MV-Umfrage: AfD nur noch drei Punkte vor SPD – CDU stürzt auf 8 Prozent
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Landtagswahl

MV-Umfrage: AfD nur noch drei Punkte vor SPD – CDU stürzt auf 8 Prozent

Knapp drei Wochen vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern schrumpft der Abstand zwischen AfD und SPD auf drei Prozentpunkte. Die CDU fällt auf ein historisches Tief.

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Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern schrumpft der Vorsprung der AfD auf drei Prozentpunkte. In der neuen NDR-Umfrage zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern kommt die Partei auf 35 Prozent, die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf 32 Prozent.

Die SPD legt damit drei Punkte zu, die AfD verliert einen Punkt gegenüber der Erhebung von Anfang Juli. Noch vor einem Jahr lag die SPD mit 19 Prozent fast 20 Punkte hinter der AfD.

Sonntagsfrage MV (Infratest dimap, 3. September 2026)

Werte in Prozent

Quelle: Infratest dimap/NDR

Rot-Rot verliert die Mehrheit

Die amtierende Koalition aus SPD (32) und Linke (11) käme mit zusammen 43 Prozent nicht auf eine Regierungsmehrheit. Sollten die Grünen den Sprung über die Fünfprozenthürde schaffen, wäre eine rot-rot-grüne Koalition rechnerisch möglich. Die CDU schließt ein Bündnis mit der Linken weiterhin aus, wie die Koalitionsrechnung für die MV-Wahl zeigt; BSW und FDP scheitern an der Sperrklausel.

Die oppositionelle CDU verliert erneut einen Punkt und erreicht mit 8 Prozent ein historisches Tief. Es wäre ihr schlechtester Landtagswahlwert seit 2021 und läge sogar unter dem bisherigen bundesweiten CDU-Tiefststand von 9,0 Prozent in Bremen 1951.

Schwesig klar vor Holm

Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 60 Prozent für Manuela Schwesig entscheiden, nur 25 Prozent für den AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm. 56 Prozent sagen, die SPD sollte die nächste Landesregierung führen.

Laut Infratest dimap zeichnet sich keine Wechselstimmung ab: 57 Prozent sind mit Schwesig zufrieden (plus 4 Punkte), auch Linken-Spitzenkandidatin Simone Oldenburg legt zu. Keine Bewegung gibt es bei AfD-Spitzenkandidat Enrico Schult und CDU-Landeschef Daniel Peters.

Umfrage
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Forsa sieht AfD deutlicher vorn

Die Unterschiede zwischen den Instituten sind groß: Eine am Vortag veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag der „Ostsee-Zeitung“ sah die AfD bei 37 Prozent, die SPD bei 28 Prozent, die Linkspartei bei 11, die CDU bei 10 und die Grünen bei 5 Prozent – dort betrug der SPD-Rückstand neun Punkte.

Auch in Bremen und Rheinland-Pfalz legte die AfD zuletzt deutlich zu. Befragt wurden für den NDR-MV-Trend zwischen dem 26. und 31. August 1.215 Wahlberechtigte; die Schwankungsbreite liegt bei 2 bis 3 Prozentpunkten. Die Landtagswahl findet am 20. September 2026 zeitgleich mit der Abgeordnetenhauswahl in Berlin statt.