William und Kate: Aussage zur toxischen Atmosphäre bleibt unbelegt
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Royaler Bruch

William und Kate: Aussage zur toxischen Atmosphäre bleibt unbelegt

Ein halbes Jahr nach Erscheinen von Russell Myers' Buch greifen deutsche und britische Medien die alten Zitate erneut auf: William und Kate hielten die Atmosphäre mit den Sussexes für „ziemlich toxisch“. Belegt ist das allein durch eine anonyme Quelle – offizielle Stellungnahmen gibt es bis heute nicht.

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Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) haben das Verhalten von Prinz Harry und Herzogin Meghan nicht für bloße Sturheit gehalten, sondern dahinter ein tiefer gehendes Problem vermutet. So steht es in dem Buch „William & Catherine: The Intimate Inside Story“ des Royal-Redakteurs Russell Myers, auf das sich ein Bericht vom 8. September 2026 beruft.

Im Buch heißt es: „They definitely thought the Sussexes’ behavior stemmed from something more than being difficult. The whole atmosphere between them was pretty toxic.“ Die deutsche Fassung lautet: „Die gesamte Atmosphäre zwischen ihnen war ziemlich toxisch.“ Belegt ist das allein durch eine anonyme Quelle, die mit beiden Paaren vertraut sein soll – Namen, Datum oder Dokumente nennt das Buch nicht.

Catherine, die so lange eine Stimme der Vernunft in den früheren Streitigkeiten der Brüder gewesen war, entschied, dass sie nichts mehr tun könne, um sie zusammenzubringen.
Russell Myers, Royal-Redakteur und Buchautor

Kate wollte vermitteln – und gab auf

Nach Darstellung des Buches war Kate zunächst diejenige, die den Frieden wahren wollte. Sie sei in einem Haushalt erzogen worden, „der Unterschiede mit Dialog löste, statt Groll zu hegen“, schreibt Myers. Die Auseinandersetzungen der Brüder habe sie anfangs für gegenseitige „Sturheit und Unreife“ gehalten – auf beiden Seiten.

Eine anonyme Quelle im Buch ergänzt: „Es gab von ihrer Seite definitiv die Hoffnung, dass William versuchen könnte, mit Harry zu sprechen und die Dinge zu klären – aber genau das passierte nicht.“ Später habe Kate entschieden, sie könne nichts mehr tun, um die Brüder zusammenzubringen. Ihre Priorität hätten die drei Kinder gehabt.

Die Pointe: Kate hielt eine „Trennung der Wege“ für unvermeidlich – „allerdings vielleicht nicht in dem Ausmaß dessen, was schließlich passierte“. Der aktuelle Bericht macht daraus ein hartes Urteil; das Buch selbst zeichnet eine deutlich mildere Prognose.

Wendepunkt: der Umgang mit dem Palastpersonal

Als Auslöser nennt Myers den Umgang der Sussexes mit Palastmitarbeitern, die Kate und William am Herzen lagen. Mitarbeiterabgänge und eine als „desperate atmosphere“ beschriebene Arbeitsumgebung hätten die Sicht verändert: William und Kate fanden dem Buch zufolge, die Sussexes hätten „eine Agenda“.

Nach der Hochzeit im Mai 2018 wurden die Dinge laut Myers „unbestreitbar anders“. Zugleich hält das Buch fest: „Meghan trat sehr forsch auf, Kate empfand sie als schroff“ – im Original „Meghan was being bullish, Kate found her abrasive“.

Laut Myers war Kate nach dem Oprah-Winfrey-Interview 2021 sicher: Kate hielt Harry und Meghan für nicht vertrauenswürdig. Jeder Kontakt müsse „mit äußerster Vorsicht“ erfolgen, „weil offensichtlich war, dass ihnen nicht zu trauen war“. Ganz anders das frühe Urteil von William: Er habe Meghan zunächst „erfrischend“ gefunden und sich „aufrichtig für Harry gefreut“.

Von der Hochzeit bis zur Rückkehr

Öffentlich sichtbar wurde der Riss im Oktober 2019: In der ITV-Dokumentation „Harry & Meghan: An African Journey“ sagte Harry über sich und seinen Bruder: „We are certainly on different paths at the moment.“ Danach überstürzten sich die Ereignisse.

