Nadja Benaissa stoppt Dehnübung nach Redos anzüglichem Spruch
Bild: KI-generiert
Promi Big Brother

Nadja Benaissa stoppt Dehnübung nach Redos anzüglichem Spruch

René „Redo“ Dost kommentiert Nadja Benaissas Dehnübung im „Promi Big Brother“-Haus als „bisschen horny“ – die Sängerin bricht ab, nennt den Satz „grenzüberschreitend“ und fordert ein „Safe Space“ für alle Bewohner. In derselben Folge verweigert Dost das Tragen einer Handtasche.

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Ein Satz aus dem Luxusbereich beendet die Dehnübung von Nadja Benaissa (44). René „Redo“ Dost (57) kommentiert die Übung der Sängerin in Folge 4 von „“ damit, sie mache ihn „bisschen horny“ – Benaissa bricht ab und rechnet im Interviewraum mit ihm ab.

„Was machst du denn für verrückte Sachen? Ist das der heilige Hund oder der sterbende Schwan? Das macht mich bisschen horny.“
René „Redo“ Dost, Gastronom und Kandidat bei „Promi Big Brother“

Die Szene lief in Folge 4 der 14. Staffel am 8. Oktober um 20:15 Uhr bei Sat.1 und auf Joyn. Dost verlangte danach, Benaissa solle ihm die Übung noch einmal zeigen; sie antwortete: „Nee, das mache ich, wenn du schläfst.“ Der Wortwechsel ist im Bericht über Redos anzüglichen Kommentar nachzulesen.

Benaissa nennt den Kommentar grenzüberschreitend

Im Interviewraum ordnet Benaissa den Vorfall ein. Sie nennt den Satz „grenzüberschreitend“ und hält fest: „Aber das tue ich nicht. Das mache ich nicht. Dein Kommentar ist unangemessen.“ Damit lässt sie keinen Zweifel, dass sie den Spruch nicht als Kompliment versteht – wie tvmovie über Benaissas Kritik an Redo berichtet.

„Man kann auch mal eine Dehnübung machen als Frau, ohne dass man sexualisiert wird.“
Nadja Benaissa, Sängerin und Kandidatin bei „Promi Big Brother“

Ihre Forderung folgt aus dieser Beobachtung: Das „Promi Big Brother“-Haus müsse für alle Bewohner ein „Safe Space“ sein. Nicht ihr Körper sei das Problem, sondern seine Bemerkung – die Verantwortung für den Satz sieht sie bei Dost, nicht bei sich.

Das Rache-Geständnis vom zweiten Abend

Es ist nicht der erste Vorfall mit Dost in dieser Staffel. Am zweiten Abend, dem 6. Oktober, hatte er im Container ein Rache-Geständnis nach dem Ehe-Aus abgelegt: Nach dem Ende seiner siebenjährigen Ehe habe er aus Rache mehrere Frauen gleichzeitig gedatet und deren Liebeskummer in Kauf genommen. Heute schäme er sich dafür.

Für Dost ist es damit die zweite Kontroverse binnen weniger Tage. Er und Benaissa gehören seit dem 5. Oktober zu den 14 Bewohnern der Staffel, die bei Sat.1 und auf Joyn läuft. Der Gastronom, der zuletzt ohne Handy in den Big-Brother-Garten zog, lebt mit ihr auf dem Gelände.

Streit über Rollenbilder und eine Handtasche

In derselben Folge 4 prallten die Rollenbilder ein zweites Mal aufeinander. Dost erklärte, er würde nie die Handtasche einer Frau tragen – mit der Begründung: „Du schneidest mir meinen Schwanz ab.“ Benaissa und Gia Georgina widersprachen ihm daraufhin.

„Einen Satz wollte ich dir jetzt mal sagen, Redo: Kannst du mal meine Handtasche halten?“
Marlene Lufen, Moderatorin von „Promi Big Brother“

Dost kam der Aufforderung nach und hielt die Tasche – vor laufender Kamera und vor der Gruppe. Benaissas Urteil über das in der Sendung vertretene Rollenbild fällt trotzdem eindeutig aus: Es sei „komplett von gestern“. Damit steht in derselben Folge zweimal ihr Widerspruch gegen seine Sicht auf Frauen.

Rauswurf-Forderungen und Finale am 19. Oktober

Die Reaktionen der Zuschauer fielen heftig aus. In sozialen Netzwerken wurde die Szene als „sexistisch“ und „unangenehm“ kritisiert, teils mit der Forderung, Dost aus der Show zu werfen. Ob Sat.1 oder die Produktion daraus Konsequenzen ziehen, ist offen.

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Der Fahrplan der Staffel steht: Das Finale ist für den 19. Oktober angesetzt, dann entscheidet sich, wer die 100.000 Euro Siegprämie mitnimmt. Ob Benaissa und Dost bis dahin gemeinsam im Garten bleiben – oder der Sender auf die Rufe nach einem Rauswurf reagiert –, zeigt sich in den kommenden Folgen.