Cheyenne Ochsenknecht kürzt ihre Nägel für die Ablammsaison
Bild: KI-generiert
Geburtshilfe

Cheyenne Ochsenknecht kürzt ihre Nägel für die Ablammsaison

Weil auf ihrem Hof bald Geburten anstehen, verzichtet Cheyenne Ochsenknecht (26) auf lange Fingernägel – und nennt sich dabei selbst „Hebamme“. Ob der Titel charmant ist oder dick aufgetragen, sollen ihre Follower entscheiden.

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Cheyenne Ochsenknecht (26) hat sich die frisch gemachten Fingernägel wieder kurz schneiden lassen – nicht für einen neuen Look, sondern für die Arbeit im Stall. Auf dem Chianinahof beginnt die Ablammsaison.

Am 5. November zeigt die Influencerin und Landwirtin in ihrer Instagram-Story ihre linke Hand: rot-rosa lackiert, aber deutlich kürzer als zuvor, Promiflash über die Ablammsaison. Kurze Nägel seien nötig, weil die Ablammsaison langsam beginne, sagt sie.

Warum die Nägel kürzer werden

Ihre Begründung liefert sie selbst – und sie nennt sich dabei mit einem Augenzwinkern „Hebamme“. Gemeint ist die Hilfe bei Geburten im Stall, nicht der erlernte Beruf. Ochsenknecht nimmt ihre Aufgabe damit selbst aufs Korn.

„Ja, ich hab wieder kurze Nägel, weil die Ablammsaison langsam beginnt. Dann kann ich als Hebamme meinen Job nämlich besser machen.“
Cheyenne Ochsenknecht, Influencerin und Landwirtin

Der Scherz beschreibt trotzdem, was in den nächsten Wochen ansteht: Tiere, die Hilfe brauchen, und Hände, die dann zupacken müssen. Auf einem Hof dieser Größe ist das keine Nebensache – und mit langen Nägeln kaum zu erledigen.

Der Betrieb hinter der Story

Der Chianinahof liegt in Dobl bei Graz in der Steiermark. Ochsenknecht bewirtschaftet ihn gemeinsam mit ihrem Mann Nino Sifkovits (31), einem Landwirtssohn und DJ. Gehalten werden vor allem Chianina-Rinder, dazu Schweine und Schafe – rund 200 Tiere auf etwa 20 Hektar Grünland.

2023 eröffnete das Paar einen neuen Tierwohlstall, über den regionale Medien berichteten. Für Ochsenknecht ist der Hof längst auch ein öffentlicher Ort: Hier entstehen die Geschichten, in denen sie als Bäuerin auftritt.

Vom Hof ins Fernsehen

Mit der Doku „Unser Hof“ wurde die Geburtshilfe im Stall Fernsehthema: Der Chianinahof und die Arbeit mit den Tieren waren ab November 2023 Teil einer eigenen Serie.

Von Berlin auf den Chianinahof

  1. 2019
    Kennenlernen in Berlin

    Cheyenne Ochsenknecht lernt den Landwirtssohn und DJ Nino Sifkovits kennen.

  2. 2020
    Umzug in die Steiermark

    Die beiden ziehen auf den elterlichen Chianinahof in Dobl bei Graz.

  3. 2021 bis 2023
    Familiengründung

    2021 kommt Tochter Mavie zur Welt, 2022 heiratet das Paar, 2023 folgt Sohn Matteo Nael.

  4. 22. November 2023
    Start der Sky-Doku „Unser Hof“

    Der Chianinahof und die Geburtshilfe im Stall werden zum TV-Stoff.

  5. 5. November 2026
    Kurze Nägel vor der Ablammsaison

    In ihrer Instagram-Story erklärt Ochsenknecht, sie brauche kurze Nägel für die Arbeit als „Hebamme“.

Unter dem Titel „Wir sind echte Bauern“ haben die beiden 2024 im Forbes-Gespräch über ihre Arbeit als Landwirte deutlich gemacht, dass sie den Betrieb nicht als Kulisse verstehen. Der Titel war eine Ansage an alle, die in einem Promi-Hof vor allem PR vermuten.

Charmant oder dick aufgetragen

In ihrer Story stellt Ochsenknecht die Frage selbst: Ist der Titel „Hebamme“ charmant – oder etwas dick aufgetragen? Der Reibungspunkt liegt genau dort. Auf einem Hof mit 200 Tieren ist Geburtshilfe Handarbeit, doch „Hebamme“ ist ein Beruf, für den es eine Ausbildung braucht.

Wer den Titel für charmant hält, sieht eine Bäuerin, die zupackt und sich selbst nicht zu ernst nimmt. Wer ihn für dick aufgetragen hält, sieht eine Influencerin, die sich einen geschützten Begriff leiht. Ochsenknecht lässt beide Antworten zu.

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Viel Zeit für die Debatte bleibt ohnehin nicht. Die Ablammsaison steht unmittelbar bevor, auf dem Hof beginnt eine arbeitsintensive Zeit. Ob die kurzen Nägel reichen, zeigt sich in den nächsten Tagen – und ob der Titel „Hebamme“ bleibt, entscheiden die Tiere.