„Ich wurde Karottenkopf genannt“ – Prinz Harry spricht offen über Schul-Mobbing
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Mobbing wegen roter Haare

„Ich wurde Karottenkopf genannt“ – Prinz Harry spricht offen über Schul-Mobbing

Der Duke of Sussex überrascht im Podcast mit Joe Marler: Er wurde als Kind wegen seiner roten Haare gehänselt. Jetzt stellt er klar: Er ist nicht ginger, sondern ‚sunset auburn‘.

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Prinz Harry hat in einem neuen Podcast überraschend offen über eine schmerzhafte Erfahrung aus seiner Schulzeit gesprochen. Der 41-Jährige wurde wegen seiner roten Haare gehänselt – und das offenbar über Jahre. In der am 13. Juli 2026 veröffentlichten Folge von „Joe Marler Will See You Now“, die der Mirror transkribierte, brach der Duke of Sussex sein Schweigen.

Ich wurde in der Schule viel gemobbt, ich wurde Karottenkopf genannt.
Prinz Harry

Das Gespräch wurde während Harrys jüngstem Großbritannien-Besuch in den Kennington Podcast Studios in London aufgezeichnet. Es war ein historischer Besuch: Erstmals seit vier Jahren traf Harry mit seiner Frau Meghan und den Kindern König Charles III. und Queen Camilla. Hinter den Kulissen hatten Palast-Angestellte zuletzt einen abfälligen Spitznamen für Harry und Prinz Andrew geprägt, wie jux.net berichtete.

Nicht ginger, sondern „Sonnenuntergangs-Auburn“

Auf Joe Marlers Frage, was die Leute am häufigsten falsch über ihn verstehen, antwortete Harry prompt: „Dass ich kein Ginger bin.“ Marler hakte verblüfft nach: „Moment, die Leute liegen da falsch?“ Der Duke doppelte nach: „Die Leute denken, ich bin ginger, aber ich bin eher so, ähm, Sonnenuntergangs-Auburn.“

Die Leute denken, ich bin ginger, aber ich bin eher so, ähm, Sonnenuntergangs-Auburn.
Prinz Harry im Podcast „Joe Marler Will See You Now“

Das Podcast-Team brach in Gelächter aus. Co-Producer Jake Bhardwaj musste einschreiten: „Können wir bitte nicht über den Duke lachen?“ Dann wurde Harry ernst und offenbarte die Mobbing-Erfahrung. Joe Marler, der sichtlich mit dem Lachen kämpfte, antwortete: „Ich weiß nicht, warum sie das getan haben … Das ist nicht lustig.“ Harry konterte trocken: „Ich glaube, danach brauche ich eine Therapie.“

Vollzeit-Papa, Bartpflege und ein Tausch mit Harry Kane

Neben den Mobbing-Erinnerungen gab Harry auch private Einblicke, die für Lacher sorgten. Auf Marlers Frage nach seiner Badezimmer-Routine antwortete er gewohnt derb: „Scheißen, duschen, rasieren.“ Seinen Bart trimme er etwa alle fünf bis sechs Tage. Über sein Kopfhaar sagte er: „Oben auf dem Kopf passiert nicht wirklich viel. Ich lasse mir die Haare schneiden, aber abgesehen davon versuche ich, nicht wirklich hinzusehen, was da oben passiert.“ Nach seinem Beruf gefragt, erklärte er: „Full-time dad, British Army veteran, Prince of England, Duke. Aber für heute … gehen wir mit Duke.“

Und auf die Frage, mit welchem berühmten Harry er für einen Tag tauschen würde – Harry Styles, Harry Kane oder Harry Potter –, entschied er sich für Harry Kane „an einem Gewinnertag“. Er fügte hinzu: „Du willst nicht Kane an einem verlorenen Tag sein, oder?“

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Galgenhumor als Markenzeichen

Harrys offene Art und sein Galgenhumor kommen bei vielen Fans gut an. Schon bei einem Termin für die Invictus Games in Birmingham hatte er selbstironisch angemerkt: „Einige von uns haben ihre Haare verloren.“ In sozialen Medien feierten Nutzer den Auftritt: „Harry is hysterical. I love the ginger, sorry, auburn prince“ und „This was hilarious. The Auburn Prince has a sense of humour!“ Erst kürzlich hatte der Royal mit einem unfreiwillig komischen Moment Schlagzeilen gemacht: Bei einem Charity-Besuch trat ihm eine Ziege in den Schritt – ein Vorfall, der für zahlreiche Lacher sorgte (wir berichteten).

Zu einem Treffen mit Bruder Prinz William und Schwägerin Kate kam es während des Besuchs nicht. Ob der Podcast für eine Annäherung sorgt? Wohl eher nicht – aber für Gesprächsstoff allemal.

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