Guido Maria Kretschmer nach Rosenstich in Lebensgefahr: „Es war fünf vor zwölf“
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PromisSepsis-Schock

Guido Maria Kretschmer nach Rosenstich in Lebensgefahr: „Es war fünf vor zwölf“

Ein Spaziergang auf Sylt hätte Guido Maria Kretschmer fast das Leben gekostet. Nach einem Rosenstich entwickelte der Designer eine schwere Sepsis. In der Klinik verlor er zehn Kilo – und stellt nun sein Leben um.

Was als harmloser Spaziergang auf einer Pferdewiese begann, hätte für Guido Maria Kretschmer fast tödlich geendet. Der „Shopping Queen“-Star blieb mit der Hand an einem Rosenstrauch hängen, ein Dorn verletzte die Haut. Eine selbst aufgetragene antiseptische Creme half nicht – und plötzlich schaltete sein Körper ab.

Rote Streifen und Schüttelfrost

Noch in der Nacht wachte Kretschmer mit starken Schmerzen auf. Ein Arztbesuch am nächsten Tag blieb ohne Befund, doch die Lage wurde rapide schlechter. „Am nächsten Morgen war es dann schon ganz rot“, erinnert er sich. Beim Mittagessen mit Freunden konnte er dem Gespräch nicht mehr folgen. „Plötzlich hatte ich das Gefühl, mir dreht einer das Licht weg. Der Körper schaltet einfach ab. Das ist lebensgefährlich“, schilderte Kretschmer später.

In der Notaufnahme der Nordseeklinik auf Sylt diagnostizierten die Ärzte eine schwere Sepsis mit stark erhöhten Entzündungswerten. Die betroffene Stelle an der Hand wurde chirurgisch geöffnet, der Arm gegipst und hochgelagert. Acht Tage lang bekam er starke Antibiotika per Infusion – sein erster Krankenhausaufenthalt überhaupt.

„Es war fünf vor zwölf, als ich in die Klinik kam.“
Guido Maria Kretschmer

Zehn Kilo verloren – Ernährung radikal umgestellt

Der Design-Star hat aus dem Klinikaufenthalt nicht nur Narben davongetragen, sondern auch eine völlig neue Haltung zum Essen. „Da habe ich zehn Kilo abgenommen und dachte, das muss ich irgendwie halten. Das geht ja nicht, wenn du weiter isst“, sagte er Bunte.de. Er lässt abends eine Mahlzeit ausfallen und orientiert sich an einem Instagram-Account, der denselben Weg gegangen ist. „Gesellig ist das nicht, wenn man mit Leuten lebt, aber man muss Opfer bringen“, räumt er ein.

Das Rosentrauma bleibt

Die Begegnung mit der Rose hat tiefe Spuren hinterlassen. „Ich habe davon ein Rosentrauma zurückbehalten“, sagt Kretschmer. In seinem Garten fasst er die Büsche nicht mehr an, das übernimmt der Gärtner. Selbst geschenkte Rosen lehnt er konsequent ab: „Nee, vielen Dank!“

„Ich habe davon ein Rosentrauma zurückbehalten. Und wenn ich jetzt Rosen geschenkt bekomme, sage ich: ‚Nee, vielen Dank!‘“
Guido Maria Kretschmer

Sport wäre der nächste logische Schritt, um sein Wohlfühlgewicht zu stabilisieren, aber noch hadert der 61-Jährige. „Ich wäre lieber auch bekannt für einen tollen Körper als für den Rest, aber es ist, wie es ist“, scherzt er. Seine gute Genetik und Pflege sieht er als Rettung: „Ich habe ein bisschen gute Gene von meiner Mama. Ich habe immer gut gepflegt und nie geraucht. Und ich habe keine Zeit für Falten, weil ich zu viel arbeite.“

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Der Rosenstich von Sylt hat Guido Maria Kretschmer nicht nur fast das Leben gekostet, sondern ihn auch zu einem achtsameren Umgang mit seinem Körper gezwungen. Ob er die Disziplin halten kann, wenn der Alltag wieder einkehrt, wird sich zeigen – ebenso wie die Frage, ob er doch noch mit Sport beginnt.

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