Zwei Monate nach Not-OP: Bonnie Tyler mit 75 gestorben
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PromisTrauer um Bonnie Tyler

Zwei Monate nach Not-OP: Bonnie Tyler mit 75 gestorben

Die walisische Sängerin fiel im Mai ins Koma und erlitt einen Herzstillstand. Jetzt ist sie den Folgen der Erkrankung erlegen – die britische Musikwelt trauert um eine Ikone.

Not-OP und künstliches Koma

Am 6. Mai 2026 wurde Bonnie Tyler in ein Krankenhaus im portugiesischen Faro eingeliefert. Die 75-Jährige litt unter einem Darmdurchbruch und musste notoperiert werden. Der Eingriff verlief zunächst erfolgreich, doch die Sängerin wurde auf der Intensivstation in ein künstliches Koma versetzt.

Bei dem Versuch, sie aus dem Koma zu holen, erlitt Tyler einen Herzstillstand und musste wiederbelebt werden, wie die BBC berichtet. Danach lag sie erneut im Koma. Die Komplikationen ereigneten sich kurz vor ihrer geplanten Europatournee zum 50-jährigen Jubiläum ihrer Debütsingle.

Erwachen und Todeskampf

Nach etwa einem Monat, Mitte Juni 2026, erwachte Tyler aus dem Koma. Ihre Familie bestätigte, dass sie nicht mehr im Koma liege, aber weiterhin schwer krank auf der Intensivstation behandelt werde. In einem Statement hieß es, der Zustand verbessere sich langsam und die Ärzte seien zuversichtlich – doch die Genesung machte keine Fortschritte.

Bonnie’s Familie und Team sind untröstlich, mitteilen zu müssen, dass Bonnie letzte Nacht im Krankenhaus in Portugal an den Folgen ihrer Krankheit, wegen der sie behandelt wurde, unerwartet verstorben ist.
Familie von Bonnie Tyler

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Tourtermine abgesagt, darunter das Sunshine Festival in Worcester und ein Konzert in Cardiff. Tylers 50-jähriges Bühnenjubiläum sollte eigentlich mit einer großen Europa-Tour gefeiert werden.

Tod und Reaktionen

Am 8. Juli 2026 starb Bonnie Tyler im Krankenhaus in Faro. Einen Tag später gab ihre Familie den Tod bekannt. Die Sängerin wurde 75 Jahre alt. Ihre raue, markante Stimme machte sie mit Hits wie „Total Eclipse of the Heart“ und „Holding Out for a Hero“ zur internationalen Rock-Ikone.

Politiker und Musikerkollegen würdigten ihr Lebenswerk. Der walisische First Minister Rhun ap Iorwerth nannte sie eine „wahre Ikone“. Kulturministerin Jo Stevens bezeichnete sie als „Soundtrack meiner Teenagerjahre“. Produzent Pete Waterman verglich ihre Stimme mit der von Tina Turner. Tyler hinterlässt ihren Ehemann Robert Sullivan, mit dem sie seit 1973 verheiratet war.

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