Ein Haus in Montecito kostet die Sussexes laut Berichten rund eine Million Dollar im Jahr. Eine anonyme Quelle behauptet, Prinz Harry wünsche sich, dass Meghan wieder zum Familieneinkommen beiträgt.
Am 5. Oktober 2026 griffen news.de und BUNTE einen Bericht des australischen Magazins „New Idea“ auf, den zuvor der britische „Express“ verbreitet hatte. Kernaussage: Hinter der entspannten Fassade der Sussexes wachse der finanzielle Druck, und Harry wünsche sich, dass Meghan wieder zum Familieneinkommen beiträgt.
Der anonyme Insider formuliert es deutlich: „Harry wants Meghan to work.“ Der Streit zwischen den beiden sei „a hot topic between them that’s yet to be resolved“ – ein Dauerthema, das noch nicht gelöst ist.
Meghans Alltag zwischen Pilates und Schulglocke
Während Harry zwischen Wohltätigkeitsterminen in Großbritannien, den USA und Kanada pendelt – zuletzt beim Charity-Event der Invictus Games am 25. September und bei einem Fallschirmsprung im kanadischen Cookstown –, hält sich Meghan seit der Rückkehr des Paares laut „Express“ eher im Hintergrund.
Die anonyme Quelle beschreibt ihren Tagesablauf so: ein paar Telefonate für ihre Marke „As Ever“ am Morgen, danach Reformer-Pilates oder Yoga mit Freundinnen, alles rechtzeitig zur Schulglocke, um Archie und Lilibet abzuholen. Sie lebe „den Traum“, Harry halte „die Zügel in der Hand“.
Die F.A.Z. nennt in ihrem Royal-Wochenrückblick vom 5. Oktober 2026 einen anderen Grund für Meghans Zurückhaltung: Sie mache sich „weiterhin rar“, damit sich die Kinder in England und in der neuen Schule gut einleben. Der Bericht von „New Idea“ deutet ihren Rückzug dagegen als berufliche Abstinenz.
Das leer stehende Anwesen in Montecito
Streitpunkt ist die Villa in Montecito im Santa Barbara County. Die Sussexes kauften sie am 9. Juni 2020 für 14,65 Millionen US-Dollar und nahmen dafür ein Darlehen über 9,52 Millionen US-Dollar auf. Das Paar hält an dem Anwesen als Rückfallebene fest und plant laut den Berichten derzeit nicht, es zu verkaufen oder jemanden einziehen zu lassen.
Wie teuer das Leerstehen ist, darüber gehen die Angaben auseinander. „Express“, news.de und BUNTE nennen rund eine Million Dollar pro Jahr allein an Unterhaltskosten. Die „New York Post“ spricht von „weit über 650.000 US-Dollar“ – rund 556.000 Euro – für Steuern, Instandhaltung und Hypothek.
Die „Times“ rechnet mit bis zu 600.000 US-Dollar inklusive Hypothekenraten, Grundsteuer, Versicherung und Personal. Hinzu kämen die Pflege der Außenanlagen und die in Kalifornien zurückgelassenen Hühner der Familie.
t-online nennt mit Verweis auf die „Daily Mail“ mehr als 525.000 Euro laufende Kosten pro Jahr plus mindestens 2,5 Millionen Euro Sicherheitsausgaben in Kalifornien. „Heute.at“ kommt unter Berufung auf „Page Six“ auf drei Millionen US-Dollar Sicherheitskosten und rund sechs Millionen Dollar Fixkosten jährlich.
Zu den Einzelposten zählen 149.668 US-Dollar Grundsteuer im Jahr 2025 und rund 37.566 US-Dollar monatliche Hypothekenrate bei 30 Jahren Laufzeit. Fachleute schätzen den heutigen Wert der Villa laut „New York Post“ auf bis zu 75 Millionen US-Dollar.
Meghan will das Haus nach Angaben anonymer Insider behalten – als Sicherheitsnetz: „Meghan wants to keep it in case things go wrong in the UK.“ Schon früher hatte sie eine Bedingung genannt: regelmäßige Reisen in die USA als Voraussetzung.
Eine weitere Quelle sagt news.de und BUNTE, Harry tue „alles, was er tun kann, um sie über Wasser zu halten“, aber das Paar strapaziere sein Budget mit Montecito. Die „New York Post“ hatte am 29. September 2026 gemeldet, das Anwesen werde weiter gepflegt, es gebe aber keine Pläne, jemanden einziehen zu lassen – „No one is moving in“, laut Page Six über die Pläne für Montecito.
Von Megxit bis Montecito: die Vorgeschichte
- 8. Januar 2020Rückzug als Senior-Royals
Harry und Meghan kündigen den Ausstieg aus den royalen Pflichten und finanzielle Unabhängigkeit an. Die königliche Finanzierung entfällt.
