Harry erstmals nach Rückkehr gesehen – Palast: Keine arbeitenden Royals
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Königshaus

Harry erstmals nach Rückkehr gesehen – Palast: Keine arbeitenden Royals

Prinz Harry zeigte sich erstmals seit der Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien öffentlich – bei einem Besuch der Tower Bridge Studios in London. Parallel bekräftigte der Palast: Harry und Meghan bleiben Privatpersonen ohne royale Aufgaben.

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Prinz Harry (41) hat sich erstmals seit der Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien wieder öffentlich gezeigt. Der Herzog von Sussex besuchte am Freitag, dem 4. September 2026, die Tower Bridge Studios im Zentrum Londons – und signierte dort die Promi-Wand.

Das Studio veröffentlichte am Montag, dem 7. September 2026, zwei Fotos des Besuchs auf Instagram. Harry ist darauf lächelnd zu sehen, wie er mit weißem Marker unterschreibt und anschließend auf seine frische Signatur deutet. Neben seiner Unterschrift haben sich dort bereits frühere Gäste wie die britische Schauspielerin Dame Helen Mirren verewigt. „Danke, Prinz Harry, dass Sie sich für die Tower Bridge Studios entschieden haben“, schrieb das Studio zu den Bildern.

Instagram

Was der genaue Anlass des Besuchs war, ist bislang nicht bestätigt. Offen ist, ob Harry dort an einem eigenen Podcast oder einem anderen Projekt arbeitete. Meghan, Archie und Lilibet blieben fern – Harry war ohne Begleitung.

Palast zieht Grenze

Parallel zu dem Auftritt verschärfte der Buckingham-Palast den Ton. In einem „Letter of Guidance“, der ebenfalls am Montag veröffentlicht wurde, bekräftigte König Charles III. (77) den Status seines Sohnes und dessen Frau als nicht arbeitende Royals.

Verfasst wurde das Schreiben im Auftrag des Monarchen vom Lord Chamberlain Richard Benyon (Lord Benyon). Anlass waren nach Darstellung des Palastes zahlreiche Anfragen, die nach der Umzugsentscheidung der Sussexes eingegangen seien. Um „Zweifel und Verwirrung“ zu vermeiden, habe der König angeordnet, die Informationen zu teilen.

In dem Schreiben heißt es, es gebe „keine Änderung“ am Status des Herzogs und der Herzogin von Sussex: Sie hätten im Januar 2020 ihre repräsentativen Aufgaben für die Krone niedergelegt und seien seither keine arbeitenden Mitglieder der Königsfamilie. Die Anrede „Royal Highness“ solle nicht verwendet werden; die wohltätige Arbeit des Paares sei eine „persönliche Angelegenheit“ und werde in privater Eigenschaft ausgeübt. Die offizielle Klarstellung des Buckingham-Palastes unterstreicht, dass sie als Privatpersonen gelten.

„Kurz gesagt, ihre Position ist der von Privatpersonen mit kommerziellen und wohltätigen Interessen vergleichbar“, heißt es weiter. Das Paar werde getrennt vom königlichen Haushalt agieren; Korrespondenz und Verwaltungsfragen sollten direkt an das Büro des Paares gerichtet werden.

Rückkehr mit Ansage

Harry und Meghan waren am 26. August 2026 gemeinsam mit den Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) nach Großbritannien zurückgekehrt. Sie wollen dort für längere Zeit leben. Harry soll in den kommenden Wochen mehrere Charity-Termine wahrnehmen, unter anderem bei den jährlichen WellChild Awards.

Der Kernkonflikt ist offensichtlich: Während Harry und Meghan nach ihrer Rückkehr ein neues Leben in Großbritannien aufbauen wollen, zieht der Palast mit der Klarstellung eine deutliche Grenze. Trotz der Rückkehr bleibt es beim Bruch von 2020, und das Paar erhält keinen Status als arbeitende Royals zurück.

Chronologie

Die wichtigsten Stationen des Konflikts im Überblick:

Vom Megxit zur Rückkehr

  1. Januar 2020
    Megxit

    Harry und Meghan legen ihre repräsentativen Aufgaben für die Krone nieder.

  2. 26. August 2026
    Rückkehr nach Großbritannien

    Harry, Meghan, Archie und Lilibet kehren nach England zurück und wollen längerfristig bleiben.

  3. 4. September 2026
    Studiobesuch

    Harry besucht die Tower Bridge Studios und signiert die Promi-Wand.

  4. 7. September 2026
    Doppelte Botschaft

    Das Studio veröffentlicht die Fotos, der Palast verschickt den Letter of Guidance.

Ob Harry und Meghan trotz der klaren Ansage aus dem Palast versuchen werden, in Großbritannien eine öffentliche Rolle zu spielen, bleibt offen. Der Palast hat die Linie vorgegeben – die Antwort des Paares steht noch aus.