Sarah Connor bricht jahrelanges Schweigen
In der ProSieben-Dokumentation „Born Famous – Fluch oder Segen?“, die am 16. Juli 2026 startet, rechnet Sarah Connor öffentlich mit ihrem Ex-Mann Marc Terenzi ab. Die Sängerin, von 2004 bis 2010 mit dem Musiker verheiratet, beschreibt eine jahrelange Abwesenheit Terenzis im Leben der gemeinsamen Kinder Tyler und Summer. Sie findet deutliche Worte:
Summers leiblicher Vater ist eine schmerzhafte Wunde für uns alle.Sarah Connor, Sängerin
Connor weiter: „Die Kinder hören selten von ihrem leiblichen Vater. Wir tragen das seit Jahren. Haben darüber nie wirklich gesprochen. Er war nie am Start.“ Terenzi sei weder auf Elternabenden noch an Geburtstagen präsent gewesen, habe nie nach Zeugnissen gefragt und keinen Unterhalt gezahlt. Auf die Frage, ob sich Marc Terenzi zuletzt bei seiner Tochter gemeldet habe, antwortet sie mit einem knappen „Nein“ und fügt hinzu: „Es ist bis heute schwierig, darüber zu sprechen. Er erzählt ja überall, er würde jetzt alles anders und besser machen. Aber nein, er meldet sich nicht.“
Summer Terenzis Lied als Weckruf
Auslöser des öffentlichen Konflikts war Summers Song „Daddy Issues“. In dem sehr persönlichen Stück verarbeitet die 20-Jährige das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater mit Zeilen wie: „Mein Vater wollte nie Kinder“ und „Er war schon immer ein Narzisst“. Sie selbst bezeichnet den Song als einen ihrer ehrlichsten und härtesten.
Marc Terenzi reagierte darauf reumütig und räumte im Interview mit der „Bild“-Zeitung schwere Versäumnisse ein. „Was sie über die Vergangenheit sagen, stimmt. All diese Jahre tun mir zutiefst leid“, erklärte er. Zudem gab er offen zu: „Ich war bis vor einem Jahr Alkoholiker und drogenabhängig und konnte deswegen kein guter Vater sein.“ Er betonte, dass er seine Kinder liebe und auf eine zweite Chance hoffe.
Schock nach öffentlicher Entschuldigung
Doch Summer Terenzi wies seinen Geburtstagsglückwunsch und die Ankündigung, seine Gefühle in einem Song mit dem Titel „Sorry might not“ zu verarbeiten, scharf zurück. In einem Instagram-Statement schrieb sie: „Wow Dad, wie immer ziehst du deinen Vorteil aus der Situation, um allen zu zeigen, was für ein reumütiger Vater du bist. Bullshit! Du schiebst alles auf deine Sucht, aber du bist wahrscheinlich seit einem Jahr nüchtern! Warum bist du dann nicht aufgetaucht?“
Sie warf ihm vor: „17 Jahre lang habe ich dir die Chance gegeben, ein Vater zu sein! Ich habe dir vergeben und gehofft, dass du auftauchst. Wieder und wieder. Eine Million Male hast du mich fallen lassen.“ Den Song habe sie nicht als Einladung für ihn geschrieben, um daraus Ruhm zu ziehen. Trotz der harschen Zurückweisung zeigte sich Terenzi später erneut einsichtig und erklärte, er wolle sich seinen Versäumnissen stellen. Ob es zu einer Versöhnung kommen kann, bleibt offen.





