Charles und William lehnen Harrys Rückkehr in royale Pflichten ab
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Königshaus

Charles und William lehnen Harrys Rückkehr in royale Pflichten ab

Sechs Jahre nach dem Megxit lehnen König Charles III. und Prinz William eine Rückkehr von Prinz Harry in die royalen Pflichten ab – keine „halb drin, halb draußen“-Lösung. Die Sussexes bleiben Privatpersonen.

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Sechs Jahre nach dem Megxit sind Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) nach Großbritannien zurückgekehrt – doch für eine Rückkehr in die royalen Pflichten gibt es keine Chance. König Charles III. (77) und Prinz William (44) lehnen eine „halb drin, halb draußen“-Lösung offenbar ab, wie Promiflash berichtet.

Die Familie war am 26. August 2026 mit einem Privatjet in Birmingham gelandet, nachdem ihre Rückkehr zuvor überraschend öffentlich geworden war. Harry, Meghan und die Kinder Archie (7) und Lilibet (5) wohnen inzwischen in einer privaten Residenz außerhalb Londons – mutmaßlich in den Cotswolds, fernab royaler Gemächer. Das berichten Vanity Fair und ZDFheute.

Doch die geografische Nähe ändert nichts an der harten Linie. Wie Vanity Fair unter Berufung auf Palastkreise meldet, sind sich Charles und William „völlig im Einklang“, dass Harry und Meghan Privatpersonen bleiben und keine royalen Aufgaben übernehmen. William habe sich vom Vater die Zusicherung geben lassen, dass der Status als nicht-arbeitende Royals unangetastet bleibt.

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Mark Borkowski, PR-Experte

Der Streit von 2016 als Vorgeschichte

Die starre Haltung von Vater und Bruder weckt Erinnerungen an einen Konflikt aus dem Jahr 2016. Damals forderte Harry wegen rassistischer Anfeindungen gegen Meghan in sozialen Medien Schutzmaßnahmen – und stieß im Palast auf Unverständnis.

Charles lehnte ein Eingreifen ab, da es sich um eine Regierungsentscheidung handele, die den Steuerzahler Geld koste. Auch William war laut der Biografie „William and Catherine: The Intimate Inside Story“ von Russell Myers nicht bereit, seinen Bruder zu unterstützen. Harry fühlte sich ungerecht behandelt, weil Prinzessin Kate schon als Williams Freundin inoffizielle Unterstützung erhalten hatte.

Die Rückkehr und ihre Vorgeschichte

  1. 2016
    Streit um Personenschutz für Meghan

    Harry fordert Schutz gegen rassistische Anfeindungen; Charles und William lehnen ab, Harry veröffentlicht eigenmächtig ein Statement.

  2. 2022
    Charles sieht Enkel zuletzt persönlich

    Letzter persönlicher Kontakt zu Archie und Lilibet bis zum Highgrove-Besuch 2026.

  3. Anfang Juli 2026
    Highgrove-Treffen

    Harry und Meghan besuchen Charles in Highgrove und bringen die Kinder mit.

  4. 26. August 2026
    Rückkehr nach Großbritannien

    Die Sussexes landen mit Privatjet in Birmingham.

  5. 1. September 2026
    Charles und William lehnen Rückkehr in Pflichten ab

    Keine „halb drin, halb draußen“-Lösung.

Vorsichtige Annäherung, aber keine Pflichten

Trotz aller Spannungen gab es zuletzt Annäherung: Anfang Juli 2026 besuchten Harry und Meghan den König in dessen Privatresidenz Highgrove und brachten Archie und Lilibet mit. Für Charles war es das erste persönliche Wiedersehen mit seinen Enkelkindern seit 2022. Er sei „aufrichtig froh“, dass Harry zurück ist, weil er ihn und die Kinder öfter sehen werde – fürchte aber zugleich, dass Harry seinen Rechtsstreit um Polizeischutz wieder aufleben lässt.

Royal-Biograf Andrew Morton sagt, Harry habe mit seiner Rückkehr das Narrativ verändert: „Indem Harry nach Hause kommt, hat er das Narrativ verändert, und William kocht.“ Harry selbst hoffe auf Versöhnung und mehr Zeit mit seinem Vater; seine Vertreter betonen, das Paar plane keine Rückkehr zu royalen Pflichten.

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