Wayne Carpendale (49) fehlt der Mensch, den er jahrelang zugedeckt hat. In seinem jüngsten Instagram-Statement beschreibt der Moderator, was die Trennung von Annemarie Carpendale (49) für ihn bedeutet – ohne Pointe, ohne Spruch über die Freiheit.
Bekannt wurde das Statement am Sonntag, 1. November 2026, durch den Bericht über Waynes ehrliches Trennungs-Resümee im OK! Magazin. Darin stehen zwei Sätze, die sich nicht wegwitzeln lassen: Nach einer Trennung bleibe Leere, der Mensch fehle.
„Nach einer Trennung bleibt Leere. Der Mensch fehlt.“
Diese Leere steht quer zu dem Bild, das das Paar seit dem 7. September 2026 zeichnet. Damals schrieben beide in einem gemeinsamen Instagram-Post: „Wir sind glücklich. Wir leben unter einem Dach. Wir sind eine Family. Wir sind gerade nicht zusammen.“
Annemarie Carpendale betont seither, sie seien ein ziemlich gutes Team, lebten unter einem Dach und trügen die Ringe. Die eigentliche Trennung lag da schon Monate zurück – seit Anfang 2026 waren die beiden kein Liebespaar mehr. Verheiratet sind sie bis heute.
Die Gewohnheit, die bleibt
Carpendale erzählt die Trennung als Problem der Gewohnheit, nicht des Wissens. Sein Kopf wisse, dass er sich nicht mehr kümmern müsse. Seine Gewohnheiten wüssten das nicht. Als Bild dafür dient ihm eine Couch, auf der er jemanden jahrelang zugedeckt hat.
„Stell dir vor, du hast jemand jahrelang zugedeckt, wenn er auf der Couch eingeschlafen ist, und irgendwann trennt ihr euch. Aber du weißt, dass ihm nachts kalt wird. Dein Kopf weiß, dass du dich jetzt nicht mehr kümmern musst. Aber wissen das auch deine Gewohnheiten?“
Damit verschiebt sich der Ton: weg von den Ansagen an Kritiker, hin zu einem Detail aus dem Alltag zu zweit. Wer jahrelang fürsorgt, hört damit nicht auf, nur weil ein Datum im Kalender steht. Das ist die Kehrseite der Geschichte vom Paar, das alles so gut hinbekommt.
Die beiden waren seit 2007 zusammen, heirateten 2013 und haben den gemeinsamen Sohn Mads. Fast 20 Jahre lang war das eine Beziehung, die öffentlich funktionierte. Dass Carpendale jetzt das Zudecken beschreibt, ist die private Seite derselben Erzählung.
Freiheit statt Rechtfertigung
Eine Woche vorher, am 25. Oktober 2026, sprach Carpendale vor einer bemoosten Baumkulisse im rosafarbenen Pullover über Freiheit. Sein Satz: „Meine Freiheit ist es mir wert, der Böse in deiner Geschichte zu sein!“ Annemarie Carpendale nannte er darin nicht.
Medien deuteten das Reel als Verarbeitung des Ehe-Aus und betonten zugleich, dass er keinen direkten Bezug zu seiner Frau herstellt – wie t-online Carpendales Worte zur Freiheit einordnet. Der Satz ist eine Ansage an alle, die eine Schuldige suchen.
Dazu passt, was er über die Erzählungen anderer sagt: „Ich muss nicht jede Version von mir korrigieren, die andere erzählen. Manche Menschen brauchen ihre Geschichte so, wie sie sie erzählen, damit sie für sie Sinn ergibt. Das darf so sein.“ Und weiter: „Frei wirst du nicht, wenn alle gut über dich denken. Frei wirst du, wenn du dich nicht mehr erklären musst.“
Mitte September hatte er den Ton noch lockerer gesetzt: „Fancy Begriffe. Trennung bleibt’s trotzdem.“ Und: „Bis jetzt halt ohne Hass, böse Worte und ohne dieses: Einer muss ja schuld sein.“ Wer in seiner Geschichte der Böse ist, sagt er nicht. Genau diese Lücke macht seine Sätze anschlussfähig für jede Deutung.
