Schlagersängerin Michelle baut Sicherheitskasten für den Ernstfall
Die Schlagersängerin Michelle (54) sagt in einem Podcast, sie spüre, dass etwas auf die Menschen zukomme – und hat nach eigenen Angaben schon vor Jahren vorgesorgt: mit Gasmaske, Elektroschocker und Wasserfilter. Ein Datum für die erwartete Katastrophe nennt sie nicht, Belege liefert sie nicht, Spott nimmt sie in Kauf.
Eine Gasmaske, ein Elektroschocker, ein Wasserfilter: Michelle (54) hat sich nach eigenen Angaben vor Jahren einen Sicherheitskasten für den Ernstfall gebaut. Die Schlagersängerin sagt, sie spüre, dass „etwas auf die Menschen zukomme“ – und fühlt sich gewappnet.
Auslöser der Berichte ist eine Podcast-Folge. Die fast zweistündige Ausgabe von „Ungefiltert on Fire“ mit Gastgeber André Kohn erschien am 8. Oktober 2026 um 18 Uhr; am 13. und 14. Oktober griffen mehrere Medien Michelles Äußerungen aus dem Gespräch über ihr Leben im Podcast auf, darunter BUNTE, FOCUS online und TV Spielfilm.
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Vorbereitet für den Ernstfall
In dem Kasten liegen nach Michelles Angaben Seifenblättchen, ein Elektroschocker und eine Gasmaske, ergänzt um eine Wasserfilteranlage – wie FOCUS online über Gasmaske und Elektroschocker berichtet. Die Filtertechnik beschreibt sie im Podcast selbst so: „Das sind so dickere Strohhalme, mit denen du auch aus dreckigen Gewässern sauberes Wasser trinken kannst.“
„Ich habe mir schon vor Jahren so einen Sicherheitskasten gebaut.“
Michelle, Schlagersängerin
„Also was das angeht, bin ich vorbereitet“, sagt Michelle. Einen Zeitpunkt nennt sie nicht, ebenso wenig einen konkreten Auslöser oder einen Ort. Die Vorsorge steht nach ihren Angaben seit Jahren – lange bevor sie sich mit medialen Sitzungen und Jenseitskontakten ein zweites Standbein aufbaute.
Was sie auf die Menschen zukommen sieht
Im Podcast beschreibt Michelle eine Vorahnung, ohne sie zu datieren. Sie sagt, sie spüre, dass „etwas auf die Menschen zukomme“. Als Beispiel für eine solche Katastrophe verweist sie auf eine schwere Sturzflut in Nepal. Gott will sie dabei ausdrücklich nicht als böse darstellen.
Damit steht eine Sängerin, die 1993 mit „Und heut’ Nacht will ich tanzen“ die ZDF-Hitparade gewann und 2001 mit „Wer Liebe lebt“ beim Eurovision Song Contest antrat, mit Gasmaske und Vorahnung in der Öffentlichkeit. Eine konkrete Gefahr, ein Datum oder einen Ort nennt sie nicht – und damit auch keinen Anhaltspunkt, wann ihr Kasten gebraucht würde.
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Von der Schlagersängerin zur Heilerin
Seit Juni 2026 arbeitet Michelle, bürgerlich Tanja Hewer, unter dem Namen „Wakan“ – auch „Michelle Healing“ – als spirituelle Heilerin und Medium. Sie bietet mediale Sitzungen und Jenseitskontakte an. Ihr Abschied von der Schlagerbühne nach 33 Jahren liegt nur wenige Monate zurück.
Auf Spott über ihren neuen Weg reagiert sie offensiv. Sie bekomme zu hören, sie sei „verrückt geworden“, sagt sie – und betont, das pralle an ihr ab. Klartext in der Öffentlichkeit ist bei ihr nichts Neues: Michelles Abrechnung mit der Schlagerbranche beim HeidiFest liegt erst wenige Wochen zurück.
„Jetzt dreht sie völlig durch. Jetzt sagen sie Sachen wie: „Sie spricht mit Geistern. Sie ist verrückt geworden.“ Das ist mir völlig egal. Es ist mir einfach vollkommen egal, denn das ist meine eigene Erfahrung.“
Michelle, Schlagersängerin
Der Spott trifft sie in einer Phase, in der sie sich beruflich völlig neu aufstellt. Über den Kontakt zu Verstorbenen sagt sie: „Jeder Mensch hat diese Gabe. Jeder Mensch kann mit Geistwesen sprechen.“ Und über das Sterben: „Wenn deine Seele geht, dann weiß sie vorher schon, dass sie auf diese Weise gehen wird.“
Ein Datum, ein Ort, ein Auslöser: Nichts davon nennt Michelle für das, was sie erwartet. Im September kündigte sie ein neues berufliches Projekt an, das nach ihren Worten weder mit Musik noch mit ihrer Arbeit als Heilerin zu tun hat. Ob es ihre Vorahnung erklärt, ist offen.