Metastasen sprechen nicht mehr an: Aminati muss erneut bestrahlt werden
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Metastasen sprechen nicht mehr an: Aminati muss erneut bestrahlt werden

Ein MRT bringt Gewissheit: Bei Patrice Aminati schlägt die bisherige Therapie gegen schwarzen Hautkrebs nicht mehr an. Die 31-Jährige braucht jetzt zusätzliche Bestrahlungen – dabei ist ihre Kraft bereits endlich.

Zusätzliche Bestrahlung nach MRT-Untersuchung

Die Krebstherapie von Patrice Aminati zeigt nicht mehr die erhoffte Wirkung. Das hat ein MRT in der Berliner Charité zweifelsfrei ergeben, wie die 31-Jährige in ihrer Instagram-Story mitteilte. „Bei manchen Metastasen schlägt die Therapie leider nicht an“, berichtete sie. Deshalb sei nun eine zusätzliche Bestrahlungsserie notwendig.

Vor jeder neuen Behandlung werde sorgfältig abgewogen, ob der Eingriff noch Sinn mache oder den Körper nur zusätzlich belaste. „Denn Kraft ist endlich“, gab Aminati zu bedenken. Sie beschrieb sich nach über drei Jahren Krebskampf als „müde und ausgebrannt“. Der Rucksack werde immer schwerer – und den müsse man alleine tragen.

„Fragt nicht, wie es mir mit dieser Situation geht. […] Dieser Rucksack, der schwerer und schwerer wird, den muss man alleine tragen.“
Patrice Aminati in ihrer Instagram-Story

Kampf gegen Melanom im Stadium IV

Bei Aminati wurde im April 2023, kurz nach der Geburt ihrer Tochter, schwarzer Hautkrebs diagnostiziert. Die Erkrankung ist unheilbar, hat in mehrere Organe gestreut – darunter Leber und Nebennieren. Die Patientin wird seitdem palliativ behandelt und „dank Medikamenten künstlich am Leben gehalten“, wie sie in der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ sagte.

Trotz der aussichtslosen Prognose gibt sie die Hoffnung nicht auf. Ein Satz einer Mitpatientin helfe ihr: „Solange die Ärzte noch therapieren, haben sie Hoffnung.“ Diese Worte trügen sie weiter, auch jetzt vor der neuen Bestrahlungsserie.

Privat hat Aminati nach der Trennung von Daniel Aminati im September 2025 einen Neuanfang gewagt. Mit der gemeinsamen Tochter Charly Malika (3) lebt sie in einer Einliegerwohnung bei ihren Eltern in Dresden. Die Kleine bekomme die Erkrankung zunehmend mit, doch Aminati versuche, Normalität zu bewahren.

Appell für bessere Vorsorge

Obwohl für sie selbst die Vorsorge zu spät kommt, engagiert sich Aminati öffentlich. Sie fordert Hautkrebs-Screenings bereits ab 14 Jahren und kritisierte Einsparungen bei der Früherkennung. „Für mich kommt Vorsorge zu spät, ich bin Palliativpatient. Aber jedem, dem ich heute eine Stimme verschaffen kann – für die Vorsorge – ist das ein Riesengewinn“, sagte sie bei „Hart aber fair“.

Am Ende ihrer Instagram-Botschaft stand ein emotionales Statement: „Ich wünschte, wir säßen nicht in diesem beschissenen Boot, wo niemand drinnen sitzen will. Fuck Cancer.“ Danach richtete sie den Blick wieder nach vorn – und versprach ihrer Community, auf sich und aufeinander achtzugeben.

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