Annemarie Carpendale lässt die Tür offen
Annemarie Carpendale hält es anders: Sie redet nicht über Leere, sondern über Möglichkeiten. Am 7. Oktober 2026 sagte sie bei der ABOUT YOU Opera im Berliner Admiralspalast, das Zusammenleben nach der Trennung sei „einfach so entstanden“.
„Es ist auch kein Konzept“, sagte sie. Auf die Frage nach einem Comeback antwortete sie: „Wir lassen alles auf uns zukommen. Aber er hat witzigerweise gerade eben auf dem roten Teppich angerufen.“ Monate nach der Trennung klingt das nicht nach Abschluss.
Zur Begründung für das gemeinsame Dach sagte sie: „Natürlich machen wir das. Aber nicht nur für den Sohn. Wir machen es für uns, fürs Team, für die Familie. Wir genießen uns weiterhin.“ Diese Sätze sind der Gegenentwurf zu dem, was ihr Noch-Mann über die Leere schreibt.
Ihre Grundsatzerklärung bleibt: „Wir leben weiterhin unter einem Dach, sind Familie, tragen unsere Ringe und sind ein ziemlich gutes Team.“ Dasselbe Modell fährt derzeit auch Sarah Connor und Florian Fischer wohnen weiter zusammen.
Von der Hochzeit zum Statement über die Leere
- 2007Beginn der Beziehung
Annemarie und Wayne Carpendale werden ein Paar – insgesamt fast 20 gemeinsame Jahre.
- 2013Hochzeit
Die beiden heiraten, fünf Jahre später kommt Sohn Mads zur Welt.
- Anfang 2026Die eigentliche Trennung
Das Paar ist kein Liebespaar mehr – öffentlich bekannt wird es erst Monate später.
- 7. September 2026Gemeinsamer Instagram-Post
„Wir sind glücklich. Wir leben unter einem Dach. Wir sind eine Family. Wir sind gerade nicht zusammen.“
- 8. September 2026Gemeinsamer Auftritt in Wien
Beide moderieren die Charity-Gala „KIDS FUTURE UNLOCKED“ in der Wiener Hofburg für die St. Anna Kinderkrebsforschung.
- 25. Oktober 2026Wayne spricht über Freiheit
„Meine Freiheit ist es mir wert, der Böse in deiner Geschichte zu sein!“ Annemarie nennt er nicht.
- 1. November 2026Das Statement über die Leere
Öffentlich wird: „Nach einer Trennung bleibt Leere. Der Mensch fehlt.“
Ein Team mit offenem Ausgang
Was das Arrangement praktisch heißt, zeigte sich einen Abend nach dem Trennungsstatement. Am 8. September 2026 moderierten beide gemeinsam die Charity-Gala „KIDS FUTURE UNLOCKED“ in der Wiener Hofburg zugunsten der St. Anna Kinderkrebsforschung.
Im Oktober reisten sie zusammen nach Singapur zu Jobs rund um den Großen Preis der Formel 1, eingeladen von der Formel 1 und dem Tourismusverband Singapurs. Carpendale nimmt seinen eigenen Account inzwischen mit Ironie: „Falls ihr euch fragt, wann mein Account zur Masterclass in Trennungskunde geworden ist: Ich weiß es auch nicht.“
Formal ist nichts entschieden. Geschieden sind die beiden bis heute nicht, die Ringe tragen sie weiter. Annemarie Carpendale schließt eine Rückkehr nicht aus, Wayne Carpendale sagt, dass ihm der vertrauteste Mensch fehlt. Ob beides zusammengeht oder ob das gemeinsame Dach die endgültige Form bleibt, ist offen.
