René „Redo“ Dost (57) korrigiert sich im Livestream von „Promi Big Brother“ selbst: Erst sagt der Gastronom, er habe noch nie geweint – dann gesteht er, dass ihn in seinem Leben genau zwei Momente zum Weinen gebracht haben.
„Ich habe noch nie geweint.“
Zwei Tage zuvor hatte Dost im Haus das Gegenteil vertreten. In einer Diskussion über Rollenbilder erklärte er, Männer seien Krieger und sollten nicht weinen. Nina Bridney hielt mit der Frage nach den Tränendrüsen dagegen – im Livestream vom 10. Oktober liefert Dost selbst den Gegenbeweis.
Ausgerechnet an der Bushaltestelle
Der erste der beiden Ausbrüche kam an einem Ort, an dem niemand damit rechnet: an einer Bushaltestelle, mitten unter fremden Menschen. Dort sei es über ihn gekommen, so schildert es der Bericht über Redos zwei Tränen-Momente.
„Frau weg, Hund weg, meine Familie ist zerbrochen, da habe ich geheult wie ein Schlosshund.“
Als Auslöser nennt die Übersicht der beiden Anlässe für Redos Tränen den Abschied von seinem Hund, der mit dem Ende seiner Ehe zusammenfiel. Das Tier sei ruhig geworden und habe gespürt, dass es zu Ende geht. Danach habe er den Hund nicht mehr sehen, nicht mitnehmen und nicht begraben wollen: „Ich will gar nichts.“
Stolz-Tränen vor 2.500 Menschen
Der zweite Moment war kein trauriger. Bei seinem ersten großen Auftritt vor 2.500 Zuhörern habe ihn Stolz und Aufregung übermannt. „Jetzt fange ich hier mörderlich an zu heulen“, beschreibt Dost den Augenblick auf der Bühne.
Ein guter Freund habe damals geklatscht und damit die Anspannung gelöst. „Dieses Klatschen hat mir meine Energie gebracht und dann war ich im Flow“, sagt Dost. Danach überzog er seine Redezeit um zehn Minuten, weitere Tränen flossen nicht. Weinen ist im Garten kein Einzelfall: Auch Nikola Greys Tränen um seine kranke Schwester sind dort zu sehen.
Gastronom mit über 40 Geschäftsbereichen
Dost ist kein Unbekannter im Fernsehen. Der am 6. November 1968 in Hennigsdorf geborene Gastronom wuchs in der DDR auf, wo seine Eltern eine Gaststätte in Ketzin an der Havel führten. Später baute er die Redo-Gruppe mit ihren XXL-Restaurants auf und wurde zum Social-Media-Star.
Zu seinem Unternehmen zählen heute mehr als 40 Geschäftsbereiche und über 200 Mitarbeitende. Seit dem 5. Oktober lebt der Gastronom als Kandidat der 14. Staffel im Garten des Hauses – Redos Einzug in den Big-Brother-Garten ohne Handy.
Bleibt Redo auf der Nominierungsliste?
Ob das Geständnis an seiner Position im Haus etwas ändert, ist offen. In der Auftaktshow hatte Nadja Benaissa ihn auf die Nominierungsliste gesetzt; ob ihn die Zuschauer dort belassen oder herauswählen, entscheidet sich in den kommenden Ausgaben.
Am 8. Oktober hatte Dost Männer noch als Krieger beschrieben, die nicht weinen. Mit dem Geständnis im Livestream widerlegt er sein eigenes Bild. Ob seine Mitbewohner ihn danach anders sehen, zeigt sich in den kommenden Tagen im Garten.
