Polizei führt Frauenprotest bei von Storch-Rede in Lichtenberg ab
Bild: KI-generiert
AfD-Wahlkampf

Polizei führt Frauenprotest bei von Storch-Rede in Lichtenberg ab

Mehrere Femen-Aktivistinnen haben am Freitag eine Wahlkampfrede von AfD-Vize Beatrix von Storch in Berlin-Lichtenberg gestört. Die Polizei zog die Frauen ab; von Storch nannte den Protest „furchtbar armselig“.

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Mehrere Frauen haben am Freitagabend eine Wahlkampfrede von AfD-Vize Beatrix von Storch in Berlin-Lichtenberg gestört. Polizisten zogen die Frauen aus der Gruppe und führten sie ab, wie die Welt berichtet.

Die feministische Aktivistinnengruppe Femen hatte die Aktion zuvor angekündigt. Als von Storch ihre Rede begann, drängten sich die Frauen vor die Bühne und protestierten mit Rufen gegen sie.

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Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass wir uns von so was Angst machen lassen
Beatrix von Storch, Vize-Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag

Von Storch: „Wir lassen uns nicht beirren“

Die AfD-Politikerin nannte den Protest „furchtbar armselig“. Gegenüber den Kundgebungsteilnehmern sagte sie: „Wir lassen uns nicht beirren.“

Femen-Aktivistin versucht Bühnensturm

Laut Junge Freiheit versuchte eine Frau mit entblößtem Oberkörper die Bühne zu betreten und rief dabei „AfD, alle sind dagegen!“. Polizisten und Sicherheitsleute konnten die Stürmung verhindern.

Auch nach dem Eingreifen der Polizei wurde weiter versucht, die Rede zu stören.

Berliner Wahlkampf: Linke liegt vorn

Die Kundgebung war der zentrale Wahlkampfauftritt der Lichtenberger AfD. Am 20. September 2026 wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt; derzeit regiert eine Koalition aus CDU und SPD.

In einer jüngsten Forsa-Umfrage für t-online lag die Linke mit 22 Prozent vorn, gefolgt von CDU und AfD mit jeweils 18 Prozent. Die Grünen kamen auf 16, die SPD auf 12 Prozent.

Berliner Sonntagsfrage (Forsa, August 2026)

Quelle: Forsa für t-online

Vorgeschichte: Wiederholt Proteste gegen von Storch

Es ist nicht das erste Mal, dass von Storch Ziel von Protesten wird. 2023 wurde sie bei einem Auftritt in Rheinland-Pfalz mit Hundekot beschmiert; im vergangenen Jahr gab es Kritik an einer geplanten Podiumsdiskussion an einem Berliner Gymnasium.

Erst im August geriet von Storch mit Altkanzlerin Angela Merkel aneinander, als diese auf der re:publica eine Kampfansage an die AfD formulierte – von Storch forderte Merkel damals auf, „Mund zu halten“.

Proteste und Wahltermin

  1. 2023
    Hundekot-Attacke

    Ein Mann beschmierte von Storch nach einem Foto mit Fäkalien; er wurde festgenommen.

  2. 2025
    Streit um Schul-Podium

    Eine Berliner Schule lud von Storch zur Diskussion; die VVN-BdA forderte ihre Ausladung.

  3. 28.08.2026
    Protest in Lichtenberg

    Femen-Aktivistinnen stören von Storchs Rede; eine Frau versucht den Bühnensturm.

  4. 20.09.2026
    Berlin wählt

    Geplante Neuwahl des Abgeordnetenhauses – Entscheidung über die künftige Regierung.

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