Tim Fywell würdigt Panettiere und Trachtenberg als „zwei strahlende Talente“
Bild: KI-generiert
Disney-Trauer

Tim Fywell würdigt Panettiere und Trachtenberg als „zwei strahlende Talente“

Nach dem Tod von Hayden Panettiere erinnert Tim Fywell an die gemeinsame Zeit bei „Ice Princess“. Auch Michelle Trachtenberg starb viel zu früh – der Regisseur nennt beide „zwei strahlende Talente“.

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Hayden Panettiere ist tot – die 36-Jährige wurde am Sonntag leblos in einer Wohnanlage in Greenville, South Carolina, aufgefunden. Rettungskräfte versuchten vergeblich, sie zu reanimieren; die Polizei schloss Fremdverschulden zunächst aus. Laut Medien deutete ein Notruf auf eine mögliche Überdosis hin; die Obduktion stand noch aus.

Für viele Fans des Disney-Films „Ice Princess“ ist das ein doppelter Schock: Michelle Trachtenberg, Panettieres Co-Star, war bereits am 26. Februar 2025 im Alter von 39 Jahren in ihrer New Yorker Wohnung gestorben. Zwei Monate später nannte das New Yorker Amt des Chief Medical Examiner Komplikationen von Diabetes mellitus als Todesursache; die Todesart wurde als natürlich eingestuft.

Regisseur Tim Fywell meldet sich zu Wort

Am Dienstag, dem 18. August 2026, veröffentlichte der britische Regisseur Tim Fywell einen Nachruf. Er hatte mit „Ice Princess“ 2005 seinen ersten Hollywood-Film gedreht und wurde später durch Serien wie „Happy Valley“ und „The No. 1 Ladies' Detective Agency“ bekannt.

Gegenüber Variety sagte Fywell, es sei „wirklich erschütternd“ gewesen, vom Tod Panettieres zu erfahren. Er erinnerte sich an eine „mutige, spritzige, engagierte junge Schauspielerin“, die das Set und die Leinwand mit ihrem Talent erhellte. Über Trachtenberg sagte er, sie sei „schrullig, witzig, mit einem ansteckenden Lachen“ gewesen.

Es war wirklich erschütternd, gestern vom Tod von Hayden Panettiere im Alter von 36 Jahren zu erfahren. Ich erinnere mich an eine mutige, spritzige, engagierte junge Schauspielerin, die im Probenraum das Set und dann die Leinwand mit ihrem lebendigen Talent erhellte. Michelle Trachtenberg, Haydens Co-Star im Film, und sie waren ein erstaunliches Paar.
Tim Fywell, Regisseur von „Ice Princess“

Fywell erinnerte an einen „oft harten und technisch komplizierten Dreh“ und sagte: „Ich erinnere mich mit großer Zuneigung an beide, so wie sie vor gut 20 Jahren waren, in dieser relativ unbeschwerten Zeit ihres Lebens – zwei strahlende Talente, viel zu früh gegangen.“

Eine Freundschaft seit Kindertagen

Wie Entertainment Weekly hervorhob, verband die beiden Schauspielerinnen eine Freundschaft, die lange vor dem Film begann. Panettiere erzählte im September 2025, Trachtenbergs Großmutter habe gegenüber ihren eigenen Großeltern in Brooklyn gelebt: „Wir sind nicht nur in derselben Branche aufgewachsen, sondern haben auch die Familien des jeweils anderen gekannt.“

Schon zur Zeit von „Harriet the Spy“ habe sie Michelle gekannt; man habe gemeinsam Straßenfeste gefeiert. In „Ice Princess“ spielten Trachtenberg die Physik-Hochbegabte Casey Carlyle und Panettiere die Eiskunstläuferin Gen Harwood – zunächst Konkurrentin, später beste Freundin und größte Unterstützerin.

Die Todesfälle im Überblick

  1. 2005
    „Ice Princess“ kommt in die Kinos

    Michelle Trachtenberg und Hayden Panettiere spielen die Hauptrollen unter der Regie von Tim Fywell.

  2. 26.02.2025
    Michelle Trachtenberg stirbt mit 39 Jahren

    Sie wird leblos in ihrer New Yorker Wohnung gefunden; als Todesursache gilt Diabetes mellitus.

  3. 16.08.2026
    Hayden Panettiere stirbt mit 36 Jahren

    Sie wird in Greenville, South Carolina, leblos aufgefunden; die Obduktion steht aus.

  4. 18.08.2026
    Regisseur Tim Fywell würdigt beide Stars

    Er nennt sie „zwei strahlende Talente, viel zu früh gegangen“.

Reaktionen aus Hollywood

Kim Cattrall, die in „Ice Princess“ Panettieres Filmmutter spielte, schrieb laut Medienberichten: „Rest in peace sweet Hayden. Gone far too soon.“ Nach Trachtenbergs Tod 2025 hatte sie ähnlich getrauert.

„Hayden, Michelle, Daveigh … mein Herz ist schwer heute“, reagierte die „Spy Kids“-Schauspielerin Alexa PenaVega. Sie spielte damit auf Daveigh Chase an, die im Juni im Alter von 35 Jahren gestorben war – ein weiterer früher Kindheitsstar, der viel zu früh starb.

Für den Regisseur bleibt die Erinnerung an eine „relativ unbeschwerte Zeit“: „Zwei strahlende Talente, viel zu früh gegangen.“