Radmuttern an AfD-Helferauto gelöst – Staatsschutz ermittelt
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Wahlkampf

Radmuttern an AfD-Helferauto gelöst – Staatsschutz ermittelt

Im Saalekreis sind an einem Auto eines AfD-Wahlkampfhelfers mehrere Radmuttern gelöst worden. Die Polizei hat den Fall an den Staatsschutz abgegeben. AfD-Landeschef Martin Reichardt verurteilt die Tat als linken Straßenterror.

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Nach einer Flugblattaktion im Saalekreis hat ein Wahlkampfhelfer der AfD eine gefährliche Manipulation an seinem Auto entdeckt. An einem Vorderrad fehlten drei Radmuttern komplett, wie die Junge Freiheit berichtet. In einer Werkstatt wurde zudem festgestellt, dass auch die Radmuttern an den übrigen drei Rädern gelockert waren.

Der Betroffene gab nach Angaben der AfD an, er ziehe nach jedem Radwechsel die Muttern vorschriftsmäßig nach. Ein selbstständiges Lösen sei ausgeschlossen. Die Partei geht von einem politisch motivierten Sabotageakt aus und hat Anzeige erstattet.

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Die Polizei bestätigte den Vorgang. Die Ermittlungen liegen nun beim Sachgebiet polizeilicher Staatsschutz des Polizeireviers Saalekreis. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurden keine weiteren Details zu Tathergang oder möglichen Tätern genannt.

Der seit Jahren von SPD, Grünen und Linken politisch geförderte linke Straßenterror hat erneut zugeschlagen. Die CDU verharmlost ihn aus falscher Rücksicht auf mögliche Koalitionsverhandlungen. Diesmal hat es einen Ehrenamtlichen getroffen, der sich in seiner Freizeit für unsere Partei engagiert.
Martin Reichardt, AfD-Landesvorsitzender Sachsen-Anhalt

Landtagswahl rückt näher – AfD in Umfragen vorn

Der Vorfall ereignet sich wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September. In der aktuellen Infratest-dimap-Umfrage liegt die AfD mit 41 Prozent klar an der Spitze, vor der CDU mit 24 Prozent. Linke (13 Prozent), SPD (7 Prozent) und Grüne (5 Prozent) folgen mit Abstand, wie Apollo News unter Berufung auf die Umfragedaten meldet.

Vor diesem Hintergrund wertet die AfD die Sabotage als Teil einer zunehmend aggressiven Kampagne gegen ihre Wahlkampfaktivitäten. Wie jux berichtete, hat die Organisation Campact bereits drei Millionen Euro für einen Anti-AfD-Wahlkampf mobilisiert.

Sonntagsfrage Sachsen-Anhalt

Infratest dimap, August 2026

Quelle: Infratest dimap

Chronologie der Sabotage

Die Chronologie

  1. 2. August 2026
    Flugblattaktion

    Ein AfD-Wahlkampfhelfer verteilt im Saalekreis Flugblätter.

  2. 4. August 2026
    Fehlende Radmuttern

    Der Helfer stellt beim Fahrtantritt fest, dass an einem Vorderrad drei Radmuttern fehlen. Eine Werkstatt findet zudem gelockerte Muttern an allen vier Rädern.

  3. 4. August 2026
    Polizei übernimmt

    Die AfD erstattet Anzeige. Das Polizeirevier Saalekreis gibt den Fall an das Sachgebiet Staatsschutz ab. Weitere Details werden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt.

Während die Ermittlungen laufen, wächst im Land die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Die Polizei bittet um Hinweise. Unklar ist, ob der Täter gezielt dem AfD-Helfer schaden wollte oder ob es sich um eine Zufallstat handelt. Die Übergabe an den Staatsschutz deutet auf einen politischen Hintergrund hin.