Stephanie Stumph: „Bildschirmfrei bis drei“ – aber eine süße TV-Ausnahme
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PromisStrenge Regeln

Stephanie Stumph: „Bildschirmfrei bis drei“ – aber eine süße TV-Ausnahme

Schauspielerin Stephanie Stumph hält ihre beiden Söhne konsequent von Handy und Tablet fern. Doch bei einer KIKA-Serie wird sie weich – und bekennt, dass auch sie den Alltag nicht immer perfekt meistert.

Die eiserne Regel

„Da wurden wir belächelt, aber wir haben es durchgezogen“, sagt Stephanie Stumph (41) über die Entscheidung, ihren älteren Sohn in den ersten Lebensjahren komplett von Bildschirmen fernzuhalten. Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Münchner Chirurgen Florian Santner, setzt sie den Grundsatz „Bildschirmfrei bis drei“ strikt um. Der Vierjährige durfte weder Smartphone noch Tablet nutzen – und auch jetzt gibt es strenge Grenzen.

Kinder müssen gar nichts am Handy können. Also das ist totaler Quatsch, die lernen das noch früh genug.
Stephanie Stumph

Jan & Henry: Die große Ausnahme

Ganz ohne Bildschirm kommt aber auch der Stumph-Santner-Haushalt nicht aus. Die KIKA-Serie „Jan & Henry – Ein Fall für die Erdmännchen“ hat es der Schauspielerin besonders angetan. „Die Erdmännchen, die sind einfach so liebevoll produziert“, schwärmt sie im Gespräch mit Brisant. Die ruhige Machart und die kleinen Lerneffekte überzeugen sie so sehr, dass sie selbst gern einmal mitspielen würde. Ebenfalls ab und zu erlaubt: das „Sandmännchen“.

Doch auch Stumph gesteht, dass die strenge Linie nicht immer durchzuhalten ist: „Kinder haben vorm Fernseher nichts zu suchen. Das weiß ich, aber ich kriege es auch nicht immer hin.“ Wenn der Jüngere ihre Aufmerksamkeit fordert, drückt sie manchmal ein Auge zu – eine ehrliche Bilanz aus dem Alltag einer Zweifach-Mama.

Zwischen Babyflasche und Drehbuch

Neben der Medienerziehung meistert Stumph auch beruflich einen Spagat. Wenige Wochen nach der Geburt ihres zweiten Sohnes im September stand sie bereits wieder für die ZDF-Krimireihe „Der Alte“ vor der Kamera. Auf Instagram zeigte sie Schnappschüsse mit Baby auf dem Arm, daneben Drehbuch und Fläschchen – kommentiert mit „Alles im Griff“.

Doch der Schein trügt: Seit der Geburt des zweiten Kindes hat sie kaum noch ruhige Nächte, wie sie in einem Interview einräumte. Die Vereinbarkeit von Beruf und zwei kleinen Kindern beschreibt sie als logistischen Kraftakt. Wie lange sie ihr „Bildschirmfrei“-Ideal durchhalten wird, wenn beide Kinder älter werden? Stumph bleibt vorerst konsequent – mit kleinen Erdmännchen-Pausen.

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