Jugendliche werfen 200 Steine auf die A7 am Stellinger Tunnel
Bild: KI-generiert
Polizeieinsatz

Jugendliche werfen 200 Steine auf die A7 am Stellinger Tunnel

Rund 200 Schottersteine sind am Dienstagabend auf der A7 am Stellinger Tunnel auf fahrende Autos geprasselt. Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 18 Jahren wurden vorübergehend festgenommen – die Polizei prüft nun einen Zusammenhang mit einem weiteren Steinwurf vom Sonntag.

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Rund 200 Schottersteine haben zwei Jugendliche am Dienstagabend von einer Eisenbahnbrücke auf die A7 am Stellinger Tunnel geworfen. Gegen 22.22 Uhr gingen bei der Hamburger Polizei zahlreiche Notrufe von Autofahrerinnen und Autofahrern ein, deren Fahrzeuge getroffen wurden.

Mehrere Windschutzscheiben hielten nicht stand, ein Smart musste abgeschleppt werden. Die Polizei zählte mindestens acht beschädigte Fahrzeuge und durchschlagene Scheiben. Verletzt wurde nach ihren Angaben niemand.

Nothalt im Stellinger Tunnel

Zur Gefahrenabwehr wurde im Stellinger Tunnel ein Nothalt veranlasst. Die A7 war in beiden Richtungen voll gesperrt, Fahrtrichtung Hannover und Flensburg, rund eine halbe Stunde lang. Rund zehn Streifenwagen fuhren zum Tatort.

Die beiden Beschuldigten sind 14 und 18 Jahre alt. Sie warfen die Steine nach Angaben der Polizei von einer Eisenbahnbrücke über der Autobahn. Die rund 200 Schottersteine stammten aus dem Gleisbereich einer Güterbahnstrecke.

Die Beamten fanden die Verdächtigen oberhalb des Tunnels. Nach Informationen der „Bild“-Redaktion verrieten schmutzige Hände sie als mutmaßliche Steinewerfer. Beide wurden vorübergehend festgenommen.

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Verbindung nach Bahrenfeld

Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit Steinwürfen auf die A7 in Hamburg-Bahrenfeld. Dort hatten Unbekannte am Sonntagabend zwei Autos beschädigt; eine 27-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen an der Hand.

Das Motiv der Tat ist offen. Die Namen der beiden Beschuldigten wurden nicht veröffentlicht. Zu Herkunft, Schulbesuch oder möglichen Jugendhilfemaßnahmen machte die Polizei keine Angaben.

Beide wieder auf freiem Fuß

Bei der Bestätigung des Vorfalls am Mittwoch waren beide Jugendlichen bereits wieder auf freiem Fuß. Am Mittwoch bestätigte die Polizei den Vorfall.

Die „Bild“-Redaktion Hamburg macht aus den beiden Verdächtigen „Brückenteufel“ und rückt das Alter des jüngeren in den Vordergrund. Der Ton ist Boulevard, die Angabe zum Alter deckt sich mit der Polizei.

„Jüngster Täter erst 14 Jahre alt Brückenteufel werfen 200 Steine auf Autobahn“
Marco Zitzow, Reporter der „Bild“-Redaktion Hamburg

Offen ist, ob die beiden Jugendlichen auch hinter dem Steinwurf von Bahrenfeld stecken – und ob die Brücke über dem Stellinger Tunnel künftig für Fußgänger gesperrt wird. Die Ermittlungen laufen.