Andrea Berg rechnet mit Nörglern ab und verrät ihre wichtigste Lektion
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Hospizarbeit

Andrea Berg rechnet mit Nörglern ab und verrät ihre wichtigste Lektion

Im SuperIllu-Interview spricht die Sängerin über das, was am Lebensende wirklich zählt – und rechnet mit Menschen ab, die ständig jammern. Ihre Hospizarbeit hat sie gelehrt, jeden Tag zu schätzen.

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Andrea Berg macht eine Kampfansage an alle, die nur am Jammern sind: Wer das Leben genießt, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Die Schlagersängerin spricht im Interview mit der SuperIllu über ihre Hospizarbeit und die Lektion, die sie daraus zieht – und über ihren Mann Ulrich Ferber.

In einem Interview mit der Zeitschrift SuperIllu spricht die 60-Jährige über ihre Hospizarbeit – und was dabei wirklich zählt. Wie Bunte und Focus berichten, zieht sie eine klare Bilanz. Seit Jahren engagiert sich die Sängerin für kranke und sterbende Menschen, erhielt 2008 das Bundesverdienstkreuz und arbeitete vor ihrer Musikkarriere als Arzthelferin und Krankenschwester.

Instagram · @andreabergoffiziell
Ich weiß, durch meine Hospizarbeit und die Arbeit in der Palliativbewegung, was am Ende zählt. Nämlich gar nichts mehr – weder Ruhm, noch Monetäres, sondern nur die Hand, die dann noch da ist.
Andrea Berg, Schlagersängerin

Aus dieser Erfahrung leitet sie einen klaren Appell ab: Jeder Tag zählt, schon heute könnte der letzte sein. Deshalb solle man ihn so schön wie möglich gestalten. „Freude am Leben und am Miteinander ist etwas Großartiges“, betont sie. „Heute sind viele Menschen nur am Bruddeln und Hadern.“

Schon im Februar 2025 erinnerte sich Andrea Berg im AZ-Interview an einen sterbenden Menschen in ihrem Hospiz. Der habe ihr erzählt, sein schönster Moment bei einem Konzert sei gewesen, als sie nach dem Schlussvorhang barfuß und nur vom Gitarristen begleitet an den Bühnenrand zurückkam. „Das hat mich tief berührt und sagt alles“, sagte sie damals.

Abrechnung mit den Nörglern

Die Sängerin macht deutlich, dass sie sich von dieser Haltung nicht unterkriegen lassen will. „Wir dürfen kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir gute Laune haben“, sagt sie. „Man kann nicht mit jedem Mitleid haben – aber Mitgefühl. Das gibt Kraft.“

Damit stellt sie sich gegen eine Kultur des Jammerns und plädiert für mehr Lebensfreude – ohne Schuldgefühle. Für ihren Einsatz wurde sie bereits 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Glück im Kleinen mit Ehemann Ulrich Ferber

Auch privat lebt die Sängerin diese Haltung. Mit ihrem Ehemann Ulrich Ferber, einem 66-jährigen Hotelier, genießt sie die kleinen Dinge. „Wir machen viel zusammen“, erzählt sie. „Dabei genießen und schätzen wir die kleinen Dinge im Leben, denn der Schlüssel zum Glück steckt von innen.“ Ähnlich wie Beatrice Egli kürzlich über die Liebe sprach, betont Andrea Berg die Bedeutung innerer Werte.

Ihr Engagement im Zeitraffer

Wichtige Stationen

  1. 2008
    Bundesverdienstkreuz

    Andrea Berg erhält die Auszeichnung für ihr Engagement in Hospiz-Einrichtungen.

  2. Februar 2025
    AZ-Interview

    Sie erzählt von einem sterbenden Hospizgast, dessen schönster Konzertmoment eine intime Geste war.

  3. August 2026
    SuperIllu-Interview

    Sie spricht über Lebensfreude, rechnet mit Nörglern ab und teilt ihre Ansichten über die Ehe.

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Andrea Berg jedenfalls will sich von Nörglern nicht beirren lassen. Ihre Botschaft aus dem Hospiz ist eindeutig: Wer am Ende nur eine Hand braucht, sollte heute schon die kleinen Freuden feiern.