Barbara Schöneberger verzichtet auf Kaviar und Luxusreisen
In Hans Sigls Podcast sagt Barbara Schöneberger (52), dass ihre Familie keine Luxusreisen macht, keinen Kaviar isst und keine teuren Geschenke bekommt. Es sei „ein extremer Bestandteil“ ihrer Erziehung, „zu sagen: Wir nicht. Gerne die anderen.“
Keine Luxusreisen, kein Kaviar, kein Hermès-Tuch: Barbara Schöneberger (52) legt in einem Podcast offen, wie konsequent sie Luxus für sich und ihre Familie ablehnt. Und wie sehr sie irritiert, was andere dafür ausgeben.
Die Aussagen fallen in der am 7. Oktober 2026 veröffentlichten Folge von „Betreff: Leben – Die Sprechstunde mit Hans Sigl“. Sigl (57) nennt Schöneberger darin die „bodenständigste Frau“, die er kenne, und sagt ihr: „Du hast kein Geissen-Molekül in dir.“ Der Podcast läuft seit dem 23. September 2026 jeden Mittwoch, produziert wird er von RE*PLAY; vor Schöneberger waren Katja Burkard und Comedian Jan van Weyde zu Gast.
Ein Maßstab aus der Kindheit
Schöneberger begründet ihren Kurs mit ihrer Herkunft: „In der heutigen Zeit, wo mir doch das meiste sehr spanisch vorkommt, besinne ich mich umso mehr auf meine ganz normale Kindheit“, sagt sie. Ihre Kindheit ist für sie kein Sentiment, sondern ein Vergleichsmaßstab, an dem sie den heutigen Lebensstil misst.
Aus dieser Kindheit wird ein Anspruch. Schöneberger beschreibt ihn als „ganz normalen Bemessungsrahmen“ für Ausgaben und Anschaffungen – und dafür, wie man mit Menschen umgeht: „Wie man nett ist zu Menschen, wie man bescheiden ist“, sagt sie. Auf den Punkt bringt es ein Satz, der in dem Gespräch fällt.
„In meinem Kopf gibt es noch „normal“.“
Barbara Schöneberger, Moderatorin
Wir nicht. Gerne die anderen.
Konkret heißt das: „Wir machen keine Luxusreisen. Wir steigen nicht in irgendwelche großen Flugzeuge und fliegen in kleinen Kabinen irgendwo hin. Und es gibt keinen Kaviar, der auf dem Löffel hin- und herrollt.“ Ihren Verzicht auf Kaviar und Luxusreisen hat sie in dem Gespräch als bewusste Entscheidung beschrieben.
Bei Schönebergers wird das konkret: Dort werde „selber gekocht, und da kommen Freunde zusammen. Da wird alles selber aufgebaut und am Ende wird es wieder selber abgebaut. Und da wird selber geputzt und da werden die Betten bezogen“, sagt sie.
Bemerkenswert offen beschreibt die Moderatorin ihre Irritation über andere: Es erstaune sie, „wie das bei anderen Leuten zugeht. Was die für Kohle raushauen“, sagt sie. Die Ankündigung der Folge nennt als Thema, „weshalb Normalität für sie vielleicht der größte Luxus überhaupt ist“ – von Waschbärenfallen über Unsichtbarkeit bis zu der Frage, welcher Filmtitel zu ihrem Leben passen würde.
Bescheidenheit bis in die Beziehung
Genügsamkeit gilt für sie auch in der Liebe. „Noch nie in meinem Leben hat mich irgendjemand mit dem Auto abgeholt, hat mir Blumen geschenkt. Ich hab noch nie in meinem Leben – ich schwöre! – Blumen von jemandem bekommen“, sagt die seit 2009 verheiratete Moderatorin. Von teuren Geschenken hält sie nichts: „Bin ich denn bescheuert? Was brauche denn ich jetzt irgendein Hermès-Tuch?“
Öffentlich trägt sie das nicht als Verzicht vor, sondern als Haltung: Sie sehe sich „eher als Privatperson denn als Berufsmensch“. Dazu passt Barbara Schönebergers angekündigter Rückzug. Ob sie an der Linie festhält, wenn ihre Kinder älter werden und mit Luxus in Berührung kommen, sagt sie in der Folge nicht.