Er gilt als Heilsbringer des deutschen Fußballs, als Charismatiker und Motivator. Doch bevor Jürgen Klopp in wenigen Tagen offiziell zum neuen Bundestrainer ernannt wird, zeigt ein neues Porträt den 59-Jährigen von einer ganz privaten Seite. In einem am 21. Juli 2026 veröffentlichten GALA-Porträt spricht Klopp über Enkelkinder, Schönheitseingriffe und das Fundament seiner Karriere: Ehefrau Ulla.
Die Personalie ist längst kein Geheimnis mehr: Nach stundenlangem Verwirrspiel bestätigte Klopp die Einigung mit Red Bull, die ihn ohne Ablöse für den DFB freigibt. Am Freitag soll die offizielle Präsentation folgen.
Bonus-Opa und der wichtigste Vertrag seines Lebens
Abseits des Scheinwerferlichts führt Klopp mit seiner zweiten Ehefrau Ulla Sandrock (51), einer Pädagogin und Kinderbuchautorin, ein Leben fernab des Fußball-Trubels. Das Paar, das sich Anfang der 2000er in einer Mainzer Kneipe kennenlernte und 2005 heiratete, pendelt zwischen einer Finca auf Mallorca und einer Villa in Wiesbaden.
„Diesen kleinen wunderbaren Menschen zu erleben, ist bestimmt die schönste Erfahrung, die ich in den letzten 30 Jahren machen durfte.“
Dennis, Ullas Sohn, machte Klopp vor drei Jahren zum „Bonus-Opa“ – eine Rolle, die der 59-Jährige mit sichtlicher Freude ausfüllt. Klopp selbst brachte seinen leiblichen Sohn Marc (34) mit in die Ehe.
Haartransplantation, 16 Kilo weniger, neue Zähne
Mit bemerkenswerter Offenheit spricht Klopp auch über seine optischen Optimierungen. 2013 ließ er sein schütter werdendes Haar verdichten.
„The results are really cool, don't you think?“
Zwei Jahre später nahm Klopp innerhalb von nur vier Monaten rund 16 Kilo ab. Auslöser war ein Foto, das ihn selbst erschreckte: „Ich habe nur diesen Berg an Mann gesehen“, erinnert er sich (CI-7306). 2017 schließlich gönnte er sich ein Smile-Makeover: Hauchdünne Keramik-Verblendschalen, Veneers, ließen seine Zähne fortan strahlend weiß erscheinen. Die britische Presse spekulierte über Kosten zwischen 3.600 und 18.000 Euro.
Der ganz normale Superstar
Bei all den Enthüllungen bleibt Klopp seiner Linie treu: Er inszeniert sich als Anti-Star. „I’m the normal one“, sagte er 2015 bei seiner Vorstellung als Liverpool-Trainer – und konterkarierte damit bewusst das Pathos eines José Mourinho. Dass seine private Normalität das Fundament seiner Karriere ist, machte Klopp 2022 deutlich, als er seinen Liverpool-Vertrag verlängerte.
„Der wichtigste Vertrag meines Lebens ist der mit Ulla. … Wir saßen am Küchentisch und sie sagte: ‚Ich kann uns hier 2024 nicht weggehen sehen.‘ … Und was machst du als guter Ehemann, wenn deine Frau bleiben will? Du bleibst!“
Nun also Deutschland. Ob Ulla Sandrock bei der Entscheidung für den Bundestrainer-Posten erneut das letzte Wort hatte? In wenigen Tagen wird Klopp vor die Presse treten – dann wohl nicht nur mit einem perfekten Lächeln, sondern auch mit einer klaren privaten Basis im Rücken.





