Matthias Killing verteidigt Alina Merkau gegen Hasskommentare
Bild: KI-generiert
Morgenmagazin

Matthias Killing verteidigt Alina Merkau gegen Hasskommentare

Matthias Killing (46) stellt sich vor seine Kollegin Alina Merkau (40) und macht gegen Hasskommentare mobil. Der Moderator des Sat.1-Frühstücksfernsehens spricht von zwölf Jahren Teamgeist und kündigt an, sich wie ein Papa-Löwe zu verhalten.

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Matthias Killing (46) hat sich demonstrativ vor seine langjährige Kollegin Alina Merkau (40) gestellt. Anlass sind wiederkehrende, teils bösartige Kommentare, mit denen sich die Moderatorin in den sozialen Medien auseinandersetzen muss, sobald sie für das Sat.1-Frühstücksfernsehen vor der Kamera steht. In einem Interview der Abendzeitung zur Verteidigung Merkaus fand der Moderator nun klare Worte.

Die Anfeindungen reichen von Sprüchen wie „Die Frau brauche ich nicht“ bis zu „Sie ist absolut nervig“. Für Killing sind die Attacken nicht nachvollziehbar. „Wir sind seit zwölf Jahren ein Team und ich kann sagen: Alina ist eine ganz tolle, wunderbare Freundin, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte“, wird er zitiert.

Ich werde immer wie ein Papa-Löwe vor ihr stehen und alle wegbeißen, die ihr was wollen.
Matthias Killing, Moderator „Sat.1-Frühstücksfernsehen“

Der 46-Jährige betont, dass besonders die Frauen im Team – allen voran Merkau – fiese Kommentare abbekommen. Der Zusammenhalt der Sendung sei für ihn das eigentliche Erfolgsrezept: „Der Erfolg des Frühstücksfernsehens ist das gesamte Team, davon bin ich überzeugt.“

Teamgeist als Erfolgsrezept

Killing unterstreicht: „Wir sind alle Freunde. Wenn jemand Geburtstag hat, werden alle anderen eingeladen. Es kommt auch kein Neid auf, wenn einer einen großartigen Job ergattert. Wir stehen zueinander.“ Diese Verbundenheit zeige sich auch daran, dass die beiden TV-Stars seit mehr als zwölf Jahren gemeinsam für das Morgenmagazin arbeiten.

Alina Merkau lässt sich von den Anfeindungen offenbar nicht entmutigen und strahlt bei ihren Moderationen weiterhin gut gelaunt in die Kamera. Erst kürzlich hatte die 40-Jährige selbst über penetrante männliche Fans berichtet, die sie mit Nachrichten belästigen.

So geht Killing mit Kritik um

Der Moderator hat für sich eine eigene Strategie entwickelt. „Meine Devise lautet: Was A. über B. sagt, sagt mehr über A. als über B. aus“, erklärt er. Ein dickes Fell habe er sich über Jahre zugelegt. Heute könne er mit Kritik umgehen, auch wenn er manchmal Menschen treffe und denke: „Boah, was ist das für ein Idiot.“

Sein Antrieb sei es, Zuschauern eine gute Zeit zu bereiten. „Das ist mein Antrieb. Ich möchte, dass Menschen eine gute Zeit haben, und wenn ich einen kleinen Teil dazu beitragen kann, dann macht mich das glücklich“, sagte er. Diese Haltung lässt ihn auch bei Anfeindungen ruhig bleiben.

Für Merkau bleibt die Unterstützung ihres Kollegen ein starkes Signal. Ob die öffentlichen Attacken nach Killings klaren Worten abebben, ist offen – genauso wie die Frage, ob die Debatte um Hasskommentare im deutschen Fernsehen weitergeht.