Die Stationen des royalen Bruchs

  1. 19. Mai 2018
    Hochzeit von Harry und Meghan

    In der St George's Chapel in Windsor heiratet Prinz Harry Meghan Markle. Laut Myers wurden die Dinge danach „unbestreitbar anders“.

  2. Oktober 2019
    Harry spricht von getrennten Wegen

    In der ITV-Dokumentation sagt Harry über sich und William: „We are certainly on different paths at the moment.“

  3. Januar 2020
    Megxit und Umzug nach Kalifornien

    Harry und Meghan geben ihre Rolle als ranghohe arbeitende Royals auf und ziehen nach Montecito.

  4. März 2021
    Das Oprah-Winfrey-Interview

    Laut Myers war Kate danach sicher, dass jeder Kontakt zu dem Paar nur mit größter Vorsicht erfolgen dürfe.

  5. Januar 2023
    Harrys Memoiren „Spare“ erscheinen

    Darin erhebt er schwere Vorwürfe gegen die Königsfamilie.

  6. 13. Februar 2026
    Der „Daily Mirror“ serialisiert Myers' Buch

    US- und britische Medien berichten über die „toxische“ Atmosphäre und Meghans „forsches“ Auftreten.

  7. 26. August 2026
    Rückkehr nach Großbritannien

    Harry und Meghan kommen mit ihren Kindern zurück; eine Rückkehr als arbeitende Royals bleibt ausgeschlossen.

Alte Zitate, neue Rückkehr

Der Bericht vom 8. September 2026 fällt in eine bestimmte Phase: die Rückkehr von Harry und Meghan nach Großbritannien am 26. August 2026. Die beiden verbringen dort laut dem Bericht längere Zeit außerhalb Londons, ihre Kinder Archie und Lilibet gehen seit September in England zur Schule.

Eine Rückkehr als arbeitende Royals oder in eine royale Residenz schließt das Paar weiterhin aus – laut Bericht „keine Option“. Damit rückt das Verhältnis zwischen Meghan und Kate erneut in den Fokus; für die Frage einer Annäherung verweist der Beitrag auf einen älteren Bericht: Meghan fordert von Kate einen Vertrauensbeweis.

Demnach hatte promiflash bereits am 4. September 2026 unter Berufung auf den „National Examiner“ gemeldet, Meghan sei einem besseren Verhältnis nicht abgeneigt, werde aber „vor niemandem zu Kreuze kriechen, schon gar nicht vor Kate“. Grundlage bleiben anonyme Insider – ein Datum oder Dokument für diese Bedingung nennt niemand.

Kritik an den anonymen Quellen

An der Darstellung gibt es deutliche Kritik. Das Portal Feminegra nannte die Auszüge am 16. Februar 2026 „Charakterurteile im Gewand einer Enthüllung“ und formulierte die Kritik an den anonymen Buchquellen: Sie stützten sich ausschließlich auf Quellen „ohne Namen, Daten oder Dokumente“.

Feminegra ordnet die Veröffentlichung als Ablenkungsmanöver ein: Immer wenn Kritik an Prinz Andrews Epstein-Verbindungen aufkomme, folge eine neue Runde negativer Sussex-Schlagzeilen. Meghan hat die Bullying-Vorwürfe, die im Buch eine zentrale Rolle spielen, stets bestritten.

Eine offizielle Stellungnahme von William, Kate, Harry, Meghan oder dem Kensington-Palast zu den Aussagen über die „toxische“ Atmosphäre gibt es nicht. Auch dass es sich um ein halbes Jahr alte Buchauszüge handelt, spielt in der aktuellen Berichterstattung kaum eine Rolle – britische Medien griffen sie im September 2026 erneut auf, eingebettet in die Rückkehr des Paares.

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Entschieden ist nichts. Solange der Palast und die Sussexes die Aussagen nicht kommentieren und die Bedingung Meghans allein auf anonymen Insidern beruht, bleibt offen, ob eine Annäherung überhaupt möglich ist – und wer den ersten Schritt macht.