Königin Camilla (79) will Prinz Harry (41) dessen Angriffe aus dem Enthüllungsbuch „Spare“ nie verzeihen – und ihm nach Möglichkeit gar nicht erst gegenübertreten. Das behauptet ein namentlich nicht genannter Insider aus dem Umfeld der britischen Königsfamilie gegenüber dem Magazin Closer.
Der Insider sagt, die Königin sei „gegen jede Art von Rückkehr“ des Herzogs von Sussex – „selbst für einen freundlichen Besuch“. Sie wolle ihm „nicht von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, geschweige denn ihm irgendeine Form von Vergebung oder Gnade zeigen“.
Aufgegriffen wurde der Bericht am 12. September 2026 vom britischen Express, der über die unversöhnliche Haltung im Palast berichtet. Am 14. September verbreiteten ihn deutsche Portale wie Promiflash, tz.de und HNA. Offiziell bestätigt ist davon nichts: Der Palast äußert sich zu solchen Behauptungen grundsätzlich nicht.
Der Insider: „Wolf im Schafspelz“
Der anonyme Gewährsmann zeichnet ein hartes Bild: Camilla halte Harry inzwischen für einen „Wolf im Schafspelz“, der „Stress und Drama“ mitbringe. Seine Aussagen seien „äußerst unfreundlich“ gewesen, und sie verzeihe nicht leicht.
Die Königsfamilie lasse „Elefanten wie Kurzzeitgedächtnis-Genies aussehen“, behauptet der Insider in dem Bericht über den „Wolf im Schafspelz“. Hinter der Ablehnung stehe auch Sorge: Jeder Kontakt des Königs mit Harry sei „nur schlecht für seine Gesundheit und für die Familie als Ganzes“.
Charles III. (77) ist an Krebs erkrankt. Harry wäre demnach „gut beraten, Camilla weit fernzubleiben“, falls er eine Einladung zurück nach Großbritannien erhält. Eine Rückkehr in royale Pflichten ist damit ohnehin nicht verbunden – König Charles ließ am 7. September 2026 per Brief des Lord Chamberlain an Regierung und Militär klarstellen, dass Harry und Meghan weiterhin keine arbeitenden Royals sind und wie Privatpersonen behandelt werden.
„Spare“ als Auslöser
Der Auslöser liegt dreieinhalb Jahre zurück. In seinen im Januar 2023 erschienenen Memoiren „Spare“ verglich Harry seine Stiefmutter mit einer „bösen Stiefmutter“ und warf ihr vor, über Jahre eine Kampagne verfolgt zu haben, die auf die Ehe mit Charles und letztlich auf die Krone abzielte.
Über sein Verhältnis zu Camilla schrieb er: „Ich habe komplizierte Gefühle dabei, ein Stiefelternteil zu bekommen, von dem ich dachte, es habe mich kürzlich auf seinem persönlichen PR-Altar geopfert.“ Seine erste Begegnung mit ihr beschrieb er wie eine „Injektion“: „Schließen Sie die Augen, dann spüren Sie es nicht einmal.“ Er habe seinen Vater zudem gebeten, Camilla nicht zu heiraten.
In Interviews, unter anderem bei Anderson Cooper in der CBS-Sendung „60 Minutes“, nannte Harry Camilla „gefährlich“. Nach Erscheinen des Buches berichteten Medien, Camilla sei „verletzt“ gewesen; ein Vertrauter sagte damals: „Natürlich belastet es sie, natürlich tut es weh.“ Auf die Frage, warum seine Stiefmutter gefährlich gewesen sei, sagte er:
„Das machte sie gefährlich wegen der Verbindungen, die sie innerhalb der britischen Presse knüpfte. Und es gab eine offene Bereitschaft auf beiden Seiten, Informationen zu tauschen.“
Lächeln und Tee auf Highgrove
Nach außen sah es im Juli 2026 nach Entspannung aus. Harry reiste mit Herzogin Meghan und den Kindern Archie und Lilibet für fünf Tage nach Großbritannien. Am 10. Juli 2026 empfingen Charles und Camilla die Familie auf Highgrove House in Gloucestershire – für den Monarchen das erste persönliche Wiedersehen mit seinen Enkelkindern seit 2022.
