Gelenkbus bricht auf K1066 entzwei – Fahrer schwer verletzt
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Verkehrsunfall

Gelenkbus bricht auf K1066 entzwei – Fahrer schwer verletzt

Ein Gelenkbus bricht auf der K1066 zwischen Aidlingen und Darmsheim in zwei Teile, vier Menschen werden verletzt. Warum der Bus ins Schlingern geriet, ist unklar – die Polizei sucht Zeugen und schätzt den Schaden auf rund 200.000 Euro.

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Ein Gelenkbus im Linienverkehr ist am Montag auf der Kreisstraße K1066 von der Fahrbahn abgekommen und mitten auf der Straße in zwei Teile gebrochen. Vier Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Der Unfall ereignete sich gegen 17:20 Uhr auf der Böblinger Straße zwischen Aidlingen und Darmsheim im Landkreis Böblingen. Der Bus war zu diesem Zeitpunkt mit Fahrgästen besetzt.

An Bord waren nach dem SWR-Bericht über den entzweigebrochenen Linienbus auch Kinder. Warum das Fahrzeug ins Schlingern geriet und von der Fahrbahn abkam, ist bislang ungeklärt. Die Polizei ermittelt zur Ursache und sucht Zeugen, die den Hergang beobachtet haben.

Der Bus brach am Faltenbalg entzwei

Der Gelenkbus kollidierte zunächst mit mehreren Büschen und Sträuchern am Fahrbahnrand. Durch die Wucht des Aufpralls brach er in der Mitte auseinander – genau am sogenannten Faltenbalg, dem ziehharmonikaartigen Verbindungsstück, das die vordere und die hintere Hälfte eines Gelenkbusses zusammenhält. Das beschädigte Fahrzeug kam auf der Straße zum Stillstand.

Der schwer verletzte Fahrer ist 50 Jahre alt. Unter den drei leicht verletzten Fahrgästen war ein zwölfjähriges Mädchen, wie dem Bericht der Stuttgarter Zeitung über vier Verletzte zu entnehmen ist. Den Sachschaden beziffern die Ermittlungen auf rund 200.000 Euro. Im Einsatz waren Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und die Straßenmeisterei.

Vollsperrung bis kurz nach ein Uhr

Ab 17:30 Uhr wurde die K1066 für die Unfallaufnahme, die Bergung des Busses und die Reinigung der Fahrbahn voll gesperrt. Auch gegen 20:45 Uhr dauerte die Sperrung noch an, während die Polizei Zeugen zum Unfallhergang suchte.

Erst um 0:20 Uhr wurde der zerstörte Gelenkbus abgeschleppt. Bis die Straße wieder freigegeben war, dauerte es bis etwa 1:40 Uhr – rund acht Stunden nach dem Unfall.

Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg führt die Ermittlungen zur Unfallursache. Ein Beispiel dafür, wie schnell aus einem schweren Unfall ein Strafverfahren wird, liefert der Haftbefehl gegen den B464-Fahrer nach dem Frontalcrash bei Reutlingen: Dort wirft die Staatsanwaltschaft dem Fahrer versuchten Mord vor.

Was die Ermittler jetzt brauchen

Für die Rekonstruktion des Hergangs bittet die Polizei Zeugen um Hinweise – unter der Telefonnummer 0711/6869-0 und per E-Mail an [email protected]. Gesucht werden Beobachter, die Angaben zum Fahrverhalten des Gelenkbusses vor dem Unfall machen können.

Offen bleibt vor allem, warum der Bus ins Schlingern geriet. Am Morgen nach dem Unfall meldete die Polizei weitere Details – zur Ursache aber weiterhin nichts. Ob und wann die Ermittler den Hergang aufklären können, hängt auch an den Zeugen, die sich nach dem Aufruf melden.

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