lassen.“
Andrej Mangold, Reality-TV-Star und Ex-Basketballprofi

Was daraus folgt, beschreibt er als Prüfverfahren: Er schaue sich Konzept, Umfeld und Ausrichtung jedes Angebots an. Zahlreiche Anfragen habe er abgelehnt. Nur für Sendezeit komme er nicht zurück – lieber seltener auftreten, dafür voll hinter der Sendung stehen.

Absagen aus Prinzip

Rund vier Monate vor der Ankündigung, Ende Juni 2026, hatte Mangold mehrere TV-Anfragen und Projekte abgelehnt. Als Grund nannte er die Geburt seines Sohnes Ende Juli und die Familienplanung in München; die Trauung mit Annika Jung hatte im Mai am Tegernsee stattgefunden.

Andere Reality-Gesichter ziehen sich derzeit eher zurück: Thorsten Legats Abschied vom Reality-TV fiel im August 2026 rauer aus – er verkündete nach eigenen Angaben das Ende seiner TV-Karriere.

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Selfie aus Hamburg, kein Sender

Am 30. Oktober wurde die Story publik. Kurz danach postete Mangold ein nachdenkliches Selfie aus Hamburg; ob es einen Zusammenhang mit einem TV-Projekt gibt, ließ er offen.

Ein Sender, ein Format, ein Starttermin – nichts davon ist bislang bestätigt. Offen ist damit auch, ob aus den ersten Anfragen ein Projekt wird, das seine Prüfung besteht, oder ob Mangold weiter ablehnt.