Tessa Bergmeier schildert bei Promi Big Brother massive Gewalt
Bild: KI-generiert
Kindheitstrauma

Tessa Bergmeier schildert bei Promi Big Brother massive Gewalt

Tessa Bergmeier (37) schildert bei „Promi Big Brother“ körperliche und emotionale Gewalt in ihrer Kindheit – und dass sich ihre Mutter bis heute nie entschuldigt hat. Auch in der Schule sei sie extrem gemobbt worden.

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Tessa Bergmeier (37) sagt, sie habe als Kind massive Gewalt erfahren – von beiden Eltern. Die Reality-TV-Bekanntheit schildert das im Garten von „“ in einem Gespräch mit Mitbewohner Christian Lell (42). Ausgestrahlt wurde die Szene am 9. und 10. Oktober.

Bergmeier beschreibt körperlichen und emotionalen Missbrauch, der sich über ihre ganze Kindheit gezogen habe. Ihr Vater habe vor seinem Tod nur am Wochenende zu Hause gelebt und sich von seiner Frau bedienen lassen. Ihre Mutter sei mit drei Kindern allein überfordert gewesen.

Die Rollen in ihrer Erzählung sind klar verteilt: Die Mutter trug die Last im Alltag, der Vater hielt sich heraus. Anklagen will Bergmeier trotzdem nicht – sie sucht nach Gründen für das, was passiert ist.

Gewalt im Elternhaus

Im Gespräch mit Lell wird Bergmeier deutlich. Sie benennt Vorwürfe gegen beide Elternteile und unterscheidet dabei zwei Formen: emotionalen und körperlichen Missbrauch. Ihre Zusammenfassung fällt in der Ausstrahlung vom 9. Oktober.

„Ich habe massive Gewalt erlebt in meiner Kindheit, von beiden Eltern – emotionalen Missbrauch und körperlichen Missbrauch.“
Tessa Bergmeier, Model und Reality-TV-Bekanntheit

Lell reagiert mit Verständnis. Der frühere Fußballprofi rechnet vor, was eine alleinerziehende Mutter mit Kindern leisten muss: „Wenn ich so drüber nachdenke, dann ist alleinerziehende Mama mit zwei Kids... das ist schon ein Hustle“, sagt er. Damit stützt er Bergmeiers Bild einer überforderten Mutter.

Mobbing kam in der Schule dazu

Das Elternhaus war nicht der einzige Ort, an dem Bergmeier Gewalt erlebte. Auch die Schule beschreibt sie als Schauplatz. Sie sagt: „Das war ja nicht nur zu Hause, das war auch in der Schule. In der Schule wurde ich extrem gemobbt.“

Zu Hause Gewalt, in der Schule Mobbing – für Bergmeier ergab sich daraus ein Zustand ohne Rückzugsort. Sie beschreibt das Gefühl, „überall auf der Flucht“ gewesen zu sein. Einen Ort, an dem sie sich sicher fühlen konnte, habe es nicht gegeben.

Gut gemeint – und nie entschuldigt

Trotz dieser Schilderungen wirbt Bergmeier um Verständnis für ihre Mutter. Sie sagt: „Meine Mutter hat auch vieles gut gemeint.“ Der Vater, so ihre Darstellung, hielt sich aus der Erziehung heraus und ließ sich bedienen.

„Meine Mutter hat sich noch nie bei mir entschuldigt, aber ich glaube, das kann sie auch nicht.“
Tessa Bergmeier, Model und Reality-TV-Bekanntheit

Über die ausgebliebene Entschuldigung ihrer Mutter haben mehrere Medien berichtet. Für Bergmeier ist genau sie der Kern der ganzen Geschichte: Sie sagt, sie glaube nicht, dass sich an der Haltung ihrer Mutter noch etwas ändern werde.

Therapie, Botschaft – und ein später Einzug

Bergmeier hat ihre Kindheit nach eigenen Angaben in einer Therapie aufgearbeitet. Wie schrecklich diese Jahre waren, hat sie mehrfach erzählt – eine ausführliche Schilderung ihrer Kindheit nennt Gewalt, Mobbing und die Überforderung der Mutter. Sie selbst sagt: „In Therapie habe ich das alles verarbeiten können, soweit man das halt kann.“

Aus ihren Erfahrungen leitet Bergmeier zwei Sätze ab, die über ihre Person hinausgehen: „Ich finde, kein Kind sollte Gewalt erfahren, weder körperlich noch psychisch.“ Und: „Ich wünsche mir, dass wir alle heilen können.“

Von GNTM in den Promi-Big-Brother-Garten

  1. 4. August 1989
    Geburt am Bodensee

    Tessa Bergmeier wird in Überlingen geboren und wächst in Owingen am Bodensee auf.

  2. 2009
    Platz 14 bei Germany’s Next Topmodel

    Ihr Mittelfinger in die Kamera wird zum prägenden TV-Moment.

  3. 5. Oktober 2026
    Einzug als Nachzüglerin

    Bergmeier zieht in den Garten der 14. Staffel von „Promi Big Brother“ ein.

  4. 6. Oktober 2026
    Gespräch mit Axel Schulz

    Sie erzählt von ihrer Jugend und davon, dass ihre Eltern ihr Erspartes vom Konto abgehoben haben.

  5. 9./10. Oktober 2026
    Gewalt, Mobbing, keine Entschuldigung

    Im Gespräch mit Christian Lell schildert sie Gewalt in der Kindheit und Mobbing in der Schule.

  6. 10./11. Oktober 2026
    Berichte und Hinweise auf Hilfsangebote

    Medien greifen die Szene auf; Reality-Star-Hall-of-Fame verweist auf Hilfsangebote für Betroffene von Gewalt.

Wie viel persönliche Not verträgt das Format?

Bergmeier ist am 5. Oktober als Nachzüglerin in die 14. Staffel eingezogen. Das Format setzt auf genau solche Gespräche: Auch Francesca Morgeses Bericht über den Krebstod ihrer Mutter lief im Garten der aktuellen Staffel.

Für Bergmeier ist die Vergangenheit nicht abgeschlossen: Auch die Schilderung eines U-Bahn-Angriffs gehört zu dem, was sie in dieser Staffel öffentlich gemacht hat.

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Ob Sat.1 weitere Passagen des Gesprächs zeigt und ob sich jemand aus Bergmeiers Familie zu den Vorwürfen äußert, ist offen. Eine Entschuldigung ihrer Mutter erwartet sie nach eigener Aussage nicht mehr.