Suki Waterhouse will ihre Tochter zum Nepo-Baby machen
Suki Waterhouse (34) sagt, sie würde ihre zweijährige Tochter mit eigenen Kontakten ins Showgeschäft bringen – und erschrickt hinterher über genau diesen Satz. Andere Promi-Eltern wie Emily Blunt sagen öffentlich das Gegenteil.
Mit einem Satz hat Suki Waterhouse (34) ihre eigene Offenheit offenbar selbst erschreckt. Auf die Frage, ob sie ihrer Tochter jemals von einer Karriere in der Unterhaltungsbranche abraten würde, antwortete die britische Sängerin, Schauspielerin und frühere Model ohne Zögern – und legte ungefragt nach.
„Warum sollte ich ihr davon abraten? Ich würde sie so richtig zum Nepo-Baby machen. Oh nein. Warum habe ich das nicht einfach für mich behalten?“
Suki Waterhouse, Sängerin, Schauspielerin und früheres Model
Direkt nach dem Satz folgte ein erschrockenes Lachen – korrigiert oder relativiert hat Waterhouse die Aussage danach nicht. Anlass des Gesprächs war ihr drittes Album „Loveland“, das im Juli 2026 erschien; nachzulesen ist die Passage im Nylon-Interview zur Fashion Issue, das am 9. September 2026 veröffentlicht wurde.
Waterhouses Tochter ist heute zwei Jahre alt. Sie kam im März 2024 zur Welt, zwei Tage nach Fertigstellung des zweiten Albums ihrer Mutter. Der Name des Kindes wurde bis heute nicht öffentlich bekannt gegeben. Vater ist Robert Pattinson (40), mit dem Waterhouse seit 2018 zusammen und inzwischen verlobt ist. Das Paar gilt als ausgesprochen privat.
Ein Satz gegen den Reflex der Branche
In Hollywood ist es üblich, Kinder aus dem Blitzlicht herauszuhalten, und mehrere Promi-Eltern sagen öffentlich, sie würden ihrem Nachwuchs von der Branche abraten – etwa Emily Blunt und Jason Momoa. Waterhouse positioniert sich mit ihrer Antwort bewusst anders: Sie würde ihre Kontakte einsetzen. The Cuts Kommentar zu Waterhouses Offenheit hält trocken fest: „Wissen Sie was? Völlig in Ordnung!“ – und fragt, ob ein Elternteil in ihrer Lage wirklich anders handeln würde.
Der Begriff „Nepo-Baby“ leitet sich von Nepotismus ab, der ungerechtfertigten Bevorzugung von Verwandten. Kinder berühmter und gut vernetzter Eltern bekommen viele Türen geöffnet; treten sie in deren Fußstapfen, haftet ihnen die Zuschreibung an. Viele so bezeichnete Stars wehren sich gegen den Vorwurf. Für Waterhouses Tochter dürfte es mit dieser Argumentation schwer werden, sollte sie sich je für eine Showbiz-Karriere entscheiden – so ordnete es der Spiegel ein, Waterhouse würde den Status ihrer Tochter als Nepo-Baby „regelrecht melken“.
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Privat ja – nur nicht beim Berufswunsch
Ganz widerspruchsfrei ist Waterhouses Haltung nicht. An anderer Stelle verteidigt sie die Privatsphäre ihrer Tochter energisch: Man könne „so viel seines Lebens privat zu halten wie möglich“ – sie wolle nicht, dass jemand das Kind auf der Straße erkenne, „es ist eine Sicherheitsfrage“. Auch die Gegend in Los Angeles hat die Familie nach ihren Worten unter anderem wegen des „pap thing“ verlassen.
Die berufliche Zukunft ihrer Tochter lässt Waterhouse ausdrücklich offen: „Was, wenn sie eine richtig coole Wissenschaftlerin werden will? In zwanzig Jahren sehen wir, ob sie überhaupt in die Öffentlichkeit will.“ Zugleich räumte sie ein, die Kleine sei „leider ziemlich theatralisch“ veranlagt – ein Befund, der zu ihrer eigenen Ankündigung passt.
Pattinson beschreibt die Vaterschaft als Einschnitt. Dem Magazin Icon sagte er, er habe „so viel mehr Geduld“ und genieße es, Zeit mit Babys zu verbringen; gegenüber GQ sprach er davon, dass sich seine Körperchemie verändert habe und er nicht länger als zehn Tage von seinem Kind getrennt sein könne, ohne körperlichen Schmerz zu empfinden. In Venedig erklärte er, wie ihm sein Baby vier Filme ermöglichte.
Von der Album-Promo zur weltweiten Welle
Innerhalb eines Tages griffen internationale Medien die Aussage auf: Variety, The Hollywood Reporter, The Cut, Yahoo Style und The News International berichteten. Im deutschsprachigen Raum folgten der Spiegel am 10. September und Promiflash am 11. September. Eine Korrektur oder Relativierung hat Waterhouse bislang nicht nachgereicht.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Erst am 8. September waren Waterhouse und Pattinson in Venedig gemeinsam über den roten Teppich gegangen, der gemeinsame Auftritt in Venedig mit Kuss und stehenden Ovationen. Zwei Tage später erschien das Nylon-Interview, das ihre Tochter zum Thema macht – und damit auch Pattinson, einen der größten Stars Hollywoods („Twilight“, „The Batman“, „Mickey 17“).
Waterhouse, Pattinson und die Ankündigung
2018
Waterhouse und Pattinson werden ein Paar
März 2024
Geburt der gemeinsamen Tochter
Zwei Tage nach Fertigstellung von Waterhouses zweitem Album.
Juli 2026
Waterhouses drittes Album „Loveland“ erscheint
9. September 2026
Das Nylon-Interview erscheint
Waterhouse sagt, sie würde ihre Tochter „so richtig zum Nepo-Baby“ machen.
10./11. September 2026
Internationale Medien greifen die Aussage auf
Unter anderem Variety, The Hollywood Reporter und der Spiegel; Promiflash berichtet auf Deutsch.
Waterhouse hat ihrer Tochter ein Fenster von rund zwanzig Jahren gelassen, um selbst zu entscheiden. Offen bleibt bis dahin, ob sie ihre Aussage bei nächster Gelegenheit wiederholt oder doch abschwächt – und ob Pattinson, der die Familie sonst konsequent abschirmt, zu dieser Ankündigung überhaupt etwas sagt.