Seit Wochen lassen Oliver Pocher (48) und Pietro Lombardi (34) in ihrem gemeinsamen Podcast »Patchwork Boys« ihren Emotionen freien Lauf und teilen öffentlich gegen ihre Ex-Partnerinnen aus. Im Zentrum der Kritik: mangelnde Kommunikation und Respektlosigkeit in zentralen Familienfragen.
Besonders bitter für Pocher: Von der Schwangerschaft seiner Ex-Frau Amira Aly (33) erfuhr er nicht persönlich, sondern aus den Medien, wie „Bunte“ berichtete. Aly und ihr neuer Lebensgefährte, Moderator Christian Düren, erwarten ein gemeinsames Kind. Auf seine direkte Frage hin habe Aly nur bestätigt: „Ja, es stimmt, wir erwarten ein Baby.“
Doch für Pocher ist das Maß voll: Er nannte das Verhalten „beschissen und respektlos“ und beklagte, er werde nur noch informiert, „wenn ich den beschissenen Schwimmkurs bezahlen soll“. Dabei sei er am Tag der Bekanntgabe noch persönlich mit Aly zusammengetroffen, ohne dass ein Wort über die Schwangerschaft gefallen sei.
Pocher: „Ich gehe von einer Fake-Schwangerschaft aus“
In den folgenden Podcast-Folgen entwickelte sich ein Running Gag: Lombardi fragte Woche für Woche, ob Pocher denn nun persönlich informiert worden sei – die Antwort blieb stets ein Nein. „Ich weiß ja immer noch nichts von Amira … Ich gehe davon aus, dass Amira weiterhin eine Fake-Schwangerschaft hat. Weil ich weiß es ja nur aus der Zeitung“, höhnte Pocher.
Selbst eine zufällige Begegnung mit seiner Ex-Frau brachte keine Klärung: „Also, entweder hat sie eine Gluten-Intoleranz oder einen Blähbauch oder irgendwas anderes – oder sie ist wirklich schwanger. Mir gegenüber wird das ja nicht kommuniziert. Ich habe damit ja nichts zu tun.“ Er fügte hinzu, er werde wohl auch über die bevorstehende Geburt „aus der Presse erfahren“.
Seine aufgestaute Wut untermauerte Pocher schließlich mit einem martialischen Vergleich, wie n-tv zitierte: „Ich bin der Iran mit der Atombombe. Und die Urananreicherung ist wirklich schon fast durch. Es ist mir so unfassbar scheißegal, wie meine Ex-Frau das findet.“
Lombardi: Frust über geplatzte Reise und versäumten Geburtstag
Pietro Lombardi klagte seinerseits über die vergebliche Planung mit Ex-Frau Sarah Engels (33). Eine detailliert organisierte und bereits bezahlte gemeinsame Reise nach Mallorca mit dem elfjährigen Sohn Alessio sei kurzfristig an Engels gescheitert. „Ich darf nicht zu weit ausholen, sonst raste ich aus. Ich will einfach, dass man sich an Abmachungen hält“, ließ Lombardi seinem Frust freien Lauf. Er sei keine „Marionette oder eine Puppe, wo man Spielchen machen kann“. Den entstandenen finanziellen Schaden wolle er zurückfordern – notfalls spende er das Geld.
Noch schmerzlicher: Lombardi verpasste nach eigenen Angaben auch die Geburtstagsfeier seines Sohnes Alessio, der am 19. Juni elf Jahre alt wurde. Während Engels auf Instagram rührende Worte für den Jungen fand, war Lombardi offenbar nicht eingeladen. Im Podcast bestätigte er nur knapp, dass er nicht dabei gewesen sei.
Vereint im Gefühl der Zurückweisung
Trotz aller Enttäuschung eint Pocher und Lombardi ein Selbstbild als engagierte Väter. Beide betonen, finanziell, emotional und auch körperlich für ihre Kinder da zu sein – und fühlen sich dafür mit Undank und mangelndem Respekt bestraft. „Wir sind wirklich für unsere Kinder da – sowohl emotional als auch körperlich als auch finanziell. Wie wird es dir gedankt? Null!“, fasste Pocher im Podcast zusammen.
Die beiden Podcaster verstehen sich als Schicksalsgemeinschaft, die ihren Frust öffentlich macht, um auf Missstände in der Patchwork-Konstellation hinzuweisen. Ob ihre Ex-Frauen darauf reagieren werden, ist offen. Amira Aly und Sarah Engels haben sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert.





