Heino erklärt den Kontakt zu Sohn Uwe nach drei Jahren für beendet
Heino hat in der SWR-Talkshow „Nachtcafé“ den Kontakt zu seinem einzigen Sohn Uwe Kramm für beendet erklärt. Sein Vermögen gehört bereits Manager Helmut Werner – Uwe, so Heino, solle „gar nichts“ erben.
Heino (87) hat öffentlich mit seinem Sohn abgeschlossen. In der SWR-Talkshow „Nachtcafé“ sagte der Sänger am 2. Oktober 2026, er habe Uwe Kramm (66) seit dem Tod seiner Frau Hannelore nicht mehr gesehen und nichts mehr von ihm gehört. Auf dem Podium saß auch sein Manager Helmut Werner (42).
Moderiert wurde die Nachtcafé-Ausgabe „Wahnsinn, Familie!“ von Michael Steinbrecher. Auf die Frage nach seinem Sohn antwortete Heino mit einem Satz, der jede Tür zuschlägt:
„Hannelore ist jetzt drei Jahre tot. Und seitdem habe ich meinen Sohn nicht mehr gesehen, nicht mehr gehört, weder Weihnachten noch Geburtstag noch Silvester … Nie gesehen, nichts mehr von ihm gehört. Warum soll ich mich um ihn kümmern? Er hat sich nie um mich bemüht.“
Heino, Schlagersänger
Uwe Kramm ist Heinos einziger leiblicher Sohn. Er wurde 1960 geboren, aus der ersten Ehe des Sängers mit Henriette Heppner. Hannelore Kramm starb im November 2023 im Alter von 81 Jahren – der Kontakt zwischen Vater und Sohn riss laut Heino in dieser Zeit ab.
Der Manager wird Alleinerbe
Sein Vermögen – darunter Immobilien und Musikrechte – hat Heino schon zu Lebzeiten seinem Manager Helmut Werner vermacht. Werner ist Alleinerbe. Über diese Pläne war bereits im Februar 2025 berichtet worden.
Für Heino gehört Werner zur Familie. „Helmut ist ein Sohn für mich geworden. Er liest mir alle Wünsche von den Augen oder vom Mund ab“, sagte der Sänger. Heino lebt heute mit Werner, dessen Frau Nicole und dem gemeinsamen Sohn Lenny in Kitzbühel in den Alpen.
Werner selbst wehrt sich gegen den Eindruck, er habe den Sänger zu der Übertragung gedrängt – und verweist auf die Familie als eigentliche Ursache des Streits:
„Ich habe nicht mit der Pistole da gestanden und habe gesagt: ‚Überschreib mir das‘! Wäre das anders gelaufen, in der Familie, hätte es diese Situation ja gar nicht erst gegeben.“
Helmut Werner, Heinos Manager und Alleinerbe
Die Funkstille begann nach Hannelores Tod
Den Bruch datiert Heino auf den November 2023, den Monat, in dem seine Frau Hannelore starb. Wie der Merkur über die Funkstille nach Hannelores Tod berichtet, besteht seither kein Kontakt mehr zwischen Vater und Sohn.
Heino begründet den Abbruch nicht mit einem einzelnen Vorfall, sondern mit dem Ausbleiben von Kontakt: Sein Sohn habe sich nie um ihn bemüht. Die Funkstille ist kein kurzer Streit, sondern ein Zustand von fast drei Jahren – Heino hat ihn in mehreren Interviews und nun auch im Fernsehen erneuert.
Der Weg zum öffentlichen Bruch
November 2023
Hannelore Kramm stirbt mit 81 Jahren
Mit dem Tod seiner Frau beginnt laut Heino die Funkstille zu Sohn Uwe.
Februar 2025
Berichte über Heinos Erbe
Es wird bekannt, dass Heino sein Vermögen Manager Helmut Werner vermachen will; Werner ist Alleinerbe.
März 2026
Heino nennt Uwe die größte Enttäuschung
Im „Bild“-Interview sagt Heino, sein Sohn solle „gar nichts“ erben. Uwes Ehefrau Vera widerspricht.
2. Oktober 2026
Auftritt im SWR-„Nachtcafé“
Heino bekräftigt den Kontaktabbruch und nennt Werner einen Sohn und seine neue Familie.
Heino rechnete schon im März mit seinem Sohn ab
Der Ton hat sich über Monate verschärft. Schon im März 2026 sagte Heino der „Bild“-Zeitung, sein Sohn sei „die größte Enttäuschung meines Lebens“; Uwe habe „es zu nichts gebracht, obwohl ich ihn immer unterstützt habe“. Erben solle Uwe „gar nichts“.
Uwes Ehefrau Vera Kramm wies diese Darstellung damals gegenüber „Bild“ zurück. Seither ist es der Vater, der öffentlich über den Bruch spricht.
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Der Konflikt in aller Öffentlichkeit
Heino trägt seine Konflikte seit Monaten öffentlich aus. Ende August 2026 drohte er bei den Dreharbeiten zum Serien-Pilotfilm „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“ mit Abbruch, der Streit um einen gegenderten Filmtitel eskalierte.
Über seinen Sohn sagte Heino in derselben Sendung, er wolle keinen Kontakt mehr:
„Inzwischen habe ich kein Interesse mehr an einem Kontakt zu ihm. Ich habe eine neue Familie, er wäre ein Störfaktor.“
Heino, Schlagersänger
Offen bleibt, ob Uwe Kramm sich zu den Fernsehaussagen seines Vaters äußert – bis Redaktionsschluss lag keine Reaktion vor. Fast drei Jahre nach Hannelores Tod steht der Bruch damit unverändert.