- 9. Juni 2020Kauf des Anwesens
Die Sussexes erwerben die Villa in Montecito für 14,65 Millionen US-Dollar und nehmen ein Darlehen über 9,52 Millionen US-Dollar auf.
- 2020Netflix- und Spotify-Verträge
Ein Fünfjahresvertrag mit Netflix über rund 85 Millionen Euro und ein Spotify-Deal über rund 17 Millionen Euro sollen die Einnahmen sichern.
- Juni 2023Spotify-Vertrag endet vorzeitig
Die Zusammenarbeit wird abgebrochen, der Vertrag laut t-online nur teilweise ausgezahlt.
- 26. August 2026Ankunft in Großbritannien
Die Familie trifft per Privatjet ein, die Kinder sollen ab September zur Schule gehen. Montecito bleibt leer zurück.
- 29. September 2026Kein Einzug geplant
Page Six meldet, niemand ziehe in das Anwesen ein; ein Verkauf sei frühestens in Monaten oder nach einem Probejahr denkbar.
- 5. Oktober 2026Bericht über den Finanzdruck
„New Idea“ und „Express“ berichten über die Geldsorgen und den Wunsch, dass Meghan wieder arbeitet.
Der Ex-Agent sagt es öffentlich
Zu den Geldsorgen kommt ein beruflicher Rückschlag. Ari Emanuel, Chef der Agentur WME, bestätigte in einem Interview mit der „Sunday Times“, dass er Meghan nicht mehr vertritt. Nach Darstellung von hallo-muenchen.de hatte er sie nur rund drei Monate als Agent betreut; die F.A.Z. schreibt von einem Vertrag bei der WME Group, den Meghan vor drei Jahren unterschrieben hatte.
„„Das Großartige ist: Darüber muss ich mir keine Gedanken mehr machen“, sagte Ari Emanuel über die Vertretung Meghans.“
Emanuels Kommentar fällt kühl aus. Eine namentlich nicht genannte Freundin Meghans nannte den Vorgang laut „Express“ „demütigend“ und behauptete, er habe ihr die Lust am Schauspielen genommen. Berichte über eine mögliche Rolle in der dritten Staffel von Guy Ritchies Netflix-Serie „The Gentlemen“ wies Hauptdarsteller Theo James zurück. Daneben kursiert die unbewiesene Deutung, dass Meghan eine Solokarriere ohne Harry plant.
Was hereinkommt – und was das Paar kostet
Nach dem royalen Bruch im Januar 2020 verloren Harry und Meghan die königliche Finanzierung. Seither bestreiten sie ihren Lebensstil aus Verträgen und Erbschaften – die größten Posten auf einen Blick.
Die größten Einnahmen der Sussexes seit 2020
Vertragsvolumina, Vorschüsse und Erbschaften in Millionen Euro
Der Netflix-Vertrag von 2020 hatte ein Volumen von rund 85 Millionen Euro, gilt laut t-online über die Finanzen der Sussexes inzwischen aber als herabgestuft; Entwicklungskosten tragen die Sussexes selbst. Der Spotify-Vertrag über rund 17 Millionen Euro endete im Juni 2023 vorzeitig und wurde nur teilweise ausgezahlt.
Dazu kommen Erlöse aus Harrys Memoiren (rund 16 Millionen Euro), Meghans Kinderbuch-Vorschuss (über 670.000 Euro) und zwei Erbschaften: rund zehn Millionen Euro von Prinzessin Diana und rund acht Millionen Euro aus einem Queen-Trust zu Harrys 40. Geburtstag im September 2024.
Auf der Kostenseite steht laut „Daily Mail“ auch Meghans Lifestyle-Marke „As Ever“: Ihr drohen Verluste von bis zu fünf Millionen US-Dollar, weil viele Produkte unverkauft bleiben. Für ein neues Anwesen in Großbritannien, über das das Paar laut t-online nachdenkt, werden rund neun Millionen Euro fällig; aus dem Umfeld ist von einem Preis „in excess of 12 million pounds“ die Rede. Neben Montecito hält die Familie ein Ferienhaus in Portugal.
Der erste gemeinsame Auftritt seit der Rückkehr fiel auf den 4. Oktober: Mittagessen im „Falkland Arms“ in Great Tew in Oxfordshire – laut F.A.Z. ein bewusst gewählter Ort, lebten sie 2018 doch auf dem Great Tew Estate. Page Six berichtet zudem von Anfangsschwierigkeiten: Die Kinder seien nach zwei Tagen wieder von ihrer ersten Schule genommen worden, Meghans private Telefonnummer sei in einer WhatsApp-Gruppe der Eltern aufgetaucht.
Ob das Paar einen gemeinsamen Weg findet, lässt der Bericht offen. Meghan hält Montecito als Rückfallebene fest, Harry soll das Einkommen der Familie sichern. Eine Entscheidung über Verkauf oder Leerstand dürfte frühestens nach dem ersten Probejahr in Großbritannien fallen.
