Barack (65) und Michelle Obama (62) feiern ihren 34. Hochzeitstag mit bislang unveröffentlichten Privataufnahmen – und treten damit jenen Scheidungsgerüchten entgegen, die das Paar seit Jahren begleiten. Michelle Obama postete am 3. Oktober eine Videomontage, ihr Mann antwortete mit einem Porträt.
Geheiratet hatten die beiden am 3. Oktober 1992 in Chicago. Der Jubiläumstag selbst ist also kein neues Datum – neu ist, wie offen das Paar ihn in diesem Jahr begeht: mit einem privaten Strandfoto, einem Clip aus Jahrzehnten und zwei Erklärungen, die sich direkt an die Öffentlichkeit richten.
Ein Strandfoto als Beweis
Wie Harper's Bazaar berichtet, enthält der Clip ein Schwarz-Weiß-Foto von der Hochzeit 1992, eine Aufnahme aus einem privaten Moment vor einem Inaugurationsball 2009 und einen Ausschnitt von der Eröffnung des Obama Presidential Center im Jahr 2026. Unterlegt ist die Montage mit Stevie Wonders Hit „As“ von 1976.
Heraus sticht ein bislang unveröffentlichtes Strandbild. Darauf gehen beide barfuß und Hand in Hand am Wasser: Barack Obama mit dunkler Jacke, grauer Hose und weißer Baseballkappe, die weißen Tennisschuhe in der Hand. Michelle Obama trägt eine nudefarbene Strickjacke mit weißen Kreisdetails, eine taupfarbene Hose, einen geknoteten Pferdeschwanz und ein goldenes Haarband.
„Dich zu lieben, wird einfach immer schöner. Alles Gute zum Hochzeitstag, @BarackObama. Auf viele, viele weitere Jahre voller Freude, Lachen und Erinnerungen.“
Die Bildunterschrift liest sich wie eine Antwort an alle, die die Ehe der Obamas schon für beendet erklärt hatten.
Barack Obama antwortet mit einem People-Porträt
Barack Obamas Antwort bestand aus einem einzigen Bild: einem Porträt aus dem gemeinsamen Cover-Shooting für das Magazin People vom Juli 2026. Darauf trägt Michelle Obama ein weißes, asymmetrisches, schulterfreies Kleid und Diamantschmuck.
„Alles Gute zum Hochzeitstag, @MichelleObama! Ich bin immer noch der glücklichste Mann der Welt, weil ich mit dir zusammen sein darf.“
Öffentliche Jubiläumsgrüße sind längst ein eigenes Genre. Auch Schumachers Post zum 31. Hochzeitstag bewegte in diesem Jahr viele Fans.
Die Gerüchte, die nie verstummten
Page Six berichtet, waren die beiden zuvor in Scheidungsgerüchte geraten. Auslöser waren öffentliche Termine, die Barack Obama im Vorjahr ohne seine Frau besuchte – darunter die Trauerfeier für Jimmy Carter und die Amtseinführung von Donald Trump.
Michelles Fernbleiben von der Amtseinführung sei bewusst gewesen, berichtete ein Insider damals. Sie habe sich zu dieser Zeit in einem verlängerten Urlaub in Hawaii befunden. Genau solche Alleingänge befeuerten über Jahre die Spekulationen.
Im Juli 2025 griff das Paar die Gerüchte selbst auf, in einer Folge des Podcasts „IMO“, den Michelle Obama mit ihrem Bruder Craig Robinson moderiert. Als sie einen „sehr, sehr, sehr besonderen Gast“ ankündigte, scherzte Robinson: „Wartet, ihr mögt euch?“ Barack Obama sagte: „Sie hat mich zurückgenommen! Es war eine Zeit lang auf der Kippe.“
In derselben Folge sagte Michelle Obama, es sei einfach schön, im selben Raum zu sein. Würden sie nicht zusammen gesehen, glaubten die Leute sofort, sie seien geschieden. Wie stark die Ehe zum Projektionsfeld geworden ist, zeigt Megyn Kellys Forderung nach einer Scheidung der Obamas.
Von der Kanzlei zur Ehe
Kennen gelernt hatten sich beide 1989 in der Chicagoer Anwaltskanzlei Sidley Austin. Michelle Robinson arbeitete bereits dort und wurde dem Sommerpraktikanten Barack Obama als Beraterin zugeteilt. Von Romantik konnte keine Rede sein: „Ich werde doch nicht mit einem der wenigen schwarzen Sommerpraktikanten ausgehen, Robin. Wie geschmacklos!“, erinnerte sie sich 2018 im US-Fernsehen gegenüber Moderatorin Robin Roberts.
Barack Obama blieb hartnäckig. „Ich fragte sie, ob sie mit mir ausgeht. Sie lehnte ab. Ich fragte weiter. Sie lehnte weiter ab“, sagte er 2007 dem Magazin O. Nach der Verlobung 1991 heirateten sie am 3. Oktober 1992 in der Trinity United Church of Christ in Chicago, die Feier folgte im South Shore Cultural Center.
1998 kam Tochter Malia zur Welt, 2001 folgte Sasha. Was er an seiner Ehe am meisten schätze, sagte Barack Obama 2009 der New York Times, sei, dass sie abseits stehe vom „Unsinn in Washington“ – Michelle gehöre nicht zu diesem Unsinn.
Bei einem Detail gehen die Berichte auseinander: Die meisten nennen die Trauung in der Trinity United Church of Christ und den Empfang im South Shore Cultural Center, ein Portal führt allein das Kulturzentrum als Ort der Zeremonie an.
Die Obamas: Von der Kanzlei zum 34. Hochzeitstag
- 1989Kennenlernen bei Sidley Austin
Michelle Robinson wird dem Sommerpraktikanten Barack Obama in der Chicagoer Kanzlei als Beraterin zugeteilt.
- 1991Verlobung in Chicago
Das Paar verlobt sich.
- 3. Oktober 1992Hochzeit
Trauung in der Trinity United Church of Christ, Feier im South Shore Cultural Center.
- 1998 und 2001Töchter Malia und Sasha werden geboren
Malia kommt 1998 zur Welt, Sasha 2001.
- 2009Barack Obama nennt die Ehe einen Rückzugsort
Der New York Times sagt er, seine Ehe stehe abseits des „Unsinns in Washington“.
- Juli 2025Das Paar adressiert Scheidungsgerüchte im Podcast „IMO“
Barack Obama sagt: „Sie hat mich zurückgenommen! Es war eine Zeit lang auf der Kippe.“
- 3. Oktober 202634. Hochzeitstag mit neuen Privataufnahmen
Michelle Obama postet eine Videomontage, Barack Obama antwortet mit einem Porträt.
Was die Posts nicht beenden
Michelle Obama hat auch jenseits der Jubiläumsposts eingeräumt, dass die Ehe nicht immer leicht war. „So hart es auch war, mit all den Höhen und Tiefen – er hat mich“, sagte sie dem Magazin People.
Offen bleibt damit die Frage, ob die beiden mit diesem Jubiläum die Gerüchte endgültig abgeräumt haben – oder ob der nächste öffentliche Termin, den Barack Obama wieder allein besucht, die Debatte erneut anfacht.
