Mette-Marit auf Warteliste für Lungentransplantation – Zustand dramatisch verschlechtert
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PromisNorwegisches Königshaus

Mette-Marit auf Warteliste für Lungentransplantation – Zustand dramatisch verschlechtert

Kronprinzessin Mette-Marit (52) leidet an unheilbarer Lungenfibrose. Nach einem dramatischen Funktionsverlust der Lunge haben Ärzte sie auf die Transplantationsliste gesetzt. Bis zur Operation zieht sie sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurück – Kronprinz Haakon reduziert seine Auslandsreisen.

Dramatische Verschlechterung in nur drei Monaten

Der norwegische Königshof gab am 5. Juni 2026 bekannt, dass Kronprinzessin Mette-Marit nach umfassenden medizinischen Untersuchungen auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt wurde. Grund sei ihre „lebensbedrohliche chronische Lungenerkrankung", heißt es in der offiziellen Mitteilung. Bis zur Operation wird die 52-Jährige keine öffentlichen Termine mehr wahrnehmen.

Mette-Marit leidet seit 2018 an einer seltenen Form der Lungenfibrose – einer unheilbaren Erkrankung, bei der das Lungengewebe zunehmend vernarbt und sich versteift. Der Sauerstoff gelangt immer schwerer ins Blut, die Betroffenen leiden unter zunehmender Atemnot. Bereits in den vergangenen Jahren musste die Kronprinzessin immer wieder offizielle Pflichten reduzieren oder sich krankschreiben lassen.

Wir sehen eine deutliche Zunahme des Narbengewebes in der Lunge im letzten Jahr – und die Lungenfunktionstests zeigen, dass die Lungenfunktion allein in den letzten drei Monaten erheblich abgenommen hat.
Are Holm, Lungenfacharzt am Osloer Universitätskrankenhaus

Eine Lungentransplantation gilt als letzte Option. Holm erklärte, dass Patienten dafür einerseits schwer genug erkrankt sein müssen, um eine begrenzte Lebenserwartung zu haben – gleichzeitig aber noch in ausreichend guter Verfassung sein müssen, um den massiven Eingriff zu überstehen. Entscheidend für den Erfolg ist zudem, dass ein passendes Spenderorgan gefunden wird und der Körper das neue Organ nicht abstößt.

Kronprinz sagt Reisen ab – Silberhochzeit verschoben

Die Erkrankung hat unmittelbare Folgen für die gesamte Königsfamilie. Kronprinz Haakon flog in dieser Woche vorzeitig von einer Japan-Reise zurück nach Oslo und wird sein Programm in den kommenden Monaten deutlich reduzieren, um mehr Zeit bei seiner Frau zu verbringen. Die für August geplante Feier zum 25. Hochzeitstag wurde verschoben, ebenso eine für September geplante Norwegen-Tournee.

Der Kronprinz wird sein Programm in der kommenden Zeit anpassen, um mehr Zeit mit der Kronprinzessin zu verbringen.
Norwegischer Königshof

Die gemeinsame Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra kehrt aus Australien zurück und wird das Herbstsemester an der Universität Oslo verbringen. Ihr Bruder Prinz Sverre Magnus, der eigentlich im Herbst sein Studium in Europa beginnen sollte, werde „nach Norwegen zurückkehren, wann immer die Situation es erfordert", so der Hof.

Während Mette-Marit um ihre Gesundheit kämpft, steht ihr Sohn Marius Borg Høiby (29) derzeit in Norwegen wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht. Wie CNN berichtet, hat der 29-Jährige aufgrund der schweren Erkrankung seiner Mutter einen Antrag auf Haftentlassung gestellt. Er bestreitet die schwersten Vorwürfe – vier Fälle von Vergewaltigung sowie schwere Körperverletzung –, hat sich aber in einigen geringeren Anklagepunkten schuldig bekannt. Ein Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.

Seit Jahren mit Sauerstoffgerät in der Öffentlichkeit

Bereits im Dezember 2025 hatte der Königshof mitgeteilt, dass sich Mette-Marits Zustand so weit verschlechtert habe, dass eine Lungentransplantation unausweichlich werde. In einem Interview mit dem norwegischen Rundfunk NRK sagte die Kronprinzessin damals, die Krankheit sei „schneller fortgeschritten, als ich gehofft hatte". Bei öffentlichen Auftritten war sie zuletzt mehrfach mit einem mobilen Sauerstoffgerät zu sehen.

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Wann ein passendes Spenderorgan zur Verfügung steht, ist völlig offen. Der Königshof bat um Verständnis dafür, dass Mette-Marit bis zur Operation keine Termine mehr wahrnehmen kann. Wie lange die Wartezeit dauert, hängt von mehreren Faktoren ab – darunter Blutgruppe, Gewebemerkmale und die Dringlichkeit des Falls.

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