Camilla soll ihren Stiefsohn mit einem Lächeln empfangen und ihm Tee angeboten haben. Offene Vorwürfe gab es nicht, die Konflikte rund um „Spare“ wurden offenbar nicht direkt angesprochen. Der freundliche Empfang wirkte nach außen wie ein Zeichen guten Willens – an Camillas persönlicher Verletzung durch das Buch habe er laut der nun verbreiteten Darstellung aber nichts geändert.
Ultimatum oder Unterstützung?
Die Berichterstattung widerspricht sich. Radar Online meldete ein angebliches Ultimatum Camillas an den erkrankten König – „er oder ich“. Es mache sie „krank im Magen“, dass Harry und Meghan „zurückmarschieren, als wäre nie etwas passiert“. The News, Geo.tv und Yahoo griffen diese Darstellung auf.
Andere Quellen zeichnen das Gegenteil. Die Royal-Kommentatorin Meredith Constant sagte Fox News Digital, Camilla werde „für ihren Mann ein gutes Gesicht aufsetzen“, während Charles an der Beziehung zu seinem jüngeren Sohn arbeite. Sie habe „weit größere Stürme überstanden“ als den Sussex-Umzug 2020 oder Harrys Buch.
Yahoo berichtete, Camilla habe Charles sogar ermutigt, offen für eine Reparatur der Beziehung zu bleiben. Harry selbst soll noch vor dem 30. Todestag seiner Mutter Diana ein Friedensangebot an William und Kate planen.
Rückkehr, Warnschuss und offene Fragen
Die Rückkehr der Sussexes hat die Gemengelage zusätzlich aufgeladen. König Charles ließ am 7. September 2026 per Brief des Lord Chamberlain an Regierung und Militär klarstellen, dass Harry und Meghan weiterhin keine arbeitenden Royals sind und wie Privatpersonen behandelt werden. Ein Sprecher der beiden sagte, sie seien „ein wenig überrascht“ gewesen, nicht vorab informiert worden zu sein.
Der Scottish Daily Express berichtete unter Berufung auf die Kolumne „Ephraim Hardcastle“ im Daily Mail, Camilla sei „einflussreich dabei“ gewesen, Harry und Meghan „an ihren Platz nahe dem unteren Ende der royalen Hackordnung zu erinnern“ – ein „Warnschuss über die Sussex-Bögen“.
Von „Spare“ bis zur Berichtswelle im September 2026
- Januar 2023Harrys Memoiren „Spare“ erscheinen
Harry vergleicht Camilla mit einer „bösen Stiefmutter“ und wirft ihr eine Kampagne in Richtung Ehe und Krone vor.
- Januar 2023Harry nennt Camilla „gefährlich“
Im CBS-Interview mit Anderson Cooper begründet er das mit ihren Kontakten zur britischen Presse.
- 10. Juli 2026Wiedersehen auf Highgrove
Harry, Meghan, Archie und Lilibet treffen Charles und Camilla; Camilla empfängt Harry lächelnd und bietet ihm Tee an.
- August/September 2026Rückkehr nach Großbritannien
Nach sechs Jahren in den USA ziehen Harry und Meghan mit ihren Kindern zurück nach England.
- 7. September 2026Klarstellung aus dem Palast
Ein Lord-Chamberlain-Brief hält fest, dass die Sussexes keine arbeitenden Royals sind; sie zeigen sich überrascht.
- 12. September 2026Express greift Closer-Bericht auf
Ein Insider behauptet, Camilla werde Harry „niemals verzeihen“.
- 14. September 2026Deutsche Medien und ein Ultimatum
Promiflash, tz.de und HNA verbreiten den Bericht; Radar Online meldet ein angebliches Ultimatum Camillas an Charles.
Ob es in den kommenden Wochen zu einem weiteren Treffen kommt, hängt an der Gesundheit des Königs und an der Frage, ob Harry erneut nach Großbritannien reist. Der anonyme Insider hat dazu nur eine Empfehlung: Harry solle Camilla fernbleiben.
