Stefano Zarrella plant 1000-Kilometer-Lauf nach Rom
Bild: KI-generiert
Extremlauf

Stefano Zarrella plant 1000-Kilometer-Lauf nach Rom

Stefano Zarrella (35) will in 25 bis 30 Tagen rund 1000 Kilometer von der Burg Hohenzollern nach Rom laufen – jeden Tag ein Marathon. Er startet mit Rückenschmerzen und einer lädierten Wade; mehr als 80.000 Euro an Spenden sind schon vor dem Start zusammengekommen.

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Rund 1000 Kilometer, jeden Tag ein Marathon, und das mit Rückenschmerzen und Problemen in der Wade: Stefano Zarrella startet an diesem Sonntag zu einem Lauf, dessen härtester Gegner sein eigener Körper ist.

Der Startschuss fällt im Hof der Burg Hohenzollern in Bisingen bei Hechingen; das Programm läuft von 10 bis 12 Uhr. Mit dabei sind sein Bruder Giovanni Zarrella und dessen Frau Jana Ina Zarrella (49). Rund 450 Fans laufen die ersten Kilometer mit.

Instagram · @stefanozarrella

Ein Marathon pro Tag, 25 bis 30 Tage lang

Für die Strecke plant Zarrella 25 bis 30 Tage, pro Tag rund 42 Kilometer – also etwa eine Marathon-Distanz, und das mehrere Wochen am Stück. Die Route führt am Bodensee vorbei, über die Alpen und Florenz bis in die italienische Hauptstadt. Ankommen will er Anfang November, dem Bericht über täglich einen Marathon bis Rom zufolge.

Unterwegs sind etwa alle 20 Kilometer Zwischenstopps zur Verpflegung und Regeneration vorgesehen. Begleitet wird der Lauf von einem Wohnmobil und seinem Hund Rocky, wie er in dem Interview zur Route und zu Hund Rocky sagte. Dass ihn das Projekt selbst einschüchtert, hat Zarrella offen eingeräumt.

„Ich habe wirklich Angst vor diesem Projekt. Aber ich freue mich auch extrem drauf.“
Stefano Zarrella, Food-Influencer und Bruder von Giovanni Zarrella

Seit Dezember 2025 im Training, mehrfach verletzt

Für Zarrella ist der Lauf „mein bisher größtes Projekt“. Die Vorbereitung darauf läuft seit Dezember 2025 – und verlief nach seinen eigenen Angaben alles andere als glatt. Mehrfach verletzte er sich in diesem Jahr, an den Start geht er nun mit Rückenschmerzen und Problemen in der Wade.

Selbstkritik gehört zu dem Projekt: „Das war dumm von mir und falscher Ehrgeiz“, sagt Zarrella. Auch die eigene Form bewertet er nüchtern: „Ich war wirklich nicht der Fitteste, geschweige denn der Schnellste.“ Ein einzelner Marathon gilt schon als Extrembelastung – Kai Pflaumes Marathonlauf während einer Live-Moderation ist dafür ein Beispiel.

Von der Ankündigung zum Start

  1. Dezember 2025
    Trainingsstart

    Stefano Zarrella beginnt die rund einjährige Vorbereitung auf den Lauf.

  2. 2. Oktober 2026
    Weiteres Video zum Projekt

    Zarrella veröffentlicht ein weiteres Video im Umfeld von „Run to Rome“.

  3. 4. Oktober 2026
    Ankündigung mit Tränen

    Er verkündet „Run to Rome“ und kündigt an, von Hechingen nach Rom zu laufen.

  4. 6. Oktober 2026
    Erste ausführliche Berichte

    Es erscheinen das Interview mit der Schwäbischen Zeitung und weitere Berichte zu Strecke, Start im Burghof und Begleitung.

  5. 10. Oktober 2026
    Berichte vor dem Start

    BUNTE, FOCUS online, TV Spielfilm und BILD berichten über Verletzungen, Angst und den Spendenstand von mehr als 80.000 Euro.

  6. 11. Oktober 2026
    Start im Burghof

    Von 10 bis 12 Uhr läuft das Programm im Hof der Burg Hohenzollern; 450 Fans laufen die ersten Kilometer mit.

Mehr als 80.000 Euro vor dem Start gesammelt

Das Motto lautet „Mit Bewegung etwas bewegen“: Der Lauf sammelt Spenden für hilfsbedürftige Kinder über den RTL-Spendenmarathon. Schon vor dem Start sind nach Zarrellas Angaben mehr als 80.000 Euro zusammengekommen.

Kurz vor dem Start gibt sich Zarrella entschlossen: „Wir ziehen das Ding jetzt durch.“ Zugleich bittet er um Unterstützung: „Drückt mir bitte die Daumen, dass mein Körper hält.“

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Der Zeitplan ist gesetzt: Anfang November will Zarrella in Rom ankommen, 25 bis 30 Tagesetappen und rund 1000 Kilometer liegen dazwischen. Ob sein Körper diesen Plan mitgeht, ist die offene Frage – die Antwort beginnt an diesem Sonntag kurz nach 10 Uhr im Burghof.