René „Redo“ Dost zieht ohne Handy in den Big-Brother-Garten
17 GmbHs, 22 Millionen Euro Jahresumsatz, 200 Mitarbeitende – und ab Montag eine Pritsche im Garten: René „Redo“ Dost zieht in die 14. Staffel von „Promi Big Brother“ ein, ohne Handy, ohne Firma, 24 Stunden unter Kameras. Der Mann, der sein Leben als 99,9 Prozent Arbeit beschreibt, sucht den Kontrollverlust.
René „Redo“ Dost (57) ist alleiniger Geschäftsführer von 17 GmbHs – und tauscht diese Macht gegen eine Pritsche. Am Montag, 5. Oktober, zieht der Gastronom als einer von 14 Bewohnern in den Garten der 14. Staffel von „Promi Big Brother“ ein. Kein Handy, keine Firma, keine Rückzugsmöglichkeit, dafür 24 Stunden Kamera.
Sein Imperium ist groß: Die REDO-Unternehmensgruppe umfasst laut Joyn über 40 Geschäftsbereiche und mehr als 200 Mitarbeitende. Die 17 GmbHs, deren alleiniger Geschäftsführer Dost ist, kommen zusammen auf rund 22 Millionen Euro Jahresumsatz – bei monatlichen Kosten von etwa 1,3 Millionen Euro. Aus jeder GmbH zahlt er sich nach eigenen Angaben 1.500 bis 3.000 Euro Gehalt, zusammen bis zu 51.000 Euro Gehalt im Monat.
Der eigentliche Bruch ist nicht das Geld, sondern die Kontrolle. Dost kennt sein Leben als Chef – und zieht nun in ein Format, in dem ein „großer Bruder“ die Regeln setzt. Was er dort sucht, sagt er selbst: „Ich will wissen, was bleibt eigentlich übrig von René Redo, wenn man mir alles wegnimmt?“
Ein Leben in Prozenten
Sein Verhältnis zur Arbeit beschreibt er mit einer Zahl: „99,9 Prozent Arbeit und 0,1 Prozent Privatleben“. Zum Fuhrpark gehören ein Mercedes GLS und ein Lamborghini Revuelto im Wert von rund 800.000 Euro, gewohnt wird auf etwa 500 Quadratmetern in Potsdam.
„Es ist krass, dass mir dann plötzlich alles weggenommen wird. Kein Handy, keine Firma, keine Rückzugsmöglichkeit. 24 Stunden volles Programm, 24 Stunden Kamera.“
René Dost, Gastronom und Kandidat bei „Promi Big Brother“
Am meisten Sorgen macht ihm der Verzicht aufs Handy: „Es wird Mord und Totschlag, dass ich mein Handy nicht habe“, sagte Dost. Dass er sich nun Ansagen gefallen lassen muss, ist für ihn neu: „Ich hatte auch in den letzten 35 Jahren Selbstständigkeit niemand, der mir vorschreibt, wie was wo. Und jetzt habe ich den großen Bruder und der sagt mir die ganze Zeit, was ich machen muss – ditt is schon krass.“
Vom Imbisswagen zum Meme-König
Bekannt wurde Dost weniger als Gastronom denn als „Meme-König“ mit dem Slogan „GIG – Gastro ist geil“. Auf TikTok und Instagram kommt er laut starzip auf über eine Million Follower; volksfreund.de nennt für September 2026 rund 450.000 Follower auf TikTok und 675.000 auf Instagram. Medien zeichnen ihn inzwischen als polarisierende Figur – so beschreibt Redos Weg vom Kult-Meme zur polarisierenden Figur.
Dosts Weg vom Imbisswagen zum Fernsehbewohner
1968
Geburt in Hennigsdorf
René Dost kommt in Hennigsdorf in Brandenburg zur Welt und wächst in einer Gastronomenfamilie in Ketzin an der Havel auf.
1991
Start mit dem Imbisswagen
Nach der Wende macht er sich mit einem Imbisswagen selbstständig, verkauft Currywurst und Schaschlik – Start mit Schulden, später Liefer- und Partyservice.
1997
Erstes eigenes Restaurant
In Ketzin eröffnet er das „Wirtshaus Redo“, 2003 folgt ein zweiter Standort in Wildau.
2008
XXL-Konzept
Mit „Redo XXL“ setzt er auf riesige Portionen und Erlebnis-Ambiente.
2025
Song und Buch
Er veröffentlicht „G.I.G. – Glück ist geil“ und das „Redo Buch“ und wird als Social-Media-Phänomen bekannt.
August 2026
Eskalierte Lamborghini-Aktion
Auf dem Berliner Ku'damm kommt es zu einem Polizeieinsatz, Verkehrschaos und einem verletzten Mädchen.
5. Oktober 2026
Einzug bei „Promi Big Brother“
Dost zieht als „Redo“ in die 14. Staffel ein.
Garten statt Luxus
Die 14. Staffel steht unter dem Motto „Garten“: Die Bewohner ziehen in den Garten des „großen Bruders“, wo Pritschen, Karo-Hemden und ein Holz-Klo auf den Luxus im 190 Quadratmeter großen Haus treffen. Wer wo landet, entscheidet Big Brother erst in der Live-Auftaktshow am Montag, moderiert von Marlene Lufen und Jochen Schropp. Sat.1 startet um 20:15 Uhr mit der Primetime-Rückkehr trotz später Quotenhits.
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Überschattet wird der Einzug von einem Vorfall aus dem August 2026: Bei einer eskalierten Lamborghini-Aktion auf dem Berliner Ku'damm kam es zu einem Polizeieinsatz, Verkehrschaos und einem verletzten Mädchen. Wochen später folgte Redos Entschuldigung nach der Lamborghini-Fahrt.
Widersprüchlich sind die Angaben zu seinem Privatleben: Promiflash schreibt, Dost sei nach einer zehnjährigen Beziehung mehrere Jahre Single gewesen. volksfreund.de berichtet dagegen, er sei mit Katharina Amalia zusammen, die im Juli 2026 eine Schwangerschaft öffentlich machte.
Vor dem Einzug sagte Dost, es gehe ihm auch darum, „den Leuten da draußen noch mal zu zeigen: Wer bin ich wirklich“, damit sie „vielleicht noch ein Stück weit mehr René kennenlernen statt Redo“. Ab Montag läuft die Kamera 24 Stunden lang. Wie viel René in Redo steckt, will er selbst erst dort erfahren – ob er den Verzicht durchhält, ist die offene Frage der Staffel.