Kate will Versöhnung mit Harry, William lehnt sie weiter ab
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Britische Royals

Kate will Versöhnung mit Harry, William lehnt sie weiter ab

Eine YouGov-Umfrage ergab, dass 58 Prozent der Briten eine Versöhnung von William und Harry wünschen. Nur 32 Prozent halten sie für möglich.

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Zwischen Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) steht ein Streitthema, das nicht verschwindet: Prinz Harry (42). Kate wünscht sich eine Versöhnung der Brüder, William verweigert sie – über genau diesen Gegensatz wird in der Forest Lodge einem Bericht zufolge offen gestritten.

Der Bericht über den Zoff wegen Harry vom 3. Oktober beschreibt eine Ehe unter Daueranspannung. Darin gilt Kate als Verfechterin familiärer Harmonie, die auf Harry zugehen würde. William dagegen soll jede Annäherung stur ablehnen und die ausgestreckte Hand seines Bruders nicht annehmen.

Eine anonyme Palastquelle schildert die Lage in dem Bericht so: „William und Kate bleiben als Paar stark, aber die Anspannung zeigt sich. Harrys Treffen mit Charles hat alte Wunden wieder aufgerissen. Kate würde gerne eine Form von Frieden sehen, aber William ist fest.“ Diese Meinungsverschiedenheit über den Kurs gegenüber Harry gilt der Quelle als wiederkehrendes Streitthema des Paares.

Ein sehr, sehr kalter Krieg

Öffentlich ist von Ehekrach nichts zu sehen – belegbar ist die Eiszeit zwischen den Brüdern. Die britische Historikerin Amanda Foreman beschreibt sie nicht als offenen Angriff, sondern als Zustand. Ihre Formulierung macht sichtbar, wie weit sich die beiden entfernt haben.

„Im Moment hat es sich von einem heißen Krieg zu einem sehr, sehr kalten Krieg entwickelt.“
Amanda Foreman, britische Historikerin

Für das Paar in der Forest Lodge heißt das: Es gibt keinen Verhandlungspartner, auf den Kate einwirken könnte. Der Konflikt hängt nicht an einem einzelnen Vorfall, sondern an einer Haltung, die William nicht aufgeben will. Genau dort setzt der Streit an, den der Bericht beschreibt.

Von der Megxit-Zeit bis zur Rückkehr

Die Vorgeschichte reicht Jahre zurück. Seit Harry und Meghan im Januar 2020 ihren Rückzug als senior arbeitende Royals verkündeten und nach Kalifornien zogen, wurde der direkte Kontakt der Brüder zunehmend seltener; als letzter gemeinsamer öffentlicher Auftritt gilt das Begräbnis von Queen Elizabeth II. am 19. September 2022.

Bei der Krönung von König Charles III. im Mai 2023 standen beide in der Westminster Abbey, ohne sichtbaren Austausch. 2024 folgten die Krebsdiagnose des Königs und Kates eigene Erkrankung, wegen der sie sich zeitweise aus der Öffentlichkeit zurückzog.

Im Juli 2026 traf Charles Harry, Meghan und die Kinder – eine Annäherung zwischen Vater und Sohn. Am 26. August kehrten die Sussexes dauerhaft nach Großbritannien zurück und leben seither in den Cotswolds. Am 8. September begleiteten William und Kate ihren Sohn George zum ersten Schultag in Eton.

Die Eiszeit zwischen William und Harry

  1. Januar 2020
    Rückzug als senior Royals

    Harry und Meghan verkünden den Ausstieg aus den royalen Pflichten und ziehen nach Montecito in Kalifornien.

  2. 19. September 2022
    Letzter gemeinsamer Auftritt

    Beim Begräbnis von Queen Elizabeth II. stehen die Brüder gemeinsam in der Öffentlichkeit – seither gilt der direkte Kontakt als abgebrochen.

  3. Mai 2023
    Krönung ohne Austausch

    Bei der Krönung von König Charles III. in der Westminster Abbey ist kein Gespräch der Brüder zu sehen.

  4. 2024
    Krankheit in der Familie

    König Charles und Prinzessin Kate erhalten Krebsdiagnosen; Kate zieht sich zeitweise aus der Öffentlichkeit zurück.

  5. Juli 2026
    Annäherung zwischen Vater und Sohn

    Charles trifft Harry, Meghan, Archie und Lilibet bei deren Großbritannien-Besuch.

  6. 26. August 2026
    Dauerhafte Rückkehr

    Harry und Meghan kehren nach Großbritannien zurück und leben in den Cotswolds.

  7. 3. Oktober 2026
    Bericht über Ehe-Spannungen

    Das OK!-Magazin berichtet von Streit zwischen Kate und William wegen des Umgangs mit Harry.

Kate hat kaum Einfluss auf die Brüder

Der Eindruck, Kate könne zwischen den Brüdern vermitteln, hält sich seit Jahren. Die Dokumentation „Harry & Meghan: The Return of the Prince“ aus den ABC News Studios zeichnet ein anderes Bild. Der Royal-Autor Omid Scobie sagt darin über ihre Rolle:

„Es gibt immer dieses Gerede, Kate könnte die Friedensstifterin sein, diejenige, die die beiden Brüder wieder zusammenbringen könnte. Wenn ich über die Jahre etwas gelernt habe, dann, dass Kate sehr wenig mit der Beziehung zwischen den Brüdern zu tun hat.“
Omid Scobie, Royal-Autor

Wenn Scobie recht hat, kann Kate den Streit weder entscheiden noch beenden. Deutsche und britische Medien griffen seine Aussage Ende September auf und beschrieben, warum Kate keine Vermittlerin sein soll. Für das Paar heißt das: Der Konflikt lässt sich nicht über Kate lösen.

Ruhe bewahren, weitermachen

Andere Quellen schildern eine bewusst andere Strategie. Palast-Quellen, die unter anderem bei People und RadarOnline zitiert werden, sagen, William und Kate setzten auf die Devise „Ruhe bewahren, weitermachen, den Job erledigen“ und betrachteten Harry und Meghan als Nebenschauplatz.

„Sie betrachten es als Nebenschauplatz und als alte Geschichte.“
Simon Vigar, Royal-Autor

Die Königshaus-Expertin Leontine Gräfin von Schmettow beschreibt die Lage ähnlich: „Es gibt immer noch absolute Funkstille zwischen den beiden Brüdern.“ Dem Bericht zufolge sind seit der Rückkehr der Sussexes im August keine gemeinsamen Termine der beiden Paare bestätigt worden.

58 Prozent wünschen Versöhnung

In einer YouGov-Umfrage unter 2.128 britischen Erwachsenen gaben 58 Prozent an, eine Versöhnung der Brüder zu wünschen. Nur 32 Prozent hielten sie für möglich.

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Für Kate bleibt eine Rolle mit wenig Spielraum: Sie wünscht sich Frieden, ihr Mann will zuerst Vertrauen zurückgewonnen sehen, und auf der anderen Seite stehen ebenfalls Forderungen – Meghans Forderung nach einem Vertrauensbeweis von Kate blieb bislang ohne sichtbare Antwort.

Seit dem Sommer mehren sich zudem Berichte, dass William Frieden mit Harry blockiert, obwohl König Charles sich ein Ende des Streits wünscht. Ob die Ehe den Dauerstreit aushält, entscheidet sich daran, wer sich zuerst bewegt – bis jetzt tut es keiner.