Dreh zu Kerkeling-Film endet, Kinostart ist am 21. Oktober 2027
Bild: KI-generiert
Bestseller-Verfilmung

Dreh zu Kerkeling-Film endet, Kinostart ist am 21. Oktober 2027

Die UFA meldet den Drehschluss für „Gebt mir etwas Zeit“ – doch Hape Kerkeling steht nicht selbst vor der Kamera. Ludwig Simon spielt ihn und einen Vorfahren aus dem Jahr 1620. Kinostart: 21. Oktober 2027.

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Hape Kerkeling (61) wird im Kino nicht von Hape Kerkeling gespielt. Die UFA hat am Freitag, 30. Oktober 2026, in Berlin den Abschluss der Dreharbeiten zu „Gebt mir etwas Zeit“ gemeldet – die Rolle des Entertainers übernimmt Ludwig Simon.

Gedreht wurde im September und Oktober 2026 in Nordrhein-Westfalen, unter anderem im Kurpark von Bad Oeynhausen, dazu in den Niederlanden, in Berlin und in Brandenburg, wie die UFA-Mitteilung zum Drehschluss der Verfilmung aufführt.

Der Verzicht auf den eigenen Auftritt ist eine Entscheidung mit Risiko. Kerkelings Vorlage erreichte 2024 Platz eins der „Spiegel“-Bestsellerliste, das Publikum kennt sein Gesicht und seine Stimme. Im Film bleibt er Erzähler: Er führt durch die Geschichte, ohne in ihr aufzutreten.

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Vier Rollen, zwei Gesichter

Ludwig Simon und Lea Drinda tragen je eine Doppelrolle. Simon spielt den jungen Kerkeling und dessen Vorfahren Barend Kerkeling aus dem Jahr 1620; Drinda ist als Urgroßmutter Agnes und als Neeltje van Vliet zu sehen. Die Besetzung legt Gegenwart und Ahnengalerie in dieselben Gesichter.

Der Ton der Vorlage ist nicht der einer reinen Komödie. Kerkeling verfolgt darin seine Familiengeschichte bis zu einem Vorfahren aus dem Jahr 1620 zurück und erzählt von seiner großen Liebe Duncan. Den eigenen Anspruch hat er so zusammengefasst:

„Es ist witzig, aber kein Witz.“
Hape Kerkeling, Entertainer und Buchautor

Der Satz ist die Messlatte für den Film. Wer den Erzähler aus dem Off hört und Simon in zwei Rollen sieht, soll lachen – und trotzdem merken, dass hier eine reale Familiengeschichte verhandelt wird. Ob das aufgeht, zeigt sich erst nach dem Schnitt.

Zwei Filme in einem Jahr

Warner Bros. Pictures Germany bringt „Gebt mir etwas Zeit“ am 21. Oktober 2027 in die Kinos – gut fünf Monate nach dem 13. Mai 2027, an dem „Hape Kerkeling – Pfoten vom Tisch!“ startet, die Verfilmung seines Katzenbuchs. Zwei Produktionen um denselben Mann und dasselbe Publikum.

Von der Bestsellerliste bis zum Kinostart

  1. September 2024
    Das Buch erreicht Platz eins

    „Gebt mir etwas Zeit: Meine Chronik der Ereignisse“ steigt auf Platz eins der „Spiegel“-Bestsellerliste.

  2. September 2026
    Drehbeginn in Bad Oeynhausen

    Der Kurpark der Stadt in Nordrhein-Westfalen wird zur Filmkulisse.

  3. 30. Oktober 2026
    UFA meldet Drehschluss

    Die Produktionsfirma verkündet in Berlin das Ende der Dreharbeiten und veröffentlicht ein Setfoto.

  4. 13. Mai 2027
    Das Katzenbuch kommt zuerst

    „Hape Kerkeling – Pfoten vom Tisch!“ startet als erste Kerkeling-Verfilmung des Jahres.

  5. 21. Oktober 2027
    Die Familiensaga folgt

    „Gebt mir etwas Zeit“ kommt im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany in die Kinos.

Hinter der Komödie steht eine traurige Liebe

Ein Handlungsstrang ist keiner fürs Lachen. Um Kerkelings große Liebe Duncan rankt sich die traurige Geschichte hinter dem neuen Film. Damit steht neben den Doppelrollen ein zweiter Anspruch: Die Chronik soll unterhalten und trotzdem ernst genommen werden.

Offen bleibt, wie viel von dieser Privatgeschichte der fertige Film tatsächlich zeigt. Eine Antwort gibt es frühestens am 21. Oktober 2027, wenn Warner Bros. Pictures Germany die Verfilmung ins Rennen schickt – fünf Monate nach dem ersten Kerkeling-Film des Jahres.