Klitschko nimmt Abschied von Panettiere – und schützt Tochter Kaya
Zwei Tage nach dem Tod von Hayden Panettiere äußert sich Ex-Verlobter Wladimir Klitschko erstmals – und richtet ein emotionales Versprechen an die gemeinsame Tochter Kaya. Die Todesursache der 36-Jährigen bleibt weiter unklar.
Wladimir Klitschko hat die Mutter seiner Tochter verloren. Zwei Tage nach dem Tod von Hayden Panettiere spricht der Ex-Boxweltmeister erstmals öffentlich – und richtet ein emotionales Versprechen an die gemeinsame Tochter Kaya.
Der Tod der 36-Jährigen, über den jux bereits berichtete, hatte Hollywood erschüttert. In einem am Dienstag veröffentlichten Instagram-Post zeigt Klitschko ein altes Familienfoto vom Strand, auf dem Kaya – unkenntlich gemacht – auf den Schultern ihrer Mutter sitzt.
Instagram · @klitschko
Wie BUNTE aus dem Post zitiert, schreibt der 50-Jährige: 'Unsere Familie erlebt eine Zeit des tiefen Schocks und der Trauer.' Panettiere sei 'ein wichtiger Teil meines Lebens' gewesen und 'die Mutter unserer Tochter, Kaya'.
Zugleich fordert Klitschko Respekt für die Privatsphäre der Familie und endet mit den Worten: 'Ruhe in Frieden, Hayden. Mögest du ewigen Frieden finden.' Die US-Medien People und Fox News veröffentlichten den Abschied im englischen Original.
Ein Versprechen an die elfjährige Kaya
Klitschko adressiert seine Botschaft direkt an die gemeinsame Tochter. Kaya Evdokia Klitschko, geboren im Dezember 2014, lebt seit der endgültigen Trennung der Eltern 2018 überwiegend beim Vater – Panettiere hatte ihm das volle Sorgerecht übertragen.
„Nichts wird die Zeiten, die wir gemeinsam verbracht haben, oder den Platz, den sie in unserem Leben hatte, auslöschen. Ich spreche meiner Tochter Kaya immer mit Respekt über ihre Mutter und sorge dafür, dass sie sich an die Person erinnert, die sie war.“
Wladimir Klitschko, ehemaliger Boxweltmeister
Mit diesen Worten greift er ein Versprechen auf, das sich das Paar nach der Trennung gegeben hatte: niemals schlecht über den anderen vor der Tochter zu sprechen. Fox News berichtet, dass sich beide genau das zugesichert hatten.
Tod mit 36: Die Ursache bleibt offen
Panettiere war am Sonntag gegen 13.50 Uhr Ortszeit in einer Wohnanlage in Greenville, South Carolina, nicht ansprechbar gefunden worden. Ein Bekannter setzte den Notruf ab – die Polizei sprach laut NBC News von einem 'gemeldeten Herzstillstand'.
Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, um 14.32 Uhr wurde die Schauspielerin für tot erklärt. Bei der Obduktion am Montag fanden die Ärzte keine Anzeichen von Trauma oder Fremdeinwirkung. „Todesursache und Todesart stehen noch aus“, sagte Gerichtsmediziner Mike Ellis laut Entertainment Weekly.
Im Einsatzprotokoll war laut TMZ von einer möglichen Überdosis die Rede. The Guardian berichtet zudem, dass Panettieres Freund Brian Hickerson der Polizei eine Tüte mit Medikamenten zeigte, die sie zum Zeitpunkt ihres Todes eingenommen habe.
Eine turbulente Liebe und ein dunkler Kampf
Panettiere und Klitschko lernten sich 2009 kennen, als sie 19 und er 33 Jahre alt war. Nach einer vorübergehenden Trennung verlobten sie sich 2013. 2018 ging die Beziehung endgültig in die Brüche – die Schauspielerin übertrug das Sorgerecht für Kaya an den Vater.
Vom Kennenlernen bis zum Abschied
2009
Kennenlernen
Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko werden bei einer Veranstaltung ein Paar.
2013
Verlobung
Nach einer Trennung 2011 finden die beiden wieder zusammen.
Dezember 2014
Tochter Kaya wird geboren
Klitschko und Panettiere werden Eltern einer Tochter.
2018
Endgültige Trennung
Panettiere überträgt das Sorgerecht für Kaya an Klitschko.
16. August 2026
Tod in Greenville
Die 36-Jährige wird leblos gefunden und für tot erklärt.
Panettiere kämpfte jahrelang mit psychischen Problemen und Abhängigkeiten. In ihrer im Mai 2026 erschienenen Biografie „This Is Me: A Reckoning“ schrieb sie offen über Wochenbettdepression, Alkoholsucht und die Schattenseiten des frühen Ruhms. Auch der Tod ihres Bruders Jansen im Jahr 2023 hatte sie schwer getroffen.
Trauer in Hollywood
Zahlreiche Weggefährtinnen reagierten bestürzt. Selma Blair schrieb unter den letzten Instagram-Post ihrer Freundin: „Ich sterbe, sei nicht fort.“ Rosie O'Donnell, bei der Panettiere schon als Elfjährige auftrat, zeigte sich „gebrochen“. 'Heroes'-Kollege Masi Oka würdigte sie als „weiser als ihr Alter – und viel zu früh gegangen“.
Ihr 'Sleepwalker'-Kollege Justin Chatwin sagte gegenüber People, Panettiere habe sich am Set 'wirklich einsam' gefühlt und offen über ihre Sucht gesprochen. Die offizielle Todesursache stand bis zum 18. August nicht fest. Die Ermittlungen laufen weiter.