Mimi Fiedler ist acht Jahre trocken und stellt Gin-Gerücht klar
Schauspielerin Mimi Fiedler feiert ihren achten alkoholfreien Jahrestag – und widerspricht einem Missverständnis um angebliche drei Flaschen Gin. Ihr Weg aus der Sucht dauerte acht Jahre.
Acht Jahre ohne einen einzigen Schluck Alkohol: Schauspielerin Mimi Fiedler hat am Sonntag ihren persönlichen Meilenstein gefeiert – und stellt gleichzeitig ein hartnäckiges Missverständnis über ihre frühere Trinkmenge richtig. Auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte sie ein Urlaubsfoto, auf dem sie einen Luftballon in Form der Zahl Acht in den Händen hält. Dazu schrieb sie: „Gib dich niemals auf. Auch du schaffst es.“
Wie BUNTE berichtet, wurde die 50-Jährige in ihrer Instagram-Story sehr persönlich. In einem Video sprach sie über den langen Weg in ein nüchternes Leben. „Acht Jahre habe ich versucht, nüchtern zu werden“, sagte sie. Bereits 2010 habe sie gelernt, dass sie Alkoholikerin ist: „2010 habe ich gelernt, dass ich Alkoholikerin bin und davon sehr, sehr krank geworden bin.“
Instagram · @___missmimi___
Nach eigener Schilderung scheiterte Fiedler über Jahre immer wieder am Versuch, mit dem Trinken aufzuhören. Acht Jahre lang habe sie „alles“ versucht, um vom Alkohol loszukommen. Rückblickend fühle sie sich dabei zeitweise „wie die letzte Idiotin“. Trotzdem richtet sie eine ermutigende Botschaft an Menschen mit ähnlichen Erfahrungen: Man solle es „immer und immer wieder“ versuchen und erst aufgeben, wenn „das Wunder erreicht“ sei.
Der lange Weg aus der Sucht
Ihre Alkoholgeschichte begann früh. In der Reality-Show „Promi Big Brother“ 2024 sagte sie: „Ich hab' den ersten Schluck getrunken, als ich noch mit Barbies gespielt habe.“ Über den letzten Abend vor der Abstinenz berichtete sie: „An dem letzten Abend, als ich getrunken habe, habe ich zwei Flaschen Gin getrunken.“ Zudem habe sie damals „Blut gespuckt“.
Aus diesen Aussagen sei offenbar die Geschichte von drei Flaschen Gin geworden. Fiedler ist es wichtig, das richtigzustellen – auch weil ihr Kampf gegen die Sucht insgesamt acht Jahre dauerte, bevor sie dauerhaft trocken wurde.
Mimi Fiedlers Weg zur Abstinenz
2010
Erkenntnis
Mimi Fiedler erkennt, dass sie Alkoholikerin ist und davon schwer krank wurde.
2018 (ca.)
Letzter Abend mit Alkohol
Sie trinkt nach eigener Schilderung zwei Flaschen Gin und beginnt danach die Abstinenz.
2024
Öffentliches Bekenntnis
In „Promi Big Brother“ spricht sie offen über ihre Abhängigkeit.
17. August 2026
Acht Jahre trocken
Sie feiert ihr Jubiläum und stellt das Missverständnis um drei Flaschen Gin richtig.
Klarstellung zum Gin-Gerücht
In ihrer Instagram-Story stellte Fiedler klar, dass aus ihren früheren Schilderungen offenbar ein falsches Bild entstanden ist. Die Darstellung, sie habe drei Flaschen Gin getrunken, sei schlicht missverstanden worden – tatsächlich habe sie nie eine solche Menge behauptet.
„Auch wenn ich viel trinken konnte, habe ich natürlich nie drei Flaschen Gin getrunken.“
Mimi Fiedler, Schauspielerin
Hintergrund sind ihre Aussagen in der Reality-Show „Promi Big Brother“ aus dem Jahr 2024. Dort berichtete sie von zwei Flaschen Gin am letzten Abend vor der Abstinenz und davon, Blut gespuckt zu haben. Von einer dritten Flasche war nie die Rede.
Einordnung
Mit ihrer Offenheit steht Fiedler nicht allein. Auch andere Prominente berichten öffentlich über ihre Alkoholabstinenz – etwa Sängerin Annett Louisan, die im Juli 2026 drei Jahre ohne Alkohol feierte. Und der britische Musiker Elton John stieß im Juli 2026 auf 36 Jahre Trockenheit an – mit alkoholfreiem Schaumwein.
Fiedler selbst ist seit Mitte der 1990er-Jahre im Schauspielgeschäft tätig und wurde unter anderem durch ihr festes Tatort-Engagement bekannt, wie t-online schreibt. Dass sie private Einschnitte öffentlich macht, ist für sie nicht neu – zuletzt überraschte sie auch mit Sätzen zu ihrem Ehe-Aus.
Ihre Botschaft an andere Betroffene bleibt deutlich: Man solle es „immer und immer wieder“ versuchen und erst aufgeben, wenn „das Wunder erreicht“ sei. Ihr Jubiläum feierte sie mit einem Luftballon in Form der Zahl Acht – und dem Satz, der vielen Mut machen dürfte: „Gib dich niemals auf.“