Joe Bidens Krebs hat gestreut – Sohn: „Sehr schmerzhaft und kräftezehrend“
Bild: KI-generiert
BBC-Interview

Joe Bidens Krebs hat gestreut – Sohn: „Sehr schmerzhaft und kräftezehrend“

In einem BBC-Interview hat Hunter Biden den Gesundheitszustand seines Vaters Joe Biden als sehr besorgniserregend beschrieben. Der Prostatakrebs des ehemaligen US-Präsidenten hat in die Knochen und darüber hinaus gestreut und verursacht starke Schmerzen. Jill Biden hatte zuvor bereits gesagt, dass ihr Mann für den Rest seines Lebens mit Krebs leben werde.

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BBC-Interview: Hunter Biden schildert Zustand seines Vaters

Am 7. August 2026 strahlte die BBC in ihrer Sendung „Newsnight“ ein aufsehenerregendes Interview mit Hunter Biden (56) aus. Der Sohn des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden (83) teilte darin besorgniserregende Neuigkeiten zum Gesundheitszustand seines Vaters mit: Der Prostatakrebs des Demokraten, der im Mai 2025 diagnostiziert worden war, hat sich weiter ausgebreitet.

„Der Krebs hat sich ausgebreitet, ist in seine Knochen und darüber hinaus metastasiert“, sagte Hunter Biden in dem Interview. „Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr kräftezehrend.“ Der 56-Jährige zeigte sich während des Gesprächs emotional, als es um die Gesundheit seines Vaters ging.

„Krebs ist wirklich hart“, sagte er und musste innehalten, um sich zu räuspern. „Es ist wirklich traurig, das mit anzusehen.“ Er wünschte sich, sein Vater würde sich öfter über seinen Zustand beschweren: „Das Einzige, was ich über meinen Vater und seinen aktuellen Gesundheitszustand sagen kann, ist: Ich wünschte, er würde sich öfter beschweren, denn es steht nicht gut.“

Trotz der schweren Erkrankung betonte Hunter Biden die zentrale Rolle seines Vaters in der Familie: „Mein Vater ist bis heute der Mittelpunkt unserer Familie. Er ist der beste Vater, der beste Ehemann, der beste Großvater.“

Diagnose und Behandlung

Joe Biden hatte seine Krebserkrankung im Mai 2025 öffentlich gemacht, nur knapp vier Monate nachdem er aus dem Weißen Haus ausgeschieden war. Laut einer Erklärung der Familie handelte es sich um Prostatakrebs im Stadium 4, charakterisiert durch einen Gleason-Score von 9 (Grade Group 5) mit Metastasen in den Knochen – eine besonders aggressive Form. Fortgeschrittener Prostatakrebs mit Knochenmetastasen gilt in der Regel als unheilbar, wie auch der Fall des CDU-Politikers Wolfgang Bosbach zeigt, der seit 2010 mit der Erkrankung lebt.

Im Oktober 2025 teilte ein Sprecher Bidens mit, dass sich der Ex-Präsident einer Kombination aus Strahlentherapie und Hormonbehandlung unterziehe. Quellen aus dem Umfeld der Familie berichteten damals, Biden spreche gut auf die Behandlung an.

Chronologie der Erkrankung

  1. Mai 2025
    Diagnose

    Joe Biden macht Prostatakrebs im Stadium 4 mit Knochenmetastasen öffentlich.

  2. Oktober 2025
    Therapiebeginn

    Bidens Sprecher teilt mit, dass der Ex-Präsident Strahlen- und Hormontherapie erhält.

  3. Juni 2026
    Jill Bidens Aussage

    Die ehemalige First Lady sagt: „Joe wird für den Rest seines Lebens mit Krebs leben.“

  4. Juli 2026
    Memoir-Ankündigung

    Biden kündigt seine Memoiren an und spricht optimistisch über den Behandlungsverlauf.

  5. 5. August 2026
    Jill Biden bei Kelly Ripa

    Jill Biden beschreibt nächtliche Harndrang-Symptome während der Amtszeit ihres Mannes.

  6. 7. August 2026
    Hunter Bidens BBC-Interview

    Hunter Biden enthüllt, dass der Krebs gestreut hat und starke Schmerzen verursacht.

Jill Biden: „Joe wird für den Rest seines Lebens mit Krebs leben“

Nur zwei Tage vor Hunter Bidens Interview, am 5. August, hatte bereits Jill Biden (75) in der SiriusXM-Sendung „Let's Talk Off Camera with Kelly Ripa“ neue Details preisgegeben. Die ehemalige First Lady berichtete, dass ihr Mann schon während seiner Amtszeit im Weißen Haus bis zu sieben Mal pro Nacht zur Toilette musste. Sie habe dies den Ärzten gemeldet, doch nichts sei unternommen worden. „Als es weiterging, nachdem wir das Weiße Haus verlassen hatten, sagte ich: ‚Joe, wir müssen zu Jeff nach Philadelphia – etwas stimmt nicht‘“, so Jill Biden.

Jill Biden machte zudem unmissverständlich klar, dass die Krebserkrankung nicht heilbar ist. Bereits im Juni 2026 hatte sie in der NBC-Sendung „Today“ gesagt: „Wenn bei ihm nur Prostatakrebs diagnostiziert worden wäre, wäre das eine Sache, denn das kann geheilt werden. Aber die Tatsache, dass er in die Knochen metastasiert hat, macht es zu einer völlig anderen Geschichte.“

Ich glaube, Joe wird für den Rest seines Lebens mit Krebs leben.
Jill Biden, ehemalige First Lady der USA

Politische Dimension und öffentliche Wahrnehmung

Bidens körperliche und geistige Verfassung war während seiner gesamten Amtszeit von 2021 bis 2025 immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2024 zog er sich nach parteiinternen Zweifeln an seiner Fitness zurück; seine Vizepräsidentin Kamala Harris verlor anschließend gegen Donald Trump. Seit seinem Ausscheiden tritt Biden nur noch selten öffentlich auf. Sein letzter größerer Auftritt war im Juni 2026 bei der Einweihung der Präsidentenbibliothek von Barack Obama in Chicago.

Noch im Juli 2026, als Biden seine für November geplanten Memoiren „Promise Me, America“ ankündigte, klang er optimistisch: „Ich habe viel Zeit mit meiner Familie verbracht. Ich habe mit einer Krebsdiagnose zu kämpfen, werde behandelt und es läuft wirklich gut.“ Ein Sprecher des 83-Jährigen lehnte am 8. August eine Stellungnahme zu Hunter Bidens Interview ab, wie Reuters meldete.