Zwei Kennenlerntage an der neuen britischen Privatschule im Cotswolds – dann nahmen Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) wieder heraus. Offizieller Grund: Sicherheitsbedenken auf dem Schulweg. Die US-Moderatorin Megyn Kelly (55) hält diese Begründung für eine Lüge.
Kelly äußerte ihre Zweifel im Gespräch mit dem australischen Moderator Paul Murray. Belege für ihren Verdacht nannte sie nicht – weder Angaben der Schule noch Aussagen aus dem Umfeld der Familie. Sie verknüpft ihn mit der Frage, wie das Paar seit Jahren öffentlich auftritt, wie der Express über Kellys Lügen-Vorwürfe berichtet.
„Es sei denn, das ist alles eine große Lüge und in den ersten beiden Tagen haben sie nicht genug Aufmerksamkeit bekommen und eine andere Schule gefunden, an der sie sich wie größere Fische in einem kleineren Teich fühlen werden.“
Ein Sprecher des Paares erklärte dagegen, die Entscheidung für den Schulwechsel der Kinder sei nach Gesprächen mit dem Sicherheitsteam der Familie über die praktische Umsetzung der bisherigen Regelungen gefallen. Die Eltern bleiben allen Lehrkräften und Mitarbeitern für die Liebe, Fürsorge und Mühe dankbar. Diese Entscheidung sollte in keiner Weise als Reflexion über die Schule verstanden werden.
45 Minuten durch den Berufsverkehr
Nach Angaben des Blicks zum Schulweg und den Sicherheitsbedenken war die Strecke zwischen dem neuen Wohnsitz im Cotswolds und der Schule rund 45 Minuten lang, führte mitten durch dichten Berufsverkehr, und ein Zwischenfall machte das Fahren im Konvoi schwer. Die private Leibwache konnte nicht garantieren, dass das Begleitfahrzeug jederzeit nah am Wagen mit den Kindern bleibt. Auch die tägliche Wiederholung derselben Route galt als Risiko – der tägliche Schulweg als größte Sorge war bereits vor dem Schulwechsel ein Thema.
Die Schule selbst war während der Sommerferien überprüft worden; der tatsächliche Weg ließ sich erst am ersten Schultag bewerten. Laut Hello und Associated Press lag es nicht an der Schule, sondern an Entfernung und Verkehr – die Kinder hatten sich dort wohlgefühlt. Schon zum Schuljahresbeginn hatten Eltern verschärfte Fotoregeln an der Cotswolds-Schule erhalten. An der neuen Schule absolvierten Archie und Lilibet am 14. September 2026 bereits einen Schnuppertag.
Kellys zweite Front: Grifter und Ruhmsucht
In derselben Woche hatte Kelly das Paar in ihrer eigenen Show attackiert: „Man reißt Kinder nicht einfach heraus und schickt sie auf eine andere Schule, ohne es wirklich durchdacht zu haben“, sagte sie in einer von The Blast dokumentierten Diskussion. Den Eltern unterstellte sie ein „Streben nach Ruhm und Relevanz“. Belege dafür legte sie nicht vor; andere Berichte führen an, das Paar wolle den Kindern die britische Herkunft näherbringen.
Kelly nannte Harry und Meghan „narzisstische Grifter“, die glaubten, die ganze Welt drehe sich um sie. An Harry gerichtet spottete sie, er werde die Freigabe des Königs nie erhalten, „weil er der König ist und du ein Verlierer von Deal or No Deal bist“. Ihr zweiter Vorwurf zielt auf den Widerspruch zwischen der Privatsphäre-Rhetorik des Paares und seinem öffentlichen Auftreten.
„In den vergangenen sechs Jahren haben sie versucht, uns allen zu erzählen, dass sie nur Privatsphäre wollen. Das ist eine Lüge. Wir alle wussten, dass es eine Lüge war.“
Auslöser für diesen Teil der Kritik war ein Schreiben, das am 7. September 2026 im Namen von König Charles III. ausgegeben wurde. Es ordnet Harry und Meghan als nicht arbeitende Royals ein, deren Position „wie die von Privatpersonen“ sei. Die Sussexes lehnten den Begriff „private citizens“ ab und wollten als „public figures“ bezeichnet werden. Die Moderatorin Kinsey Schofield hielt dem Paar entgegen: „Man kann nicht ständig die Publizitätsmaschine füttern und sich dann über mangelnde Privatsphäre beschweren.“
Harrys Kampf um Personenschutz
Der Schulwechsel fällt in einen seit Jahren laufenden Streit. Seit Harry und Meghan 2020 ihre royalen Pflichten niederlegten, genießen sie in Großbritannien keinen automatisch staatlich finanzierten Polizeischutz mehr. Harry prozessierte ab September 2021 vergeblich für die Wiederherstellung; im Mai 2025 verlor er vor dem Berufungsgericht. Das zuständige Gremium RAVEC prüft den Fall erneut und hat Details zum Tagesablauf der Familie angefordert – einschließlich der Schulfahrten.
Von der Rückkehr nach Großbritannien zur Abmeldung nach zwei Tagen
- März 2020Rückzug aus dem Königshaus
Harry und Meghan legen ihre royalen Pflichten nieder und ziehen in die USA – damit verlieren sie den automatischen staatlich finanzierten Polizeischutz in Großbritannien.
- September 2021Harry klagt
Harry beginnt seinen Rechtsstreit um die Wiederherstellung des Personenschutzes.
- Mai 2025Niederlage in der Berufung
Harry verliert den Streit vor dem Berufungsgericht.
- 26. August 2026Ankunft in England
Harry, Meghan, Archie und Lilibet kommen in Großbritannien an und richten sich im Cotswolds ein.
- 7. September 2026Schreiben im Namen des Königs
Ein per Lord Chamberlain veröffentlichtes Schreiben ordnet Harry und Meghan als nicht arbeitende Royals ein, deren Position „wie die von Privatpersonen“ sei.
- 8. September 2026Erster Schultag
Archie und Lilibet beginnen das Schuljahr an einer renommierten Privatschule im Cotswolds.
- 10./11. September 2026Rückzug nach zwei Kennenlerntagen
Sicherheitsbedenken auf dem rund 45-minütigen Schulweg durch dichten Verkehr führen zur Abmeldung.
Der frühere Palastsprecher Dickie Arbiter vermutet hinter dem Schulwechsel ein taktisches Manöver, um Druck im Kampf um dauerhaften Personenschutz aufzubauen – Belege dafür gibt es nicht. Bestätigt ist dagegen: Die Sicherheitsbewertung des Schulwegs war der Auslöser des Wechsels, und die Namen der alten und der neuen Schule halten Harry und Meghan aus Sicherheitsgründen zurück. Offen bleibt, ob RAVEC dem Paar dauerhaften Schutz zubilligt – und ob Kelly ihre Vorwürfe irgendwann belegt. Bis dahin tragen Archie und Lilibet die Folgen: Nach zwei Kennenlerntagen mussten sie Lehrkräfte und Mitschüler erneut wechseln.
