Iris Katzenberger: Hater rufen sogar beim Bauamt an
Bild: KI-generiert
Instagram-Ärger

Iris Katzenberger: Hater rufen sogar beim Bauamt an

Die Reality-TV-Bekanntheit beklagt massiven Hass im Netz – einige Nutzer rufen laut ihrer Schilderung sogar beim Bauamt an, um ihre Gartenhütte zu melden. Iris Katzenberger blockiert Hater konsequent und verliert dadurch viele Follower.

Veröffentlicht
JUX auf Google folgen

Iris Katzenberger hat genug. Die 59-Jährige zeigt sich seit Wochen deutlich seltener auf Instagram – und erklärt jetzt, warum. Wie Promiflash berichtet, schildert sie in einer Story vom 15. August, dass ihr die Reaktionen auf der Plattform zunehmend die Lust nehmen.

Ihre Community hatte die Reality-TV-Bekanntheit vermehrt gefragt, warum sie sich so rar macht. Die dreifache Mutter aus Worms spricht von massivem Hass, der ihr private Einblicke verleide.

Aber es ist gar nicht so einfach geworden, auf Instagram noch mit euch zu reden, weil – es kommt immer so viel Hass.
Iris Katzenberger, Reality-TV-Bekanntheit

Anrufe beim Bauamt wegen Gartenhütte

Besonders drastisch empfindet Iris Katzenberger das Verhalten mancher Nutzer, wenn sie ihre Hütte zeigt. Einige griffen offenbar zum Telefon und fragten beim zuständigen Amt nach, ob für das Objekt überhaupt eine Baugenehmigung vorliege – so schildert sie es in der Story.

Die Folge: Iris muss sich anschließend gegenüber den Behörden erklären. Dass es rund um ihre Hütte rechtlich etwas zu beanstanden gäbe, stellt sie allerdings klar in Abrede: „Ja, es ist alles in trockenen Tüchern. Es ist alles im grünen Bereich.“

Blockieren als Strategie

Wer sie beleidigt oder ihr vorschreiben will, wie sie ihr Leben zu führen hat, fliegt bei ihr umgehend raus. „Jeder, der mir eine doofe Nachricht schreibt: Mach dies, mach das oder das darfst du nicht“, zählt Iris in ihrer Story auf – solche Absender blockiert sie nach eigener Aussage sofort.

Folgen hat dieses konsequente Aussortieren allerdings auch für ihre Statistik: Sie verliere dadurch viele Follower, berichtet sie.

Und die Hater, die haben überhaupt gar keine Grenze mehr. Und das macht es halt alles schwieriger hier.
Iris Katzenberger, Reality-TV-Bekanntheit

Einordnung: Nicht der erste Vorfall

Die Behauptung, es habe tatsächlich Anrufe beim Bauamt gegeben, stammt ausschließlich aus Iris Katzenbergers eigener Schilderung und wird von keiner Behörde bestätigt.

In einem früheren BILD-Interview im Juli 2026 hatte sie zudem berichtet, dass wegen angeblich illegaler Bauarbeiten mehr als 100 Beschwerden beim Bauamt eingegangen seien – ein verwandter, aber zeitlich früherer Vorgang, der die Häufigkeit solcher Anfeindungen belegt.

Schon im Dezember 2025 klagte Iris Katzenberger im OK-Magazin über Hass-Kommentare und gestand, oft zu Hause zu sitzen und zu weinen.

Auch bei anderen privaten Projekten wie ihrem Garten oder Whirlpool habe sie viel Gegenwind erlebt. Unbeschwert aus ihrem Alltag zu berichten, fällt ihr deshalb immer schwerer.

Der Fall reiht sich ein in eine Serie von Hass-Erfahrungen im Reality-TV. Erst Anfang August hatte Daniela Katzenberger ein Instagram-Burnout eingeräumt und ihr Privatleben wieder stärker geschützt. Auch Edda Pilz berichtete im Juli, dass sie wegen täglicher Hasskommentare kaum noch die Wohnung verlasse.

Iris Katzenberger will weiterhin private Einblicke geben, doch die wachsende Welle aus Neid, Hass und behördlichen Rückfragen macht es ihr schwer. Ihr konsequentes Blockieren kostet Reichweite. Die Frage ist, ob sie diese Strategie beibehält oder sich noch stärker aus der Öffentlichkeit zurückzieht.