Promi Big Brother schickt fünf von zehn Kandidaten in den Garten
Zehn Kandidaten durften sich bei „Promi Big Brother“ ihren Platz an der Tafel selbst aussuchen. Erst danach verriet Jochen Schropp, dass der Sitzplatz über Haus oder Garten entscheidet – fünf Promis landeten bei 13 Grad im Garten.
Ein Sitzplatz an einer langen Tafel hat am Montagabend entschieden, wer bei „Promi Big Brother“ fortan im Whirlpool sitzt – und wer bei 13 Grad in einer alten Gartenhütte schläft. Zehn der 14 Kandidaten der 14. Staffel durften in der Auftaktfolge am 5. Oktober live auf Sat.1 und Joyn ihren Platz selbst wählen.
Sie taten es, ohne zu ahnen, was der Platz bedeutet. Erst als alle saßen, löste Moderator Jochen Schropp (47) auf, dass die Sitzordnung über Haus oder Garten entscheidet – so beschreibt es der Bericht über die Sitzplatzfalle beim Promi-BB-Start. Vor jedem Platz stand eine Servierglocke, darunter lag die Zuweisung.
„Wie ihr sitzt, das entscheidet darüber, wie ihr einziehen werdet.“
Jochen Schropp, Moderator von „Promi Big Brother“
Für fünf der zehn Promis endete der Abend im Garten, für fünf im Haus. Die Tafel war damit kein Begrüßungsdinner, sondern das erste Spiel der Staffel – mit Folgen für die kommenden Wochen.
Fünf Promis im Garten, fünf im Haus
Im Garten landeten Maurice Dziwak, René „Redo“ Dost, Francesca Morgese, Nadja Benaissa und Gia Georgina. Für den Unternehmer Dost ist der Wechsel besonders hart. Er lässt 17 GmbHs und rund 200 Mitarbeitende zurück und zieht ohne Handy in den Garten.
Zwischen beiden Welten liegen 95 Quadratmeter. Das Haus misst rund 190 Quadratmeter und bietet Badewanne, Whirlpool und einen vollen Kühlschrank. Im Garten stehen auf rund 95 Quadratmetern eine alte Gartenhütte, einfache Pritschen, zwei Hängematten, Beete und Gartenzwerge. Warmes Wasser gibt es nicht.
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Bei 13 Grad nennt Kim Virginia den Garten „die Hölle“
In der Nacht waren es in Köln 13 Grad. Kim Virginia Grey, die mit ihrem Mann Nikola Grey aus Dubai angereist ist, hielt das für unzumutbar – sie hatte schon vor dem ersten Spiel genug, wie der Bericht über Kim Virginias ersten Abend im Garten beschreibt.
„Für mich ist das hier die Hölle.“
Kim Virginia Grey, Kandidatin bei „Promi Big Brother“
Ihre zweite Bilanz fiel noch härter aus: „Ich hab' hier gar nichts, außer Leid“, sagte sie über den Garten. Francesca Morgese fragte beim Anblick der Sanitäranlagen nur: „Oh Gott, ist das unsere Dusche?“ Und Gia Georgina meldete nach dem ersten Tag: „Ich hab einen Schweißfleck am Popo.“
Erstes Spiel, erste Nominierung
Beim ersten Spiel trafen die beiden Lager direkt aufeinander. In der Aufgabe „Fallobst“ mussten die Teams Obst und Gemüse über einen Hindernisparcours transportieren. Das Haus-Team setzte sich gegen die Garten-Bewohner durch.
Nadja Benaissa sprach noch am ersten Abend die erste Nominierung aus und wählte René „Redo“ Dost – symbolisch überreichte sie ihm einen Apfel. Die Show verlassen musste niemand.
Finale am 19. Oktober, 100.000 Euro
Der Sieger oder die Siegerin der 14. Staffel bekommt 100.000 Euro. Das Finale ist für den 19. Oktober 2026 angesetzt. Bis dahin bleiben alle in den Unterkünften, die ihre Sitzplatzwahl am ersten Abend festgelegt hat.
Offen ist, wie lange die sieben Garten-Bewohner die Kälte aushalten – und ob die Sitzplatzfalle für Sat.1 aufgeht. Die Entscheidung fällt am 19. Oktober, wenn im Finale 100.000 Euro vergeben werden.