Herzogin Meghan (45) macht ihrer Schwägerin Prinzessin Kate (44) nach der Rückkehr nach Großbritannien eine klare Ansage: Sie ist offen für eine Annäherung – aber nur, wenn Kate den ersten Schritt geht und sich ihr Vertrauen verdient. Das berichtet das US-Boulevardblatt National Examiner, über das unter anderem Promiflash und mehrere US-Medien berichten.
Dem Bericht zufolge will Meghan zwar „auf besserem Fuß“ mit Kate stehen, aber nicht um jeden Preis. Eine anonyme, dem Paar nahestehende Quelle sagt: „Meghan wird vor niemandem zu Kreuze kriechen, schon gar nicht vor Kate.“ Aus Meghans Sicht sei nun Kate am Zug: Sie habe das Gefühl, Kate müsse sich zuerst ihr Vertrauen zurückverdienen.
Alle Aussagen stammen aus anonymen Quellen; weder der Kensington-Palast noch Vertreter der Sussexes haben sich offiziell zu einer möglichen Annäherung geäußert.
Rückkehr nach sechs Jahren Kalifornien
Prinz Harry (41), Meghan und ihre Kinder Archie (7) und Lilibet (5) waren am 26. August 2026 nach über sechs Jahren in Kalifornien in Großbritannien gelandet. Die Kinder sollen diesen Monat in einer britischen Schule beginnen; Wohnsitz und Schule hält die Familie privat.
Schon vor der Ankunft gab es Warnungen aus Meghans Umfeld vor der Rückkehr. Medienberichten zufolge richtet sich das Paar nun im Promi-Hotspot Cotswolds ein; die Häuser in Montecito und Portugal bleiben erhalten. König Charles III. wurde am 16. August über die Pläne informiert. Im Juli 2026 gab es ein Highgrove-Treffen mit dem König und Königin Camilla – das erste Mal seit vier Jahren, dass Charles Meghan, Archie und Lilibet sah.
Meghans Forderung: Kate soll zuerst ihr Vertrauen zurückgewinnen
Wie der Bericht über Meghans Annäherungsbedingung ausführt, zitiert der National Examiner eine Quelle, wonach Meghan Kate zumindest mitverantwortlich für die belastenden Gerüchte über sie macht: „Es ist kein Geheimnis, dass Meghan glaubt, Kate sei mitverantwortlich für einige der Gerüchte über sie gewesen; wenn nicht direkt, dann hat sie zumindest nicht für sie Partei ergriffen.“
Die Herzogin leide demnach bis heute an „viel PTBS“ wegen des angeblichen Mobbings, das sie erlebt habe, als sie das letzte Mal nahe der royalen Familie lebte. Deshalb sei sie mit „sehr starken Grenzen“ nach Großbritannien gekommen, um sich und ihre Familie zu schützen. Eine Versöhnung erzwingen wolle sie nicht – die Initiative müsse von Kate ausgehen.
Kates und Williams Reaktion: bewusst zurückhaltend
Prinzessin Kate und Prinz William haben die Rückkehr bislang nicht öffentlich kommentiert. Das geht aus einem Exklusivbericht über Kates Zurückhaltung des People-Magazins hervor. Einer Quelle, die dem Paar nahesteht, zufolge gehen die beiden „vorsichtig“ vor und widerstehen jeder „Kurzschlussreaktion“: „Sie beobachten die Lage. Es ist privat – sie haben nicht das Gefühl, etwas sagen oder nach außen demonstrieren zu müssen.“
Eine Versöhnung werde „ein langsamer Prozess“ sein: „Da ist ein tiefes Gefühl des Verrats.“ Ein Palast-Insider verwies darauf, dass William und Kate in den vergangenen Jahren viel durchgemacht hätten, darunter Kates Krebsdiagnose; im Januar 2025 hatte sie ihre Remission verkündet. Ihre Prioritäten seien die royalen Pflichten, die drei Kinder und Kates Gesundheit.
Die Brüder William und Harry sollen laut People seit Jahren „keinen Kontakt“ mehr haben. Gleichzeitig lehnen Charles und William Harrys Rückkehr in royale Pflichten ab.
Die lange Vorgeschichte des Zerwürfnisses
Das Verhältnis von Kate und Meghan galt anfangs als herzlich: Beim ersten Treffen im Kensington-Palast soll Meghan der jungen Prinzessin Charlotte viel Aufmerksamkeit geschenkt haben, während Kate ihre Unterstützung anbot. Doch schon wenige Monate nach der Hochzeit 2018 mehrten sich Berichte über Spannungen.
Chronologie des Zerwürfnisses
- Ca. 2016/2017Erstes Treffen im Kensington-Palast
Kate und Meghan begegnen sich herzlich; Meghan schenkt Charlotte viel Aufmerksamkeit.
- Mai 2018Hochzeit und erste Spannungen
Nach der Traumhochzeit berichten Medien über den Streit um die Brautjungfernkleid-Anprobe.
- März 2020Distanzierter Commonwealth-Auftritt
Beide Paare wirken beim Gottesdienst auffallend distanziert; sie reisen getrennt an und ab.
- März 2021Oprah-Interview
Nach dem Interview soll Kate das Paar für nicht vertrauenswürdig halten.
- Mai 2025Harrys Versöhnungswunsch
Harry sagt der BBC, er wünsche sich Versöhnung mit seiner Familie.
- Juli 2026Highgrove-Treffen
Harry und Meghan treffen König Charles und Königin Camilla; erstmals seit vier Jahren sieht Charles Meghan und die Kinder.
- 26. August 2026Rückkehr nach Großbritannien
Die Familie landet für einen längeren Aufenthalt in England.
Wie es weitergeht
Prinz Harry hatte bereits im Mai 2025 gegenüber der BBC seinen Wunsch nach Versöhnung mit seiner Familie bekräftigt und gesagt, es habe keinen Sinn, weiter zu kämpfen. Zwischen den Brüdern William und Harry soll es laut People seit Jahren allerdings keinen Kontakt mehr geben.
Mit der Rückkehr der Sussexes werden Begegnungen mit Kate und William unvermeidlich. Wie die ersten Begegnungen zwischen den Schwägerinnen ausfallen, ist unklar. Die Frage, wer den ersten Schritt macht, wird zur Belastungsprobe.
