Buckingham-Palast bestätigt: Harry und Meghan bleiben Privatpersonen
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Britische Royals

Buckingham-Palast bestätigt: Harry und Meghan bleiben Privatpersonen

König Charles III. hat per offiziellem Schreiben klargestellt, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan keine arbeitenden Royals sind und bleiben – trotz ihrer Rückkehr nach Großbritannien.

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König Charles III. (77) stoppt jede Spekulation: In einem offiziellen Schreiben hat der Buckingham-Palast am Montag klargestellt, dass Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) auch nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien keine arbeitenden Mitglieder der Königsfamilie sind.

Das Schreiben ging laut der BBC-Berichterstattung über das Palast-Schreiben an Regierungsvertreter, das Militär, die Lord Lieutenants – die regionalen Repräsentanten des Königs – sowie an Harrys Team. Der Palast veröffentlichte den Brief bewusst, um Transparenz zu schaffen und einem möglichen Durchstechen über Leaks zuvorzukommen.

In dem Brief zitiert der Lord Chamberlain die Vereinbarung vom Januar 2020: „Es ist allgemein bekannt, dass der Herzog und die Herzogin im Januar 2020 von der Übernahme repräsentativer Pflichten im Namen des Souveräns zurückgetreten sind und keine arbeitenden Mitglieder der königlichen Familie mehr sind.“ Diese Position werde weiterhin vollumfänglich respektiert.

Weiter heißt es: Die Anrede „His/Her Royal Highness“ bleibt ausgesetzt. Wohltätige Arbeit des Paares sei eine persönliche Angelegenheit und werde in privater Funktion ausgeübt. Kurz gesagt ähnele ihre Position der von Privatpersonen mit geschäftlichen und wohltätigen Interessen.

Alle Korrespondenz und Verwaltungsfragen zum Paar gehen an deren eigenes Büro, das weiterhin getrennt vom königlichen Haushalt arbeitet. Fragen von Behörden zu Höflichkeiten – „insbesondere wenn die Inanspruchnahme öffentlicher Mittel erforderlich sein könnte“ – sollen an den Buckingham-Palast gerichtet werden.

Der Anlass: Harry und Meghan waren Ende August mit ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) überraschend nach Großbritannien zurückgekehrt. Die Kinder sind bereits an britischen Schulen eingeschrieben. Die Familie will in einer privaten Residenz außerhalb Londons leben. Die Rückkehr der Familie mit Archie und Lilibet hatte Ende August für Aufsehen gesorgt.

Die Rückkehr hatte Spekulationen ausgelöst, ob das Paar künftig wieder königliche Pflichten übernehmen könnte. Mehrere Anfragen nach Klarheit veranlassten den Palast laut CNN-Berichten über die Palast-Anordnung zum Schreiben. Schon Anfang September hatten Charles und William eine halbe Rückkehr ausgeschlossen. Beobachter sehen im Schreiben auch ein Signal gegen einen parallelen königlichen Hof.

Chronologie des Megxit

Vom Rückzug zur Rückkehr

  1. Januar 2020
    Megxit

    Harry und Meghan treten als arbeitende Royals zurück; Umzug nach Kalifornien.

  2. Ende August 2026
    Rückkehr

    Das Paar kehrt mit Archie (7) und Lilibet (5) nach Großbritannien zurück; Kinder werden an Schulen angemeldet.

  3. 7. September 2026
    Palast-Schreiben

    König Charles III. lässt per Lord Chamberlain klarstellen: Status als nicht-arbeitende Royals bleibt unverändert.

Was das für Harry und Meghan bedeutet

Für Harry und Meghan ändert sich durch den Brief praktisch nichts – offiziell dürfen sie keine Engagements für die Krone übernehmen. Ihre wohltätigen Projekte, darunter die Invictus Games, bleiben private Angelegenheiten.

Royals-Expertin Hilary Fordwich ordnet ein: „Es gab keine Einigung auf eine Halb-drin-halb-draußen-Lösung. Sie sind gescheitert, weil sie versucht haben, das umzusetzen, was sie mit Queen Elizabeth II. vereinbart hatten.“ Damit steht die klare Linie des Palasts im Kontrast zu Hoffnungen auf eine schrittweise Rückkehr in royale Pflichten.

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Offen bleibt, wie Harry und Meghan auf das Schreiben reagieren. Der langjährige Streit um Harrys polizeilichen Schutz in Großbritannien bleibt ungelöst; der Palast verweist dafür auf die Polizeibehörden und das Gremium RAVEC.